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Chronik
der FF Rothwind-Fassoldshof bis 2001
Ereignisse
anno:
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Rothwind-Fassoldshof
erfolgte im Jahre 1876. Aus dieser Zeit sind noch Rechnungsbelege
vorhanden. Eine spätere Eintragung im Protokollbuch weist ebenso
auf dieses Jahr hin.
1882 wurde ein Verwaltungsrat gewählt. Ab dieser Zeit sind
sämtliche Protokolle über die Sitzungen der Vorstandschaft
bis 1936 vorhanden. In der Kriegszeit von 1936 bis 1946 wurde kein
Protokoll geführt. Seit 1946 sind alle Eintragungen wieder
vollständig vorhanden.
Bis 1980 wurde die Vereins-Chronik aus dem Protokollbuch der Freiwilligen
Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof entnommen und die wichtigsten Ereignisse
von Karl Backer und Heinz Fischer aufgezeichnet. Ab 1981 stellte
Heinz Fischer die bedeutendsten Begebenheiten aus dem Protokollbuch
zusammen. Die komplette Chronik wurde anschließend von Petra
Trapper zu Papier gebracht und zusammen mit Heinz Fischer und Herbert
Kretschmann überarbeitet.
| 1882 |
Die
Mitglieder der im ersten Bericht vom Januar 1882, genannten
Vorstandschaft waren:
- Schirmer
Christof, Vorstand
- Müller
Johann, Hauptmann
- Hacker
Adam, Adjutant
- Herbst
Johann, Kassier
- Gattermeier
Karl, Zeugwart
- Opel
Johann, Spritzenführer
- Hahn
Johann, Obersteiger
- Oswald
Peter, Rottenführer
- Angermann
Christof, Ausschußmitglied
- Stößlein
Johann, Ausschußmitglied
- Schmidt,
Ausschußmitglied
Christof
Schirmer war bis 1911 Vorstand. Während dieser Zeit wurden
folgende Mitglieder durch Neuwahlen in chronologischer Reihenfolge
in die Vorstandschaft gewählt:
Eichhorn Johann - Hauptmann, Haselmann Christof - Adjutant,
Göppner Friedrich - Kassier, Hacker Thomas - Zeugwart,
Birk Georg - Rottenführer, Weith Georg - Kassier, Hugel
Johann, Söllner Johann, Vogel Gottfried, Eichhorn Johann.
In diesem Jahr hatte die Feuerwehr laut Kassenbericht einen
Kassenminusbestand von 199,27 Mark, der auf rückständige
und noch einzutreibende Beiträge zurückzuführen
war. Herr Schirmer stellte der Feuerwehr 125 Mark zu 5% Zinsen
mit einer Rückzahlungsfrist von 5 Jahren zur Verfügung.
zurück » |
| 1885 |
fasste
die Generalversammlung einen wichtigen Beschluß: Ein Notverbandskasten
sollte angeschafft werden und der Feuerwehrmann Adam Fischer
die anfallenden Sanitätsarbeiten übernehmen. zurück
» |
| 1887
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wurde der Beschluß gefaßt, zur jährlichen,
ordentlichen Bezirksversammlung nur einen Delegierten abzuordnen.
Zum ersten Abgeordneten bestimmte man Christof Angermann. Er
bekam ein Reisegeld von einer Mark. Weiter wurde beschlossen,
daß bei der Durchreise der Königlichen Hoheit, des
Prinzregenten, die Feuerwehr ausrückt. zurück
» |
| 1889
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entschied
die Generalversammlung, daß ab sofort Strafen für
das Fehlen bei Übungen eingeführt werden. Wer der
Bestrafung nicht nachkommt, wird aus der Feuerwehr ausgeschlossen.
Dieser Beschluß wurde bereits kurz darauf angewandt als
man Thomas Herr wegen schlechtem und beleidigendem Benehmen
beim Feuerwehrball aus der Wehr ausschloß. Martin Kellermann
zeigte schlechtes Verhalten gegenüber den Kommandanten
und erhielt deshalb eine Strafe von einer Mark. Sollte er nicht
zahlen, würde er ebenfalls ausgeschlossen werden, doch
Kellermann zahlte die Strafe.
Folgende Übungstermine wurden festgesetzt: 1., 7. und 22.
April; 5.,12. und 19. Mai; 10. und 16. Juni und 15. September.
Zu diesen Übungen mußte jeder erscheinen. zurück
» |
| 1891 |
Hier steht
die Eingangs erwähnte Eintragung, durch die das Gründungsjahr
der Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof genau festgestellt werden
konnte:
Die Freiwillige Feuerwehr war schuldenfrei und hatte ein Vermögen
von 29 Mark und 82 Pfennigen. Bei der Generalversammlung kam
der Vorschlag, eine neue Löschmaschine zu kaufen und gleichzeitig
15-jähriges Bestehen zu feiern.
Nach einigen langen Sitzungen einigte man sich darauf, einen
Antrag an die politische Gemeinde Mainroth zum Kauf einer Löschmaschine
zu stellen. Die Maschine kostete damals 1.000 Mark. Die Gemeinde
stellte 775 Mark zur Verfügung, den Rest mußte die
Feuerwehr selbst aufbringen. Den Vertrag unterzeichneten Vorstand
Schirmer und Kassier Göppner. Die Abzahlung der übrigen
225 Mark sollte in Raten von 4 Jahren an die Fa. Paul Ludwig,
Bayreuth, erfolgen.
Die Übergabe der neuen Löschmaschine wurde mit dem
15-jährigen Gründungsfest verbunden. Zu diesem Fest
waren die Wehren aus Schmeilsdorf, Schwarzach, Gärtenroth
und Maineck eingeladen. Für die musikalische Ausgestaltung
sorgte die Musikkapelle Mainroth. Vorstand Schirmer sagte in
den späten Abendstunden: "Dieser Tag wird den Feuerwehrmitgliedern
gewiß lange im Gedächtnis erhalten bleiben."
zurück
»
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| 1895 |
kam der
Beschluß den Vereinsball wie bisher am ersten Sonntag
im Februar beizubehalten. Da der momentane Kassenstand nur 92
Pfennige betrug, entschied man, daß jeder Besucher des
Balles 50 Pfennig Eintritt bezahlen sollte. zurück
» |
| 1896 |
fand die
erste Bezirksversammlung in Rothwind statt, verbunden mit der
Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof.
Dazu genehmigte die politische Gemeinde der Wehr je sieben neue
Joppen, Gürtel und Helme. Die FF mußte jedoch 50
Mark selbst zuzahlen. Diesen Betrag stellte Gottfried Vogel
bei 3 1/2 % Zinsen zur Verfügung. zurück
» |
| 1897 |
gab es
laut Protokoll auch eine Pflichtfeuerwehr in Rothwind, die aber
keine Uniformen und keine Ausrüstungsgegenstände besaß
und sich zu bestimmten Zeiten melden mußte. Nun wollten
alle Pflichtfeuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr
beitreten. Da die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr 40 Pfennig
Beitrag zahlten, beschloß man, die Pflichtfeuerwehrmänner
alle aufzunehmen, aber den Beitrag auf 80 Pfennig zu erhöhen.
Die neuen Wehrmänner mußten zu jeder Übung erscheinen.
Eingekleidet wurden sie jedoch noch nicht, sie wurden nur als
Ordnungsmänner geführt. Aktive Feuerwehrmänner
konnten sie erst nach zehnjähriger Dienstzeit als Ordnungsmänner
werden. zurück
» |
| 1898 |
faßte
man den Beschluß, auch Mitglieder aus Eichberg bei der
Freiwilligen Feuerwehr aufzunehmen. Es kam der Vorschlag, daß
der Vereinsdiener Heinrich Held die regelmäßigen
Einladungen überbringt und dafür 50 Pfennig erhält.
Diesen Vorschlag lehnte die Mehrheit ab. Kassier Georg Weith
erklärte sich bereit, ohne Bezahlung die Einladungen zu
überbringen. Weil Peter Oswald öfters wegen Krankheit
fehlte, sollte er von der Feuerwehr ausgeschlossen werden. Da
er aber bereits langjähriger Feuerwehrmann war, einigte
man sich darauf ihn als Mitglied weiterzuführen. Neu aufgenommen
wurden Schreinermeister Johann Eichhorn, Andreas Weith und Jakob
Droßelfinger. Somit hatte die Wehr 39 Mitglieder. zurück
» |
| 1899 |
vereinbarte
die FF, die Dienstältesten durch Dienstaltersknöpfe
zu ehren. Die erste Ehrung erhielten Hauptmann Johann Eichhorn
(Ökonom), sowie Steiger Martin Schneider und Gottfried
Vogel. zurück
» |
| 1901 |
Die
Generalversammlung beschloß, daß ein Fest anläßlich
des 25-jährigen Bestehens der Feuerwehr abgehalten werden
sollte. Der Festausschuß bestand aus Christof Schirmer,
Johann Eichhorn (Ökonom), Johann Eichhorn (Schreinermeister),
Johann Hahn, Johann Hugel, Georg Birk, Konrad Öhrlein,
Georg Weith, Johann Söllner, Christof Angermann, Gottfried
Vogel und Christof Haselmann. Das Fest mit Ehrungen sollte
am 24. November abgehalten werden.
In mehreren Festausschußsitzungen legte man fest, daß
für das Fest kein Geld aus der Feuerwehrkasse genommen
werden durfte. Der Ausschuß stellte einen Antrag an
die Ortskassen* Rothwind und Fassoldshof mit der Bitte um
Kostenübernahme. Die Musik für das Fest kostete
damals 60 Mark.
*Die Ortskassen waren gemeindliche Kassen, an die z. B. der
Pachtzins für gemeindliche Grundstücke zu zahlen
war.
Der Festablauf
gestaltete sich wie folgt:
| 08.15
Uhr |
Aufstellung
der Feuerwehr mit Musik zum Besuch des Gottesdienstes
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12.00
Uhr
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Empfang
der Festgäste |
| 14.00
Uhr |
Aufstellen des Festzuges |
| 14.30
Uhr |
Festrede
mit Übergabe der Ehrenzeichen |
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Anschließend
Unterhaltung mit Tanz im Vereinslokal Christof Angermann
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Bei der
Abrechnung des Festes mußten 50 Mark aufgebracht werden.
Diese Unkosten übernahmen die Ortskasse Rothwind mit
2/3 und die Ortskasse Fassoldshof mit 1/3. Der Vorsitzende
bedankte sich im Namen der Feuerwehr bei den Ortskassenführern.
Durch einen Unglücksfall verstarb in diesem Jahr Johann
Herbst. Für ihn nahm die FF den Schuhmachermeister Karl
Fischer als Spritzenmann auf. zurück » 1903 war
das bis dahin finanziell beste Jahr. Die Einnahmen betrugen
89,60 Mark, die Ausgaben 9,16 Mark. Es blieb folglich ein
Kassenbestand von 80,44 Mark. Die Schuldenlast betrug bis
dato noch 125 Mark, hiervon mußten in diesem Jahr nur
25 Mark abgezahlt werden. Deshalb entschied man sich, neue
Helme, Jacken und Gürtel anzuschaffen.
In diesem Jahr hatte jeder Feuerwehrmann der Landessterbekasse
in München beizutreten und den Beitrag dazu selbst aufzubringen.
Heinrich Held und Johann Herr aus Fassoldshof, sowie Andreas
Weith aus Rothwind wurden von der Feuerwehr beurlaubt, da
sie ihre Beiträge für die Sterbekasse nicht bezahlt
hatten. Ortskassier Peter Oswald aus Fassoldshof und Ortskassier
Christof Angermann aus Rothwind schrieben nach München
und sagten eine pünktliche Einzahlung der fehlenden Beiträge
zu. Die Sterbekasse erklärte sich damit einverstanden
und alle drei durften in der Feuerwehr bleiben. Die Bestrafung
der drei Wehrmänner wurde der Feuerwehr überlassen.
Für ihre 15-jährige Dienstzeit ehrte die FF in diesem
Jahr mit den Dienstaltersknöpfen Friedrich Öhrlein,
Konrad Öhrlein, Johann Stößlein und Johann
Wettermann. zurück
» |
| 1905 |
vereinbarten
die Fassoldshofer, alle der Feuerwehr beizutreten. Neu aufgenommen
wurden daraufhin Hans Haselmann, Heinrich Held, Thomas Karl,
Andreas Oßwald, Christian Pittroff und Heinrich Schmelz.
Leider gab es in diesem Jahr in der Vorstandschaft keine Einigung,
welche Musik zum alljährlichen Ball, am 1. Sonntag im Februar,
spielen sollte. Die Generalversammlung entschied durch Stimmzettel:
14 Stimmen für die Kapelle Rehhäuser aus Burgkunstadt,
9 Stimmen für die Kapelle Birk aus Fassoldshof und 7 Stimmen
für die Kapelle Nagel aus Gärtenroth. Daraufhin wurde
die Kapelle Rehhäuser engagiert. zurück
» |
| 1911 |
sollten
35 neue Dienstjoppen angefertigt werden, weil die alten Joppen
nicht mehr getragen werden konnten. Schneidermeister Söllner
aus Fassoldshof erklärte sich bereit den Stoff zu besorgen
und die Joppen anzufertigen. Das notwendige Kapital dafür
sollte beim Raiffeisenverein Schwarzach aufgenommen werden.
Außerdem beantragte man Zuschüsse vom Distrikt und
den Ortskassen Rothwind und Fassoldshof. Zudem erwarb Wolfgang
Hahn im Auftrag der Wehr noch zwei Signalhörner.
Ferner waren in diesem Jahr Neuwahlen. Christof Schirmer trat
als Vorstand zurück und war auch auf Bitten der Versammlung
nicht mehr bereit das Amt weiterhin auszuüben. Kommandant
Eichhorn führte die Versammlung und die Geschäfte
als Vorstand bis 1912 fort. zurück
» |
| 1912 |
erklärte
Johann Eichhorn, daß er beide Ämter nicht zugleich
ausüben könne. Daraufhin wurde am 22. Dezember Georg
Weith zum neuen Vorstand gewählt. Dieses Amt bekleidete
er bis 1931. Die Mitglieder der Vorstandschaft während
seiner Amtszeit waren in chronologischer Reihenfolge:
Eichhorn Johann - Kommandant, Haselmann Georg - Adjutant, Angermann
Christof - Spritzenführer, Stößlein Hans - Obersteiger,
Müller Michael - Zeugwart, Pittroff Fritz - Rottenführer,
Schardt Michael - Schriftührer, Reuther Peter - Spritzenführer,
Grampp Fritz - Adjutant, später Kommandant, Söllner
Hans - Adjutant, Sittig Jakob - Rottenführer, Kretschmann
Hans - Rottenführer, Vonbrunn Emil - Rottenführer.
zurück
»
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| 1913 |
stellte
die Feuerwehr in Aussicht 25 neue Dienstmützen zum Preis
von 2 Mark 20 Pfennig je Stück anzuschaffen. Leider konnte
diese Anschaffung in diesem Jahr nicht mehr verwirklicht werden,
da kein Geld in der Vereinskasse vorhanden war und niemand gefunden
wurde, der der Feuerwehr den Betrag lieh. zurück
»
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| 1914 |
stellte
Konrad Öhrlein 60 Mark mit 4 % Zinsen zur Anschaffung von
Dienstmützen zur Verfügung.
Im Juli dieses Jahres bekam Kommandant Johann Eichhorn anläßlich
einer Feier die höchste Auszeichnung der Feuerwehr für
unermüdliche Treue und 25 Jahre Dienstzeit in der Führung
der Feuerwehr. Die Ehrung nahmen Bürgermeister Bär
und Hauptlehrer Götz vor. Die gleiche Auszeichnung erhielten
Ortsführer Friedrich Öhrlein, Rothwind, und Ortsführer
Georg Birk, Fassoldshof. Für langjährige Dienste bei
der Feuerwehr wurden Schreinermeister Johann Eichhorn, Wolfgang
Hahn, Johann Herr, Johann Konrad, Heinrich Pittroff, Georg Pühn,
Lorenz Stübinger und Georg Weith mit den Dienstaltersknöpfen
ausgezeichnet. Hauptlehrer Götz forderte die jüngeren
Mitglieder auf ebenfalls so aktiv zur Feuerwehr zu halten, wie
diese geehrten Männer, dann werde die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof
auch weiterhin eine der besten Wehren im Bezirk bleiben. zurück
»
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| 1915 |
sammelte
die FF bei der Generalversammlung für die Kameraden, die
im Felde standen. Jeder sollte ein kleines Päckchen erhalten.
Bei der Sammlung kamen 16 Mark zusammen. Die Vorstandschaft
erklärte sich bereit, die Päckchen abzuschicken. |
| 1917 |
waren zur
Generalversammlung nur noch 12 Mitglieder anwesend. Alle anderen
waren zum Kriegsdienst eingezogen. zurück
»
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| 1918 |
im Dezember
begrüßte Vorstand Weith bei der Generalversammlung
besonders die Kameraden, die aus dem Krieg zurückgekehrt
waren. Er dankte ihnen für den Dienst, den sie ihrem Heimatland
erwiesen hatten. Mit Tränen in den Augen verlas er die
Namen der Feuerwehrleute, die diesen Krieg mit dem Leben bezahlen
mußten: Heinrich Held, Konrad Herold, Michael Kirschner,
Johann Meußgeier und Heinrich Vogel. Für die fünf
gefallenen Wehrmänner sollten Gedenkblätter bestellt
werden. In einer Gedenkminute schloß er alle Gefallenen
aus Rothwind, Fassoldshof und Eichberg ein, denn - wie er sagte
- "sie waren alle unsere Kameraden". zurück
»
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| 1919 |
übernahmen
die Ortskassen Rothwind, Fassoldshof und Eichberg sämtliche
Schulden der FF: Raiffeisenkasse 100 Mark, Ökonom Johann
Eichhorn 100 Mark, Konrad Öhrlein 15 Mark. Der Vorstand
dankte ganz besonders den Ortsführern für diesen großzügigen
Beschluß.
Als der Kassier der Sterbekasse, Christof Haselmann, verstarb,
wollte niemand dieses Amt übernehmen. Durch Abstimmung
wurden Karl Fischer als 1. Kassier und Peter Geuther als 2.
Kassier gewählt. Sie nahmen nach längerem Zureden
die Wahl an. zurück
» |
| 1920 |
Der bisherige
Schriftführer Konrad Öhrlein zog weg. Um den Posten
neu zu besetzen waren mehrere Wahlgänge erforderlich. Schließlich
wählte die Versammlung Michael Schardt einstimmig zum neuen
Schriftführer. In diesem Jahr waren die Einnahmen und Ausgaben
gleich, nämlich 36,47 Mark. zurück
»
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| 1921 |
zeichnete
die FF die Wehrmänner Johann Herr, Martin Meußgeyer,
Johann Stößlein und Johann Wettermann aus. zurück
»
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| 1923 |
konnte
Kassier Johann Konrad einen außergewöhnlich guten
Kassenbericht vorlegen, der auf die Inflation zurückzuführen
war: 5.853,80 Mark Einnahmen - 629 Mark Ausgaben - Bestand somit
5.224,80 Mark. Das hohe Guthaben kam durch eine Spende von 5.000
Mark zustande, die Christof Angermann anläßlich seiner
Ehrung zum 40-jährigen Dienstjubiläum der Feuerwehrkasse
zukommen ließ. Für 25-jährige Treue zur Feuerwehr
wurden Johann Konrad und Heinrich Pittroff ausgezeichnet. Anton
Eber aus Mainroth hielt als Vertreter des Bürgermeisters
Bär eine lange Rede, bei der er immer wieder den Mut und
Eifer der Freiwilligen Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof hervorhob. zurück
»
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| 1924 |
konnte
Kassier Johann Konrad berichten: Einnahmen 11.829,80 Mark -
Ausgaben 10.198,00 Mark - Bestand also 1.631,80 Mark. Der Mitgliedsbeitrag
wurde auf 100 Mark festgesetzt. Bei der Generalversammlung beschloß
man, beim Tode aktiver Mitglieder den Sarg von den Feuerwehrkameraden
tragen zu lassen; bei passiven Mitgliedern nur auf Wunsch der
Angehörigen. Ein Kranz wird bei jedem Mitglied niedergelegt.
Die Mittel hierzu werden aus freiwilligen Spenden aufgebracht.
In diesem Jahr hielt die FF ein Konzert mit der Musikkapelle
Mainleus im Saale Angermann ab. Dabei ehrte Adjutant Fritz Grampp
die Wehrmänner Johann Eichhorn für 40-jährige
und Lorenz Stübinger für 25-jährige Treue zur
Feuerwehr. Kommandant Johann Eichhorn erhielt eine Auszeichnung
für seine Verdienste anläßlich der vielen Brandfälle.
Als Geschenk bekam er einen Rohrsessel von seinen Kameraden.
Straßenaufseher Mittelberger hielt eine längere Rede,
die mit einem Hoch auf den Jubilar endete. zurück
»
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| 1925 |
herrschten
wieder normale Kassenverhältnisse. 18 Mark Einnahmen -
6,60 Mark Ausgaben - 11,40 Mark Bestand.
Kommandant Johann Eichhorn legte sein Amt nieder und beantragte
Neuwahlen. Neuer Kommandant wurde Fritz Grampp, neuer Adjutant
Hans Söllner. Der Mitgliedsbeitrag wurde wieder auf 50
Pfennig jährlich festgesetzt und Wolfgang Hahn erhielt
das 25-jährige Ehrenzeichen. zurück
»
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| 1926 |
plante
man das 50-jährige Gründungsjubiläum am 11.
Juli. Als Festplatz stellte Schmiedemeister Reuter seinen
Garten zur Verfügung. Im Festausschuß waren tätig:
Georg Eichhorn, Ludwig Himmler, Adolf Hühnlein, Martin
Kirschner, Albin Pfeilschmidt und Hans Söllner. Das Festprogramm
sollte so aussehen: Morgens Kirchgang mit Musik nach Schwarzach,
13 Uhr Inspizierung der Feuerwehren Rothwind-Fassoldshof,
Mainroth, Gärtenroth, Danndorf, Schwarzach, Schmeilsdorf
und Mainleus durch Kreisbrandinspektor Jäkl, Bezirksvertreter
Mahr, Lichtenfels, und Bezirksvertreter Weisheit aus Kulmbach.
Anschließend Abholung der weiteren Wehren am Ortseingang.
Leider ging nicht alles reibungslos über die Bühne.
Wegen plötzlich einsetzendem Regen wurde die Übung
abgebrochen. Die Bezirksversammlung verlegte man in den Saale
Vonbrunn, die restlichen Festlichkeiten in den Saal Angermann.
Dort fand auch der Brucktanz statt. In der Bezirksversammlung
bezeichnete Kreisbrandinspektor Jäkl die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof
als die Beste. An diesem Fest bekam die Wehr endlich die längst
fällige neue Spritze. Die alte Spritze verkaufte die
FF für 250 Mark nach Buch am Forst und erwarb für
dieses Geld einen neuen Schlauchwagen.
Die nachstehenden
Auszüge sind aus dem Evang.-Luther. Pfarrarchiv Schwarzach,
zusammengestellt von Herrn Pfarrer Werner Kugler:
Feiern
oder nicht?
Die
Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof hatte alles für
das Fest zum 50-jährigen Gründungsjubiläum
am 11. Juli 1926 vorbereitet. Da ging am 8. Juli 1926 gegen
Mittag über dem Zentbachtal und dem Patersberg ein furchtbarer
Wolkenbruch nieder. In kürzester Zeit war alles überflutet.
Die Dorfstraße in Schwarzach stand 1,20 Meter unter
Wasser. In mehreren Ställen reichte das Wasser dem Vieh
bis an den Bauch. In der Eisenbahnunterführung in Schwarzach
kann man noch heute die Höhe des Wasserstandes ablesen.
Zwar kam niemand ums Leben, aber der Sachschaden war beträchtlich.
Am nächsten Tag wiederholte sich das ganze Naturereignis
noch einmal. Allerdings waren die Wassermassen nicht so groß
wie am Vortag. In Rothwind stand auch der Festplatz unter
Wasser, das sich aber bald wieder verlief.
Was sollte man nach der Katastrophe tun? Das Fest feiern oder
nicht? Einige Männer rieten, das Fest abzusagen oder
in schlichter Form zu feiern. Doch die Mehrheit entschied
sich offenbar, das Fest in der geplanten Weise durchzuführen.
Der damalige Schwarzacher Pfarrer Helmut Kern nahm Anstoß
an dieser Entscheidung. Besonders störte ihn, daß
man nicht auf den Ball verzichtete und das Bier so reichlich
ausgeschenkt wurde, daß es auch Betrunkene gab. Er teilte
seine Bedenken der Feuerwehr schriftlich mit. Das Schreiben
löste einen Sturm der Entrüstung aus. In der Antwort,
die dem Pfarrer zunächst ohne Unterschriften zugeleitet
wurde, war von Verleumdung und hinterlistiger Feigheit die
Rede. Pfarrer Kern sandte das anonyme Schreiben zurück,
erhielt es aber mit den Unterschriften Weith und Grampp wieder.
Nach weiteren Briefen bat der Pfarrer, auf einer Feuerwehrversammlung
sprechen zu dürfen, um den Sachverhalt zu klären.
Die Feuerwehr lehnte die Bitte ab. Schließlich machte
Pfarrer Kern dem Bezirksamt (heute Landratsamt) Mitteilung
und drohte mit Anzeige, falls die Beleidigungen gegen ihn
nicht zurückgenommen würden. Zunächst scheiterten
die Vermittlungsbemühungen des Bezirksamtes. Erst im
Oktober 1926 wurden die Meinungsverschiedenheiten in einer
öffentlichen Versammlung beigelegt.
Es folgen
einige Auszüge aus den zeitgenössischen Quellen:
Auszug aus der Schwarzacher Pfarrchronik (Eintrag Pfarrer
Kern)
11.
Juli 1926
Trotz der ernsten Gottesgerichte (8./9. Juli 1926 Hochwasserkatastrophe)
konnte es sich die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof, die am
11. Juli ihr 50-jähriges Stiftungsfest feierte, nicht
versagen, zwei Tage nachdem das furchtbare Wetter den ausersehenen
Festplatz überschwemmt hatte, das Fest mit ausgelassener
Lust zu feiern.
Als der Pfarrer 10 Tage später die Feuerwehr deswegen
schriftliche zu Rede stellte und mit Liebe und Ernst strafte,
erhob sich in Rothwind und Fassoldshof ein Sturm der Entrüstung
gegen denselben. Der Streit wurde mit aller Hetzdemagogie
geführt und alle Vermittlungsversuche, selbst die des
Bezirksamtes, das sich des Falles annahm, hartnäckig
zurückgewiesen. Endlich im Oktober ließen sich
die gekränkten Feuerwehrmänner zu einer gemeinsamen
Besprechung herbei, in der das Kriegsbeil, nachdem man es
noch mal gewaltig geschwungen hatte, begraben wurde.
Auszug
aus dem Schreiben Pfarrer Kerns vom 20.7.1926 an die Rothwind-Fassoldshofer
Feuerwehr:
Ich
wollten gegen 1/2 5 Uhr der festgebenden Wehr einen Besuch
abstatten; aber als ich in die Nähe von Rothwind kam,
war ein derartiges Lärmen und Johlen hörbar, daß
ich es vorzog, den geplanten Besuch zu unterlassen. Von vielen
Seiten wurde es mir bestätigt, daß naturgemäß
die Betrunkenheit vieler bis in die Nachtstunden sich immer
mehr steigerte, zumal das Fest mit einem Ball "verschönt"
werden mußte. Ich weiß ja wohl, daß in unserer
gottlos gewordenen Zeit die Feste allgemein so gefeiert werden.
Aber von einer Feuerwehr, deren Wahlspruch lautet "Gott
zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", dürfte ein
derartiger Festverlauf nicht erwartet werden. Gewohnt, solche
Feste mit anzusehen würde ich auch diesmal schweigen,
wenn nicht am Morgen Kirchenparade gehalten worden wäre.
Ich frage nur, warum denn ein frommer Kirchgang, wenn man
das Fest mit Rausch und Tanz beschließen will? ...soll
der Kirchgang dem Ganzen nur einen frommen Anstrich geben?
Müssen denn alle unsere Feste in sündlicher Lust
endigen? ... wie still und einfach hat vor drei Jahren die
Schwarzacher Feuerwehr ihre Feier des 50-jährigen Jubiläums
begangen! Da ich von Gott, dem Herrn, dem ich Verantwortung
schuldig bin in meinem Amt, nicht als stummer Hund (Jesaja
56,10) erfunden werden möchte, der die Sünde nicht
Sünde zu nennen wagt, muß ich der Rothwinder-Fassoldshofer
Feuerwehr das in aller Offenheit, aber auch mit aller Liebe
sagen...
Auszug
aus dem Schreiben der Rothwind-Fassoldshofer Feuerwehr vom
20. August 1926 an Pfarrer Kern:
...Die
Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof kann den Vorwurf
des Lärmen und Johlen und der Betrunkenheit nicht auf
sich liegen lassen, weil es vollständig unwahr ist. Sie
hat in der Versammlung am 24. Juli schärfstens Protest
erhoben und beschlossen, Sie solange als Lügner hinzustellen,
bis Sie uns die Mitglieder unserer Wehr namentlich bezeichnen,
die Sie betrunken gesehen haben und bis Sie uns die Personen
nennen, die Ihnen diese Verleumdungen hintergebracht haben.
Was die Bekrittelung des Kirchgangs und Balls anbetrifft,
wäre es doch von Ihnen viel ehrlicher gewesen, uns im
voraus darauf aufmerksam zu machen, dann hätten wir einfach
alles fallen gelassen oder wären einmal mit unseren Kameraden
nach Mainroth ins Gotteshaus gegangen.
Sie gebrauchen einige mal das Wort "ganz offen",
wir finden es aber als ganz hinterlistige Feigheit, wenn lange
zuvor Gelegenheit ist, eine Sache mündlich oder schriftlich
zu ordnen und man schiebt es hinaus bis einige Tage vor einer
längeren Abwesenheit, damit sich bis zur Rückkehr
die erregenden Wogen wieder geglättet haben. Eines ev.
Pfarrers unwürdig, noch unwürdiger für einen
ehemaligen kgl. Offizier.
Zum Schluß möchten wir Ihnen noch mitteilen, daß
Sie unsere Feuerwehr die eine der Besten des Bezirks war,
zersplittet haben...
Auszug
aus dem Schreiben des Bezirksamtes Lichtenfels vom 18.9.1926
an die Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof:
...Der
Brief, den Herr Pfarrer Kern an die Wehr gerichtet hat, enthält
keinerlei Beleidigungen im Sinne des Strafgesetzbuches. Wenn
das Schreiben vom 20.8. behauptet, Herr Pfarrer Kern solle
die Mitglieder "unserer Wehr" bezeichnen, die betrunken
gewesen seien, so ist demgegenüber ganz objektiv festzustellen,
daß Herr Pfarrer Kern lediglich festgestellt hat, daß
"Lärmen und Johlen hörbar" und "die
Betrunkenheit vieler sich bis in die Nachtstunden immer mehr
steigerte". Herr Pfarrer Kern hat also nur allgemein
von wahrnehmbarer Betrunkenheit gesprochen, eine Tatsache,
die bei Festen derart landesüblich ist, daß sie
wohl auch in diesem Falle nicht weggeleugnet werden kann.
Ihn deswegen als Lügner und Verleumder hinzustellen,
ist eine grobe Amtsbeleidigung...
Herr Pfarrer Kern ist sicher bereit zu erklären, daß
er sein Schreiben nur in bester Absicht geschrieben hat, um
die Abstellung von Unsitten, die ihm als Pfarrer besonders
am Herzen liegen muß, für die Zukunft hinzuwirken,
und daß es ihm ferngelegen sein, die Wehr als solche
beleidigen zu wollen. Die Vorstandschaft der Wehr ihrerseits
wird ihre Beleidigungen unter dem Ausdruck des Bedauerns zurücknehmen...
Ich gebe der bestimmten Erwartung Ausdruck, daß diese
Sache damit beigelegt ist und das Amt in der Angelegenheit
nicht weiter in Anspruch genommen zu werden braucht...
Dokumente
in der Turmkugel auf dem Schwarzacher Kirchturm.
Da
1926 gerade die Turmkugel abgenommen war, sind die Vorgänge
auch in der neu hinzugefügten Urkunde noch angemerkt
worden: Nach einer Schilderung des schweren Hochwassers nach
dem Wolkenbruch heißt es: "Und am Sonntag darnach
feierte die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof trotz Widerspruchs
einiger frommer Männer das 50-jährige Feuerwehrjubiläum
mit größtem Pomp, mit Rausch und Tanz, als wäre
nichts geschehen! O Land, Land, Land höre des Herren
Wort!" zurück » 1930 erwarb die FF einen zweiten
Schlauchwagen. zurück
»
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| 1931 |
Bei der
Wahl am 1. Januar kandidierte Vorstand Georg Weith nicht mehr.
Das hohe Alter und ein Augenleiden machten ihm zu schaffen.
Neuer Vorstand wurde Schreinermeister Hans Eichhorn. zurück
»
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| 1933 |
Die Feuerwehr
ehrte Schriftführer Schardt für 25-jährige Dienstzeit.
Die anschließende Feier mußte wegen eines Gewitters
mit Hagelschlag in den Saal Angermann verlegt werden.
Die Wehr führte in Rothwind eine Großübung durch.
Kommandant Grampp lies von der FF Rothwind-Fassoldshof Einmärsche
und Wendungen vorführen und die Hornisten mußten
mehrere Einlagen geben. Bezirksvertreter Bayer aus Weismain
bemerkte anschließend, daß er sehr beeindruckt und
die FF Rothwind-Fassoldshof eine der besten Gruppen der Gegend
sei. |
| 1936 |
erwarb
die Wehr eine neue Feuerwehrleiter, die von Bürgermeister
Lorenz Müller und Ortsgruppenleiter Esenbek übergeben
wurde. Ab 7. März sind keine Einträge mehr in diesem
Jahr vorhanden. zurück
»
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| 1937-1945 |
sind aufgrund
des Krieges sind keine Eintragungen im Protokollbuch vorhanden.
Auch Brände sind nicht erwähnt. zurück
»
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| 1946 |
Die erste
Eintragung nach dem Krieg ist vom 1. September dieses Jahres,
verfaßt von Herrn Lautenschlager. Er schrieb unter anderem:
"Viele Kameraden sind noch in Kriegsgefangenschaft, doch
durch die Rückkehr einiger, hat die Feuerwehr wieder eine
Stärke von 35 Mitgliedern. 1935 waren es 48 aktive, 24
passive und 4 Ehrenmitglieder".
Kommandant Grampp war in den letzten Jahren zum Kreisbrandmeister
berufen worden, somit war eine Neuwahl für den Posten des
Kommandanten nötig. Die Versammlung verzichtete einstimmig
auf eine Neuwahl in diesem Jahr. Man bestimmte Hans Söllner
vorläufig als Stellvertreter einzusetzen und erst 1947
eine Neuwahl durchzuführen. zurück
»
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| 1947 |
erfolgte
die 1946 verschobene Neuwahl. Kommandant wurde Andreas Gäbelein,
Stellvertreter Andreas Held. zurück
»
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| 1948 |
wurde Georg
Konrad zum Schriftführer, Karl Söllner zum Kassier
und Michael Müller zum Zeugwart ernannt. zurück
»
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| 1949 |
Am 9. Januar
dieses Jahres entstand ein Großbrand in den Anwesen Ludwig
Angermann und Emil Vonbrunn. Die Scheunen mit Holzschuppen brannten
bis auf die Grundmauern nieder.
Am 16. Januar war eine Generalversammlung notwendig, da Kommandant
Gäbelein am Brandtag sein Amt niederlegte. Deshalb mußten
Neuwahlen durchgeführt werden. Kreisbrandmeister Fritz
Grampp eröffnete die Versammlung und begrüßte
Bürgermeister August Vonbrunn und Hans Göhl als Vertreter
der FF Mainroth. Grampp dankte den Wehrmännern, die trotz
der großen Kälte und des Wassermangels - der Löschweiher
war zugefroren - das Übergreifen der Flammen auf die Wohngebäude
verhindern konnten. Er beantragte, daß es in Rothwind,
Fassoldshof und Eichberg keinen Hausbesitzer geben darf, der
nicht Mitglied bei der Feuerwehr ist. Im Anschluß daran
reichte man eine Liste herum, in die sich drei aktive und zwanzig
passive neue Mitglieder eintrugen. Bei den Neuwahlen erhielt
Georg Eichhorn die meisten Stimmen und wurde neuer Kommandant.
Die weitere Vorstandschaft blieb unverändert.
Im selben Jahr ernannte die Feuerwehr Fritz Grampp zum Ehrenkommandanten
und überreichte ihm einen Pokal. Fritz Grampp bedankte
sich und brachte seine Freude zum Ausdruck, daß es mit
der FF Rothwind-Fassoldshof wieder aufwärts geht. zurück
»
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| 1950 |
wurde festgesetzt,
alle verstorbenen Mitglieder von der Feuerwehr zu Grabe zu tragen.
Ehrungen erhielten für 40-jährige Dienstzeit Fritz
Grampp, Wolfgang Hahn und Michael Müller, für 25-jährige
Dienstzeit Georg Eichhorn, Hans Eichhorn, Emil Fischer, Konrad
Grampp, Hans Kretschmann, Friedrich Pühn, Jakob Sittig,
Hans Söllner, Karl Söllner und Emil Vonbrunn. Die
Ehrungen nahm Kreisbrandinspektor Heid aus Lichtenfels vor.
Fräulein Dora Grampp brachte dazu passend ein selbstverfaßtes
Gedicht vor. zurück
»
|
| 1951 |
In der
Generalversammlung äußerte Heinrich Mittelberger,
daß der Wunsch bestehe, einen Gesangverein zu gründen.
Es wurde angeregt, vorläufig innerhalb der Feuerwehr
eine Gesangsgruppe einzuführen. Auf der herumgereichten
Liste trugen sich 32 Personen ein.
Anläßlich des 75-jährigen Bestehens faßte
die Wehr den Beschluß ein Fest abzuhalten und einen
Festausschuß zu bilden. Das Gründungsjubiläum
wurde am 12. August mit folgendem Programm gefeiert:
| 8.00
Uhr |
Kirchenparade
mit der FF Mainroth |
12.00
Uhr |
Abholung
der Vereine an den Ortseingängen |
13.00
Uhr |
Große
Schauübung |
13.30
Uhr |
Aufstellung
des Festzuges |
14.00
Uhr |
Marsch
zum Festgarten der Schreinerei Eichhorn |
19.00
Uhr |
Festball
im Saale Vonbrunn |
28 Wehren
waren zu dem Fest eingeladen, aber nur 10 erschienen. Der
Grund hierfür dürfte beim Wetter zu finden sein.
Während es die ganze Woche regnete, setzte am Festwochenende
plötzlich schönes Erntewetter ein. Als Parkplatz
für Fahrräder stellte Herr Hollfelder seinen Hof
zur Verfügung. Festredner waren Bürgermeister A.
Vonbrunn, Kreisbrandmeister Fritz Grampp und Kommandant Georg
Eichhorn. zurück » 1952 Bei Neuwahlen wurde der
gesamte Vorstand wieder gewählt. zurück
»
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| 1953 |
Großbrand
in der Jugendheimstätte Fassoldshof. Fast die gesamten
landwirtschaftlichen Gebäude wurden ein Raub der Flammen.
Kommandant Eichhorn dankte allen Wehren, die im Einsatz waren,
für ihre Hilfe. zurück
» |
| 1954 |
stellte
die Feuerwehr einen Schlauchtrockenmast auf. In Fassoldshof
stationierte die Wehr beim Anwesen Kretschmann einen Schlauchkasten.
Aufgrund einer Satzung gehören ab sofort die Gruppenführer
automatisch zur Vorstandschaft. zurück
» |
| 1955 |
Durch Zuruf
wurde die gesamte Vorstandschaft wiedergewählt. Georg Mahr
übernahm den Posten des Kassiers für den verstorbenen
Karl Söllner. zurück
» |
| 1956 |
feierte
die Feuerwehr im kleinen Rahmen das 80-jährige Bestehen
mit Ehrungen. Während der Feier wurden von Bürgermeister
A. Vonbrunn und Landrat Dr. Jüngling im Namen des Bayerischen
Staatsministeriums des Inneren Urkunden an folgende Wehrmänner
überreicht: Philipp Biesenecker, Christoph Birk, Hans Hahn,
Andreas Held, Friedrich Hühnlein, Karl Hühnlein, Georg
Kolb, Georg Mahr, Andreas Müller, Heinrich Müller
und Konrad Öhrlein. Dr. Jüngling brachte besonders
zum Ausdruck, welch guter Geist in der FF Rothwind-Fassoldshof
herrscht, was deutlich bei den Protokollverlesungen hervorkam.
Es gibt selten Ortschaften, in denen eine Vorstandschaft so
lange im Amt ist, wie in Rothwind-Fassoldshof. Weiter betonte
er, daß hier eine solche Wehr nötig ist, um das Leben
der Jugendheimbewohner zu schützen. Möge die Jugend
diese Kameradschaft, sowie Treue und Pflichterfüllung so
weiterführen. zurück
» |
| 1957 |
Am 23.
März brannte die Scheune von Adam Nagel. Durch den schnellen
und tatkräftigen Einsatz der Ortswehr konnte ein Übergreifen
auf andere Gebäude verhindert werden. zurück
» |
| 1958 |
Um die
Jugend für die Feuerwehr zu gewinnen, stellte Kreisbrandmeister
Grampp den Antrag auf Einführung einer Feuerschutzabgabe.
Der Antrag wurde beschlossen und an die Gemeinde weitergeleitet.
Die Wehr nahm Artur Kolb, Anton Mahr und Werner Pühn als
aktive Mitglieder auf. Für den erkrankten Gruppenführer
Biesenecker bestimmte man Heinz Fischer als Nachfolger.
Bereits im Anfangsstadium konnte ein Dachbodenbrand im Wohnhaus
von Adam Nagel gelöscht werden. Für die schnelle Zusammenarbeit
dankte Kommandant Eichhorn seinen Wehrmännern. zurück
» |
| 1959 |
Am 16.
April brannte die Scheune des Landwirtes Konrad Öhrlein.
Bereits nach kurzer Zeit stand das Gebäude hell in Flammen.
Dank des Einsatzes der Orts- und Nachbarwehren konnte ein Übergreifen
der Flammen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Große
Sorge bereitete der Ortswehr die Motorspritze. Kommandant Eichhorn:
"Was nützt die beste Wehr, wenn die Spritze nicht
mehr einsatzbereit ist." zurück
» |
| 1960 |
Zuerst
lehnte die gesamte Vorstandschaft am 1. Januar eine Wiederwahl
ab. Nach längeren Debatten kam es bei der anschließenden
geheimen Wahl doch noch zu folgendem Ergebnis: Kommandant Georg
Eichhorn, Stellvertreter Georg Schmidt, Kassier Georg Mahr und
Zeugwart Andreas Aumüller.
Bürgermeister A. Vonbrunn gab bekannt, daß im kommenden
Rechnungsjahr eine Spritze eingeplant sei. Allerdings betonte
er, darf die Gemeindekasse durch die Anschaffung nicht zu stark
belastet werden. Die Mittel müßten teilweise durch
Spenden oder aus Geldern der Ortsgemeinde beschafft werden.
Kommandant Eichhorn sicherte die Finanzierung zu. zurück
» |
| 1961 |
Am 1. Dezember
erhielt die Wehr endlich die neue Motorspritze. Sie wurde mit
4.500 DM aus der Rechtlerkasse und mit 1.200 DM von der Gemeinde
finanziert. Diese Motorspritze ist heute noch im Einsatz.
Nach Meinungsverschiedenheiten mit Kreisbrandmeister Grampp
trat Kommandant Eichhorn aus berechtigten Gründen am 22.
Oktober zurück. Am 30. Dezember war deshalb dringend eine
Generalversammlung nötig. Geladen waren auch Kreisbrandinspektor
Spitzer aus Altenkunstadt und Bürgermeister A. Vonbrunn.
Der 2. Kommandant Schmidt eröffnete die Versammlung und
bedankte sich, wie auch Bürgermeister Vonbrunn, bei Georg
Eichhorn für den 12-jährigen Dienst als 1. Kommandant.
Bei der anschließenden Wahl lehnte Eichhorn eine Wiederwahl
ab. Aus der alten Vorstandschaft war ebenfalls keiner mehr bereit
sein Amt weiterzuführen. Nach langer Diskussion kam bei
der geheimen Wahl folgendes Ergebnis zustande: 1. Kommandant
Heinz Fischer, 2. Kommandant Bernhard Wettermann, Schriftführer
Gerhard Moser, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Andreas Aumüller.
Der neue Kommandant bestimmte als Gruppenführer Andreas
Gäbelein und Georg Schmidt.
Bürgermeister Vonbrunn dankte besonders dem Wahlausschuß,
Peter Mittelberger, Ulrich Klose und Ernst Hahn, wünschte
der jungen Mannschaft alles Gute und bat um Zusammenhalt, damit
die FF Rothwind-Fassoldshof im alten Glanze weiterbestehe. Heinz
Fischer dankte für das Wahlergebnis und bat die alte Vorstandschaft,
der neuen Truppe mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. zurück
» |
| 1962 |
Am 19.
Oktober geriet das Wohnhaus von Ernst Knorr in Eichberg in Brand.
Obwohl akuter Wassermangel herrschte, war es mit Unterstützung
des Tanklöschfahrzeuges aus Burgkunstadt möglich,
ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune zu verhindern. zurück
» |
| 1963 |
Am 14.
Januar löschte die FF einen Großbrand in der Jugendheimstätte
in Fassoldshof. Eine Scheune mit Stallungen brannte trotzdem
bis auf die Grundmauern nieder. Kommandant Fischer bedankte
sich bei allen Wehren und Helfern für ihre tatkräftige
Unterstützung, trotz der bitteren Kälte. Sein besonderer
Dank galt der Wehr aus Burgkunstadt mit ihrem Tanklöschfahrzeug,
sowie der Kulmbacher Spinnerei, die das Trocknen der Schläuche
ermöglichte.
Am 26. Juli bestanden zwei Gruppen die Prüfung des Leistungsabzeichens
in Bronze. Am 20. Oktober folgte die dritte Gruppe.
Bernhard Wettermann quittierte aus nicht bekannten Gründen
seinen Dienst. Am 22. September ernannte man Georg Schmidt zum
vorläufigen Nachfolger. Ernst Hahn wurde neuer Gruppenführer.
In diesem Jahr führte die Gemeinde die Feuerschutzabgabe
ein. zurück
» |
| 1964 |
Gerhard
Aumüller übernahm als Nachfolger seines Vaters das
Amt des Zeugwartes. zurück
» |
| 1965 |
Man beschloß,
am 9. und 10. Juli 1966 das 90-jährige Gründungsjubiläum
zu feiern. Da man sich nicht auf einen Festleiter einigen konnte,
kam es zur Wahl zwischen Heinz Isert und Georg Schmidt. Die
Mehrheit wählte Georg Schmidt, der sich das Amt mit Kommandant
Heinz Fischer teilte. Die weiteren Mitglieder des Festausschusses
waren Gerhard Aumüller, Horst Eichhorn, Ernst Hahn, Manfred
Heinz, Ewald Herold, Andreas Kellermann, Ulrich Klose, Heinz
Knörrer, Anton Mahr, Gerhard Moser, Günther Stenglein
und Elmar Trapper. Heinz Fischer erklärte sich bereit,
den Festablauf zusammenzustellen und den Versuch zu unternehmen,
den Kreisfeuerwehrtag nach Rothwind zu bringen. zurück
» |
| 1966 |
Am 1.
Mai bestanden zwei Gruppen erfolgreich die Prüfung zum
silbernen Leistungsabzeichen.
Am 9. und 10. Juli feierte die FF Rothwind-Fassoldshof das
90-jährige Gründungsjubiläum mit gleichzeitiger
Ausgestaltung des 3. Kreisfeuerwehrtages des Landkreises Lichtenfels:
Samstag, 9. Juli:
19.00
Uhr Totengedenken am Ehrenmal mit Kranzniederlegung durch
den Kommandanten unter Mitwirkung des Posaunenchors und des
Gesangvereins - 20 Uhr Festkommers mit Ehrungen unter Schirmherr
Landrat Walther. Anwesend waren auch MdL Waltraud Bundschuh,
sowie Bürgermeister Vonbrunn - 23.00 Uhr großer
Zapfenstreich mit Fackelzug.
Sonntag, 10. Juli:
6.30
Uhr Weckruf und Abholung der Ehrendamen - 8.00 Uhr Kirchenparade
- 9.30 Uhr Kommandantenversammlung des Landkreises Lichtenfels
- 11.30 Uhr Schauübung mit der Drehleiter aus Lichtenfels
- 13.00 Uhr Festzug mit 71 Wehren und 3 Kapellen - 14.00 Uhr
Festansprache des Kommandanten Heinz Fischer, des Bürgermeisters
Vonbrunn und des Landrates Helmut Walther - 19.30 Uhr Abschluß
des Tages mit einem Festtanz.
Montag, 11. Juli:
Kinderfest
der Gemeinde Mainroth. Festzug der Kinder mit vielen einfallsreichen
Kostümen, anschließend Darbietungen und Spiele
auf dem Festplatz.
Den Festplatz
stellten Hans Eichhorn und Friedrich Pühn zur Verfügung,
ebenso nutzte man die Maschinenhalle Pühn. Dieses Fest
ist unvergessen geblieben. Auch finanziell war es ein voller
Erfolg, der durch die gute Zusammenarbeit aller Bürger
zu Stande kam.
Danach hielt die FF ein Helferfest ab, bei dem alle Beteiligten
ein Essen und zwei Liter Bier im Gegenwert von 6,00 DM bekamen.
Kommandant Fischer dankte allen Helfern, besonders dem Hauptkassier
Fritz Hoffmann. Ihm sollte ein Geschenk überreicht werden,
das er aber ablehnte. Fritz Hoffmann sprach anerkennend über
die gute Zusammenarbeit und betonte, daß er genauso
ehrenamtlich gearbeitet habe, wie alle anderen.
Anläßlich des 90-jährigen Jubiläums gab
die Gemeinde Mainroth einen Zuschuß in Höhe von
500,00 DM zum Kinderfest. Leider mußte die Feuerwehr,
aufgrund des guten finanziellen Abschneidens des gesamten
Festes, 300,00 DM wieder zurückzahlen. Gemeindekassier
Brückner stellte den Antrag, da die Gemeinde durch ihren
Zuschuß das Rückgrat des Festes war, wäre
es angebracht, 1.000,00 DM zweckgebunden für die FF Rothwind-Fassoldshof
bei der Gemeinde zu hinterlegen. Eine Rückfrage beim
Finanzamt Lichtenfels hatte jedoch ergeben, daß der
Überschuß im Rahmen blieb und nicht zu versteuern
war, deshalb wurde der Antrag des Gemeindekassiers von Kommandant
Fischer sofort abgelehnt. Als Begründung führte
Fischer an, daß die FF Rothwind-Fassoldshof durchaus
selbst in der Lage ist, ihr Geld zu verwalten. Dies wurde
von der Gemeinde anerkannt. zurück
» |
| 1967 |
fanden
Neuwahlen statt: 1. Kommandant Heinz Fischer, 2. Kommandant
Horst Eichhorn, Schriftführer Alfred Kutschki, Kassier
Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller, Gruppenführer
Horst Eichhorn, Manfred Heinz und Ulrich Klose, Vertrauensleute
Günther Stenglein und Andreas Müller.
Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Dora, Beisitzer
waren die Gemeinderäte Christian Himmler und Hermann Türk.
Nach den Wahlen brachte Kommandant Fischer zum Ausdruck, daß
bei der FF Rothwind-Fassoldshof einige dringende Anschaffungen
nötig wären, ganz besonders jedoch ein neues Feuerwehrhaus.
Dazu Bürgermeister Dora: "Ich kann mich dazu nicht
festlegen, da aber Kommandant Fischer selbst im Gemeinderat
ist, kann er das Interesse der Wehr ja wirksam dort vertreten,
wenn vor allen Dingen durch die gute finanzielle Kassenlage
ein Zuschuß gegeben werden kann." Fischer sicherte,
falls es zu einem Neubau kommen sollte, sofort eine tatkräftige
Unterstützung durch Eigenleistung zu.
Am 15. Dezember besprach die Vorstandschaft in einer Ausschußsitzung
den Bau eines neuen Gerätehauses. Als Bauträger kam
nur die Gemeinde in Frage, da allein diese die Zuschüsse
für ein solches Projekt erhalten konnte. Den Rechtlerverband
Rothwind ersuchte man, das nötige Bauholz zu spendieren.
Kommandant Fischer wurde offiziell beauftragt, Pläne anfertigen
zu lassen und mit den zuständigen Stellen in Verbindung
zu treten. zurück
» |
| 1968 |
Die Feuerwehr
machte einen Ausflug an den Rhein, wobei vor allen Dingen der
Besuch der Drosselgasse in Rüdesheim großen Anklang
fand.
Eine Abordnung besichtigte mit Baumeister Göhl das Feuerwehrgerätehaus
Schwabthal. Ein Plan wurde ausgearbeitet, den die Gemeinde Mainroth
und der Landkreis Lichtenfels genehmigten. In den Bauausschuß
wählte man Heinz Fischer, Anton Mahr, Werner Pühn,
Georg Schmidt und Günther Stenglein. Vom Rechtlerverband
kam die Zusage, das Bauholz bereitzustellen. Als erstes wurde
daraufhin das Holz geschlagen. zurück
» |
| 1969 |
Am 18.
Mai legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen in Gold ab. Am
Kirchweihsonntag fand ein gut besuchtes Fußballspiel der
beiden Gruppen statt. Viele Akteure bewiesen ihr Können,
auch solche, die zum ersten Mal erkannten, daß der Ball
rund ist.
Bürgermeister Dora konnte ein abgeschriebenes Postauto
für 280,00 DM erwerben, das zu einem Feuerwehrauto umgebaut
werden sollte. Kommandant Fischer und Werner Pühn besichtigten
und kauften es im Auftrag der Feuerwehr. Die Gemeinde sicherte
dem Umbau des Fahrzeuges zu. Kommandant Fischer bedankte sich
beim Bürgermeister und versprach, daß durch Eigenleistung
zum Umbau beigetragen werde.
Durch die tatkräftige Hilfe der Bürger ging der Bau
des neuen Feuerwehrgerätehauses zügig voran. Alle
Helfer waren durch eine Unfallversicherung abgesichert. zurück
» |
| 1970 |
Durch den
Wegzug des Schriftführers Alfred Kutschki wurde Martin
Hugel zum neuen Schriftführer gewählt.
Das neue Feuerwehrhaus stand und das Auto lief. Kommandant Fischer
dankte allen Bürgern, Feuerwehrmann oder nicht Feuerwehrmann
- denn alle leisteten freiwillige Arbeitsstunden. Die Feuerwehrkasse
zahlte 3.000,00 DM dazu. 949 Facharbeiterstunden, 1.537 Hilfsarbeiterstunden
und 158 Fuhrstunden der Bauern wurden geleistet. Dazu kam noch
das Holz aus dem Rechtlerwald.
Bürgermeister Dora sprach seitens der Gemeinde den Dank
an alle Helfer aus und betonte, daß nur gute Zusammenarbeit
es fertiggebracht habe, daß der Kostenvoranschlag von
28.000,00 DM unterschritten wurde. Sogar das Auto konnte durch
die Eigenleistung mit weniger Kosten umgebaut werden. Kreisbrandmeister
Jakob Zethner aus Burgkunstadt dankte im Namen der Kreisführung
für die hohe Einsatzbereitschaft der FF Rothwind-Fassoldshof
und übermittelte ein kleines Geschenk.
In sechsjähriger Zusammenarbeit hatten es zwei Gruppen
geschafft, ohne einen Mann auszuwechseln, das Leistungsabzeichen
in Gold abzulegen. Die Übergabe nahmen Landrat Walther,
Bürgermeister Dora und Kreisbrandmeister Zethner vor. zurück
» |
| 1971 |
faßte
man erneut den Beschluß, daß verdiente, verstorbene
Feuerwehrmänner von aktiven Kameraden zu Grabe getragen
werden und eine Abordnung sie begleitet. Weiterhin soll auch
ein Kranz niedergelegt werden. zurück
» |
| 1972 |
wurde neu
gewählt: 1. Kommandant Heinz Fischer, 2. Kommandant Horst
Eichhorn, Schriftführer Martin Hugel, Kassier Anton Mahr,
Zeugwart Gerhard Aumüller, Vertrauensleute Manfred Heinz,
Werner Pühn und Günther Stenglein, Gruppenführer
Karl Backer, Horst Eichhorn, Ulrich Klose und Günther Stenglein.
Der alljährliche Preisschafkopf war in diesem Jahr besonders
gut besucht. 180 Kart-Freunde aus allen Himmelsrichtungen kamen
nach Rothwind. Der 1. Preis war ein Schlachtschwein, weiter
gab es wertvolle Sachpreise, wie z. B. einen Fernseher, einen
Elektrorasierer usw.
Eine Gruppe junger Feuerwehrleute legte erfolgreich das Leistungsabzeichen
in Bronze ab.
Kommandant Fischer und 2. Kommandant Eichhorn stellten ihre
Aufwandsentschädigung für ein Schlachtfest zu Gunsten
der Wehrmänner mit Frauen zur Verfügung. Diese Schlachtfest
sollte sich fortan jährlich wiederholen. zurück
» |
| 1973 |
erhielt
Georg Schmidt besonderen Dank und Anerkennung für 30 Jahre
Zugehörigkeit zur FF Rothwind-Fassoldshof. Der Vorstand
würdigte seine Verdienste mit einer Urkunde und ernannte
ihn zum Ehrenmitglied. Bürgermeister Dora schloß
sich den guten Wünschen an und gratulierte als Vertreter
der Gemeinde Mainroth. Für 25-jährige Zugehörigkeit
ehrte die Feuerwehr Andreas Kellermann und Ulrich Klose.
Auf dem Feuerwehrgerätehaus brachte man eine Sirene an.
Bürgermeister Dora bemerkte: "Diese soll zu einem
noch schnelleren Einsatz beitragen." zurück
» |
| 1974 |
übernahm
die Feuerwehr die Ausgestaltung des Sonnwendfeuers. Es wurde
ein Reingewinn von 1.000,00 DM erzielt. Diesen Betrag überreichte
die Feuerwehr an Pfarrer Kugler anläßlich der 600-Jahrfeier
der Schwarzacher Kirche.
Es wurde beschlossen 1976 das 100-jährige Bestehen der
FF Rothwind-Fassoldshof feierlich zu begehen.
Durch den Anschluß des Weilers Eichberg an die Wasserversorgungsleitung
der Gärtenrother Gruppe ist nun auch der Feuerschutz der
einzelnen Bauernhöfe gesichert. zurück
» |
| 1975 |
Einstimmig
erfolgte der Beschluß, das 100-jährige Jubiläum
der Feuerwehr zusammen mit dem 25-jährigen Jubiläum
des Gesangvereins zu feiern. Das Fest sollte 10 Tage, vom 9.
bis 18. Juli 1976, dauern. Zum Festausschuß gehörten
Heinz Fischer, der auch den Vorsitz übernahm, Karl Backer
Horst Eichhorn, Christian Himmler, Fritz Hoffmann, Martin Hugel,
Andreas Kellermann, Ulrich Klose, Arthur Kolb, Georg Konrad,
Anton Mahr, Konrad Moser, Georg Schmidt und Harald Zapf. Die
Einnahmen und Ausgaben sollten je zur Hälfte auf die beiden
Vereine aufgeteilt werden.
Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen in Gold mit blauem
Band, eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber ab. Gruppenführer
Backer drehte darüber einen Film. zurück
» |
| 1976 |
Das
Programm stand fest, eine Festschrift wurde ausgearbeitet
und der ganze Ort arbeitete für das Gelingen des Festes.
Im Protokollbuch sind 25 Seiten über das Fest niedergeschrieben,
aber wir möchten hier in der Chronik nur das Programm
wiederholen:
Freitag, 9. Juli:
Festkommers
mit Bieranstich durch Landrat Helmut Walther. Humoristische
Einlagen durch Hiesl Nr. 2.
Samstag, 10. Juli:
Kranzniederlegungen
am Gedenkmal zu Ehren der Toten durch Kommandant Fischer und
Gesangvereinsvorsitzenden Himmler. Umrahmt wurde die schlichte
Feier vom Posaunenchor und dem Gesangverein. Anschließend
im Zelt Ehrungen für 25-jährige Dienstzeit bei der
FF Rothwind-Fassoldshof durch Bürgermeister Dora (in
Vertretung von Landrat Walther): Michael Renk, Heinz Fischer,
Ewald Herold und Horst Eichhorn.
Sonntag, 11. Juli:
Zeltgottesdienst mit Pfarrer Kugler, verschönt durch
den Posaunenchor und dem Männerchor Schwarzach-Schmeilsdorf.
Anschließend große Schauübung auf dem Gelände
der Jugendheimstätte Fassoldshof mit den Wehren Burgkunstadt,
Altenkunstadt, Schwarzach und der Drehleiter aus Lichtenfels.
Den Höhepunkt des Tages bildete der Festzug mit über
70 Vereinen. An dessen Spitze eine berittene Abteilung des
Reitvereins Theisau und eine Autokolonne Alfa Romeo des Autohauses
Isert in der die Ehrenmitglieder über 65 Jahre und die
gehbehinderte Mitglieder beider Vereine gefahren wurden. Drei
Musikkapellen begleiteten den Zug.
Montag, 12. Juli:
Dieser
Tag gehörte den Kindern der Gesamtgemeinde Mainroth.
Jedes Kind erhielt kostenlos ein Paar Bratwürste, zu
dem die Gemeinde 1,00 DM Zuschuß gewährte. Die
Mitarbeiterinnen des Rothwinder Kindergartens sorgten für
Unterhaltung.
Dienstag, 13. Juli:
Die
Raiffeisenbank Schwarzach veranstaltete diesen Tag. Die PS-Auslosung
der Raiffeisenbanken Oberfrankens mit einem Hauptgewinn von
10.000,00 DM fand im Zelt statt. Außerdem spendete die
Raiffeisenbank an gemeinnützige Einrichtungen und zum
Schluß wurden 25 Sparbücher zu je 100,00 DM verlost.
Mittwoch, 14. Juli:
Das
Motto lautete "Bauerntag". Hauptredner war der Generalsekretär
des Bayerischen Bauernverbandes, Herr Gerhard Quinger, aus
München.
Donnerstag, 15. Juli:
Tag
des Handwerks. Als Hauptredner fungierte Hauptgeschäftsführer
Dr. Holzschuher von der Handwerkskammer Bayreuth. Zur anschließenden
Diskussion stellten sich Herr Dr. Franz Pensel, Kulmbach,
FDP, Herr Otto Schumann, MdL, Burgkunstadt, SPD, und Herr
Lorenz Niegel, MdB, Kulmbach CSU.
Freitag, 16. Juli:
Großer
Bunter Abend mit dem Seemanns-Chor aus Coburg, dem Häckel-Trio
mit den Lattners Madla aus Kulmbach und den Lustigen Musikanten
aus Buchbach.
Samstag, 17. Juli:
Festkommers
des Gesangvereins Rothwind-Fassoldshof mit vielen Ehrengästen
und den Nachbargesangvereinen.
Sonntag, 18. Juli:
Am
frühen Morgen Weckruf des Gesangvereins an verschiedenen
Stellen von Rothwind und Fassoldshof. 9.00 - 16.00 Uhr Wertungssingen
in der Sonderschule der Jugendheimstätte Fassoldshof.
Von den 47 angemeldeten Gesangvereinen nahmen 28 am Wertungssingen
teil. Zum Ausklang des Tages spielte die Damenkapelle "Klumperthaler
Dirndl".
Für
alle Helfer des Festes wurde eine Feier in der Gastwirtschaft
Vonbrunn veranstaltet. Kommandant Fischer bedankte sich im
Namen der beiden Vereine bei allen Mitwirkenden und hob besonders
die gute Zusammenarbeit der Mitbürger hervor. Christian
Himmler und Harald Zapf bedankten sich bei Heinz Fischer als
Vorsitzenden des Festausschusses und überreichten ein
kleines Präsent.
Am 28. Dezember fanden Neuwahlen statt: 1. Kommandant Heinz
Fischer, 2. Kommandant Horst Eichhorn, Schriftführer
Martin Hugel, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller,
Vertrauensleute Manfred Heinz, Andreas Kellermann, Werner
Pühn und Georg Schmidt, Gruppenführer Karl Backer,
Horst Eichhorn und Günther Stenglein.
In diesem Jahr mußten zwei Zimmerbrände bekämpft
werden. Durch schnelles Eingreifen der Ortswehr konnte größerer
Schaden vermieden werden. Bürgermeister Dora sprach bei
der Generalversammlung seinen Dank an alle Einwohner der Ortschaften
Rothwind, Fassoldshof und Eichberg aus. Bei der Versammlung
kam zum Ausdruck, daß dies die letzte für Rothwind,
Fassoldshof und Eichberg im Landkreis Lichtenfels sei. Ab
1. Januar 1977 gehören die Ortschaften zum Landkreis
Kulmbach. Kommandant Fischer drückte seine Freude darüber
aus, daß noch einmal der gesamte Prüfungsstab anwesend
war, und zwar 1. Bürgermeister Dora, 2. Bürgermeister
Himmler, Kreisbrandrat Neumann, Kreisbrandinspektor Tripke,
sowie Kreisbrandmeister Zethner. Die Herren dankten für
die gute Zusammenarbeit und wünschten weiterhin alles
Gute. Kreisbrandmeister Zethner überreichte der FF Rothwind-Fassoldshof
ein selbstgefertigtes Mosaikbild der Feuerwehrabzeichen. Kommandant
Fischer übergab Herrn Zethner eine Urkunde für seine
Verdienste um die FF Rothwind-Fassoldshof. zurück
» |
| 1977 |
Im Januar
stattete der gesamte Führungsstab des Landkreises Kulmbach
der FF Rothwind-Fassoldshof einen Besuch ab: Kreisbrandrat Dietzel,
Kreisbrandinspektor Josef, Kreisbrandmeister Kolb, sowie Amtmann
Kosch vom Landratsamt. Das Feuerwehrhaus und die Gerätschaften
wurden besichtigt.
Am 27. Mai legten die Wehrmänner erfolgreich die Leistungsabzeichen
in Bronze, Silber und Gold auf grünem Band ab. Die Gruppe,
die das letzte Abzeichen errang, war damit die erste Gruppe
in der Gemeinde Mainleus.
Zwei Wehrmänner konnten vom Bundeswehrdienst befreit werden.
Das hieß jedoch im Gegenzug 10 Jahre Dienst bei der Feuerwehr
abzuleisten.
Um die FF Rothwind-Fassoldshof besser repräsentieren zu
können dachte man an die Anschaffung einer Feuerwehrfahne.
Eine Abstimmung im Vorstand brachte eine Befürwortung von
6 Ja- zu 4 Neinstimmen. Jedoch sollte die Fahne nur aus Spenden
der Bevölkerung gekauft werden. zurück
» |
| 1978 |
Die Mitglieder
der Generalversammlung stimmten über den Fahnenkauf ab:
29 Ja-, 3 Neinstimmen und 8 Stimmenthaltungen. Es durfte jedoch
keine Mark aus der Feuerwehrkasse genommen werden.
Am 16., 17. und 18. Juni war die Feuerwehr zu einem Reiterfest
nach Leverkusen eingeladen, dessen Gastgeber die Jagdpächter
waren. 21 Wehrmänner folgten der Einladung und halfen,
das Leverkusener Reiterfest auszugestalten. Bei der Gelegenheit
konnten die Feuerwehreinrichtungen des Bayer-Werks besichtigt
werden, ebenso die der Leverkusener Stadtfeuerwehr. Herr Schneider
von den Bayer-Werken zeigte ein bereits abgeschriebenes Tanklöschfahrzeug.
Er versprach sich dafür einzusetzen, daß dieses Tanklöschfahrzeug
der FF Rothwind-Fassoldshof zu Gute kommen sollte. Tatsächlich
schaffte er es und das Fahrzeug wurde uns für 1979 als
Geschenk der Bayer-Werke in Aussicht gestellt.
Am 4. November wurden bei einem Schlachtfest für 25-jährige
Dienstzeit Herbert Biens und Georg Nagel durch Landrat Held
und Kreisbrandrat Dietzel ausgezeichnet. Kommandant Fischer
überreichte die Urkunden.
Die Sammlung für die Fahne erbrachte tatsächlich 500,00
DM, so konnte die Anschaffung in Angriff genommen werden. Die
FF Wüstenbuchau erklärte sich bereit die Patenschaft
zu übernehmen. Die Fahnenweihe sollte in der Zeit vom 20.
bis 23. Juli 1979 stattfinden. Ein Festausschuß unter
der Leitung von Heinz Fischer wurde ins Leben gerufen.
In der Jugendheimstätte Fassoldshof konnte ein Brand im
Werkstättengebäude rechtzeitig gelöscht werden,
ohne daß großer Schaden entstand. zurück
» |
| 1979 |
Im Mai
errangen folgende Wehrmänner ihr Leistungsabzeichen, darunter
eine Gruppe das höchste und letzte der Leistungsstufen:
Gold-Rot:
Horst Eichhorn, Heinz Fischer, Günter Heinlein, Manfred
Heinz, Siegfried Laschinka, Anton Mahr, Lothar Piskol, Werner
Pühn, Günther Stenglein
Gold:
Karl Backer, Paul Knörrer, Herbert Kretschmann, Hans
Rehwinkel,
Silber:
Hubert Barnickel, Uwe Isert, Peter Knörrer, Dietmar Laude,
Max Mahr, Werner Metz, Manfred Türk, Fred Vonbrunn, Karl-Heinz
Weiß
Bronze:
Günter Eichhorn, Günter Schmidt, Werner Schreppel,
Hans Vonbrunn
In Witzmannsberg
entstand in diesem Jahr ein Waldbrand. Das Feuer vernichtete
3.500 m2 Fichtenschonung. Im Einsatz waren die Feuerwehren
Rothwind-Fassoldshof, Schwarzach, Mainleus und Kulmbach.
Zur Fahnenweihe übergaben die Mitarbeiter des Bayer-Werkes
als besondere Attraktion das Tanklöschfahrzeug:
Freitag, 20. Juli:
Bieranstich
durch den Schirmherren, Bürgermeister Heinz Hugel, anschließend
Ehrung des Feuerwehrmannes Günther Stenglein für
25-jähriges Dienstjubiläum durch Landrat Kurt Held
und Kreisbrandrat Dietzel. Kommandant Fischer überreichte
die Urkunde.
Samstag, 21. Juli:
Kinder-
und Kindergartenfest - Jedes Kind erhielt ein Paar Bratwürste
und eine Limonade. Abends fand eine große Schauübung
mit vielen Wehren, Tanklöschfahrzeugen und dem Roten
Kreuz statt. Als Brandort wurde Friedrichsberg angenommen,
das Wasser von Main hergeleitet. Anschließend folgte
ein Bunter Abend mit bekannten Künstlern aus Funk und
Fernsehen, der Bayerischen Lachparade und dem Nürnberger
Noris Quintett. Außerdem fand die feierliche Übergabe
des Tanklöschfahrzeuges durch Prof. Dr. Weise aus Leverkusen
statt. Prof. Dr. Weise überreichte an Bürgermeister
Hugel als Gemeindeoberhaupt symbolisch ein Strahlrohr. Die
Gäste aus Leverkusen erhielten von der FF kleine Erinnerungsgeschenke.
Sonntag, 22. Juli:
Festgottesdienst
mit Fahnenweihe und Fahnenbandübergabe des Patenvereines
Wüstenbuchau, mit anschließendem Frühschoppen
im Zelt. Um 13.00 Uhr Festzug mit 52 Vereinen, einer Reitergruppe
aus Leverkusen, sowie einer Autokolonne der Fa. Isert, die
die älteren und gehbehinderten Wehrmänner fuhr.
Nach dem Festzug Zeltbetrieb mit Musik.
Montag, 23. Juli:
Die
Arbeiterwohlfahrt feierte mit rund 1.800 Mitgliedern im Festzelt
ihr 60-jähriges Bestehen. Als Ehrengäste begrüßte
man Bundesminister Dr. Haack und die Gattin des verstorbenen
Bundestagsabgeordneten Karl Herold, Frau Leni Herold. Anwesend
waren außerdem MdB Philipp Rosenthal, stellvertretender
Landrat Simon Schneider, MdL Heinrich Stenglein und Otto Schumann,
Bezirksräte Heinz Hugel und Andi Krainhöfer, Kreisrat
Werner Grampp, Kreisgeschäftsführer der AW Oskar
Schmidt, DGB-Vorsitzender Günther Voit, sowie der gesamte
Gemeinderat der Gemeinde Mainleus.
An diesem Abend führte man eine große Verlosung
durch, die die FF schon Monate im voraus geplant hatte. 1.
Preis war ein 8-tätiger Urlaub auf Mallorca, 2. Preis
ein 3-tägiger Aufenthalt in Köln mit Besichtigung
des Rosenmontagszuges, 3. Preis eine 4-Tages-Fahrt nach Bonn
mit Besuch des Bundeshauses, und noch weitere wertvolle Sachpreise.
Umrahmt wurde der Abend von der Altfränkischen Blasmusik
aus Kulmbach.
Bereits
vor dem Fest führte man Verhandlungen über den Verwendungszweck
eines eventuellen Überschusses und wurde sich einig,
daß diese Geld wohltätigen Zwecken zugeführt
werden sollte. 2.500 DM spendete die FF dem Kindergarten Rothwind,
1.500 DM der Arbeiterwohlfahrt, 500 DM der Jugendgruppe Mainleus
und 1.000 DM dem Bayer. Roten Kreuz, Ortsgruppe Mainleus.
Ferner finanzierte die FF für Herrn Ottfried Schneider
einen Urlaubsaufenthalt in Rothwind, da er maßgeblich
dazu beigetragen hatte, daß das Tanklöschfahrzeug
der Bayer-Werke Rothwind und Umgebung zu Gute kam.
Alle Helfer wurden zu einer kleinen Feier eingeladen. Kommandant
Fischer bedankte sich bei allen recht herzlich und hob die
gute Zusammenarbeit aller Anwohner hervor.
Am 8.
Dezember besuchte eine Abordnung der FF Rothwind-Fassoldshof
mit Bürgermeister Heinz Hugel Leverkusen. In ihrem Reisegepäck
führten sie eine echte bayerische Brotzeit und einige
Fässer Kulmbacher Bier mit. Es sollte ein kleiner Dank
für das Tanklöschfahrzeug an die Herren des Bayer-Werkes,
sowie den Feuerwehrmännern mit Frauen aus Leverkusen
sein.
An Silvester löschte die Ortswehr einen Schuppenbrand
in Fassoldshof. Dank des schnellen Eingreifens mit dem Tanklöschfahrzeug
konnte größerer Schaden vermieden werden. zurück
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| 1980 |
Die FF,
der Sportverein und der Gesangverein Rothwind-Fassoldshof vereinbarten,
ab sofort den jährlichen Kinderfasching in eigener Regie
durchzuführen, da die Gemeinde keinen mehr veranstaltete.
Für das ausscheidende Ausschußmitglied Andreas Kellermann
wurde bis zu den Neuwahlen Herbert Kretschmann als Nachfolger
ernannt.
Mit dem Patenverein hielt man einen gemeinsamen Kameradschaftsabend
mit Frauen anläßlich eines Schlachtfestes ab. Darüber
hinaus feierte die FF erstmals ein Grillfest. Über offenem
Feuer drehte sich neun Stunden lang ein zwei-Zentner-Schwein,
das am Abend bei Musik und Bier verzehrt wurde.
In diesem Jahr wurde die Funkauslösung der Sirene, sowie
Funk im Tanklöschfahrzeug installiert. Durch Eigenleistung
konnte man den Anbau am Feuerwehrhaus, einen Kelterraum, fertigstellen.
Herr Ottfried Schneider verbrachte seinen Urlaub in Rothwind
und brachte als Geschenk einen modernen Verteiler mit. Das alte
Feuerwehrauto konnte gegen einen TS-8-Anhänger eingetauscht
werden, so daß die FF nun über ein Tanklöschfahrzeug
und eine Tragkraftspritze TS 8 mit Anhänger verfügte.
Am 2. Mai brannte ein Dachboden der Jugendheimstätte. Durch
die Aufmerksamkeit eines Nachbarn konnten die Feuerwehren rechtzeitig
alarmiert werden, auch eine Spezialgruppe Atemschutz wurde benötigt.
Durch dieses rechtzeitige Eingreifen konnte ein größerer
Schaden verhindert werden.
Bei der Generalversammlung entschied man durch einen Beschluß,
daß in Zukunft das Amt des Kommandanten und des ersten
Vorstandes getrennt werden sollte. Zu dieser Zeit waren 36 aktive
Feuerwehrmänner in der FF Rothwind-Fassoldshof tätig,
mit deren momentaner Ausrüstung der Feuerschutz in Rothwind,
Fassoldshof, Eichberg, Schwarzholz, Witzmannsberg und Friedrichsberg
gewährleistet sein durfte.
Da aus verschiedenen Richtungen immer wieder der Vorschlag kam,
das 600-jährige Jubiläum von Rothwind doch im größeren
Rahmen zu feiern, hielten die drei Ortsvereine, Sportverein,
Gesangverein und Feuerwehr, eine gemeinsame Vorstandssitzung.
Mit 20 zu 3 Stimmen stimmten die Vorstandschaften einer größeren
Feier zu. Der Festausschuß umfaßte vier Mitglieder
von jedem Verein:
Festleiter: Heinz
Fischer
Sportverein
VfB: Günther
Deerberg, Rudolf Greiner, Dietmar Laude, Hans Weiß
Gesangverein:
Ernst Hahn, Arthur Kolb, Siegfried Laschinka, Harald Zapf
Feuerwehr:
Karl Backer, Horst Eichhorn, Anton Mahr, Günther Stenglein
Das Fest
sollte vom 22. bis 25. Mai 1981 stattfinden. Der Festausschuß
setzte fest, daß ein Zelt gemietet wird, das 1.800 Personen
faßt. Es fanden bis Ende des Jahres noch mehrere Festausschußsitzungen
statt, in denen die Veranstaltungen und der Festablauf festgelegt
wurde. zurück
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| 1981 |
Vom 22.
bis 25. Mai fand das 600-jährige Ortsfest von Rothwind
unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinz Hugel
statt. Der Bieranstich erfolgte durch Bürgermeister Hugel
und Festleiter Fischer. Rektor Harald Zapf erstellte und brachte
die Dorfgeschichte von Rothwind dar.
Am Samstag fand ein Kinderfest, organisiert von der Kindergartenleiterin
Luise Zapf, statt. Die Feuerwehr hielt eine große Schauübung
am "Brandobjekt" Jugendheimstätte Fassoldshof
ab. Ebenso im Einsatz war eine Sanitätskolonne mit Rettungsfahrzeugen
zur Bergung der Verletzten.
Es wurde ein großer bunter Abend mit oberfränkischen
Künstlern und der Altfränkischen Blasmusik veranstaltet.
Das große Festzelt war bis auf den letzten Platz besetzt
und die Besucher spendeten lebhaften Beifall.
Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst im Zelt. Die Predigt
hielt Pfarrer Werner Kugler, weiter wirkten mit die Kindergartenkinder,
der Posaunenchor und der Gesangverein Rothwind-Fassoldshof.
Der Höhepunkt des Tages war der Festzug mit vielen Vereinen
und Ortsgruppen und einer Länge von fast 600 Metern. Angeführt
von einem Autokorso vom Autohaus Isert, Fassoldshof, in dem
die ältere Generation über 70 Jahren gefahren wurde.
Es folgte die Reitergruppe aus Leverkusen, sowie viele Fußgruppen
und Themenwagen aus Landwirtschaft und Handwerk. Vom Dreschflegel
bis zum modernen Mähdrescher, vom Kuhgespann zum Traktor.
Eine alte Schmiede mit Amboß und Feuer, alte Handwerksberufe,
wie Schreiner, Wagner, Flößer und viel, viel mehr.
Tausende von Zuschauern, sogar das Fernsehen, war Zeuge dieses
einmaligen Festzuges durch Rothwind und Fassoldshof.
Danach folgten Liedervorträge der Sängergruppe Mainleus
und Tanz mit Unterhaltungsmusik im Festzelt.
Am Montag fand das große Oberfrankentreffen der Arbeiterwohlfahrt
des Kreisverbandes Kulmbach im vollen Festzelt statt. Als Festredner
konnte der Minister Bruno Friedrich aus Bonn gewonnen werden.
Zum Abschluß des gelungenen Festes fand eine große
Tombola statt, deren 1. Preis Alois Mahr aus Fassoldshof erhielt.
Ein unvergeßliches Fest für alle Rothwinder und Fassoldshofer
ging zu Ende. zurück
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| 1982 |
fanden
Neuwahlen statt: 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 1. Kommandant
Karl Backer, 2. Kommandant Horst Eichhorn, Schriftführer
Martin Hugel, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller,
Vertrauensleute Manfred Heinz, Herbert Kretschmann, Lothar Piskol
und Werner Pühn, Gruppenführer Karl Backer, Horst
Eichhorn und Günther Stenglein.
Für seine großen Leistungen ernannte die FF Rothwind-Fassoldshof
Heinz Fischer zum Ehrenkommandanten. Für 40-jährige
Dienstzeit ehrte die FF Georg Schmidt, für 25-jährige
Dienstzeit Martin Hugel und Berthold Weißmann. zurück
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| 1983 |
fand wieder
das Leistungsabzeichen statt:
Gold-Grün: Karl
Backer, Herbert Kretschmann
Gold:
Hubert Barnickel, Uwe Isert, Werner Metz, Manfred Türk,
Karl-Heinz Weiß
Vorstufe Gold:
Günter
Eichhorn, Harald Rauh, Günter Schmidt, Werner Schreppel
Silber:
Werner Ellner, Roland Geißler, Reiner Stenglein, Jürgen
Storch
Bronze:
Klaus Knörrer
Für
25-jährige Dienstzeit ehrte die Feuerwehr Günther
Heinlein, Anton Mahr und Werner Pühn. zurück
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| 1984 |
wurde Herbert
Kretschmann zum Gruppenführer ernannt. Die Versammlung
beschloß einstimmig, daß die FF Rothwind-Fassoldshof
beim Landratsamt als Verein eingetragen wird. Die Vereinssatzung
wurde einstimmig anerkannt. zurück
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| 1985 |
Am 27.
September legten 18 Feuerwehrmänner die Leistungsprüfung
ab:
Gold-Rot: Karl
Backer, Herbert Kretschmann
Gold-Blau:
Hubert Barnickel, Uwe Isert, Manfred Türk, Karl-Heinz
Weiß
Gold:
Günter Eichhorn, Egon Knörrer, Günter Schmidt,
Werner Schreppel, Fred Vonbrunn
Vorstufe Gold:
Roland
Geißler, Reiner Stenglein, Jürgen Storch
Silber:
Klaus Knörrer
Bronze:
Manfred Eck, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein
Die FF
ehrte Manfred Heinz und Paul Spallek für 25-jährige
Dienstzeit. Für 1986 plante man ein Feuerwehrfest zum
110-jährigen Bestehen. Die Vorstandschaft stellte den
Festausschuß mit Festleiter Heinz Fischer. zurück
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| 1986 |
Mit Erfolg
nahm der Nachwuchs der FF an der Jugendleistungsprüfung
teil. Die Ausbilder Karl Backer und Herbert Kretschmann konnten
acht junge Männer gewinnen: Frank Herold, Herbert Knorr,
Guido Piskol, Claus Pühn, Jürgen Schardt, Holger Schubert,
Matthias Stenglein und Werner Türk.
Vom 23. bis 26. Mai fand das 110-jährige Feuerwehrfest
statt. Die wichtigsten Ereignisse waren der große bunte
Abend mit der Country-Band "Truck Stop", das Kinderfest,
eine Schauübung, ein Festabend mit dem Jodler Takio Jschi,
ein Zeltgottesdienst, die Totenehrung, der Festzug, eine große
Festverlosung und ein Arbeiterwohlfahrtsabend mit vollem Zelt.
Zum Höhepunkt des Festes übergab Herr Prof. Dr. Weise
und Manfred Brachtendorf vom Bayer-Werk, Leverkusen, der FF
ein neues Löschfahrzeug. Vorsitzender Heinz Fischer freute
sich, Herrn Prof. Dr. Weise und Manfred Brachtendorf als neue
Mitglieder der FF Rothwind-Fassoldshof begrüßen zu
dürfen. zurück
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| 1987 |
legte die
Leistungsprüfung ab:
Gold-Grün: Hubert
Barnickel, Uwe Isert, Manfred Türk, Karl-Heinz Weiß
Gold-Blau:
Günter Eichhorn, Egon Knörrer, Günter Schmidt,
Werner Schreppel, Fred Vonbrunn
Gold:
Roland Geißler, Reiner Stenglein, Jürgen Storch
Silber:
Rainer Fischer, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein
Bronze:
Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn,
Jürgen Schardt, Jochen Schneider, Holger Schubert, Matthias
Stenglein, Werner Türk
In diesem
Jahr führte man die ersten Vorgespräche über
eine Vergrößerung des bestehenden oder den Bau
eines neuen Feuerwehrgerätehauses. Der Antrag wurde bei
der Gemeinde Mainleus eingereicht. zurück
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| 1988 |
fanden
Neuwahlen statt: 1. Kommandant Karl Backer, 2. Kommandant Herbert
Kretschmann, 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 2. Vorsitzender
Uwe Isert, Kassier Anton Mahr, Schriftführer Martin Hugel,
Zeugwart Gerhard Aumüller, Vertrauensleute Hubert Barnickel,
Lothar Piskol, Werner Pühn, Karl-Heinz Weiß, Gruppenführer
Günter Eichhorn, Uwe Isert, Herbert Kretschmann, Reiner
Stenglein
Für 25-jährige Dienstzeit ehrte die FF Siegfried Laschinka
und Lothar Piskol. Für seine Verdienste ernannte man Horst
Eichhorn zum Ehrenkommandanten.
Zu Ehren der Repräsentanten des Bayer-Werkes, Leverkusen,
pflanze die Feuerwehr vor dem Feuerwehrgerätehaus zwei
deutsche Eichen, die die Namen Prof. Dr. Eberhard Weise und
Manfred Brachtendorf tragen. Durch die Genehmigung der Gemeinde
Mainleus konnte der Manfred-Brachtendorf-Weg in Rothwind eingeweiht
werden. Dies soll ein Zeichen des Dankes über Generationen
hinweg sein und an den Sponsoren der FF Rothwind-Fassoldshof
erinnern. zurück
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| 1989 |
Zwar war
bereits viel Vorarbeit für den Feuerwehrhaus-Neubau geleistet
worden, aber trotzdem war es noch nötig einen Bauausschuß
aufzustellen: Karl Backer, Heinz Fischer, Uwe Isert, Herbert
Kretschmann, Anton Mahr, Lothar Piskol und Werner Pühn.
Am 28. April konnte Richtfest gefeiert werden. Bürgermeister
Heinz Hugel war überrascht über den guten Verlauf
der Bauarbeiten, denn die bisherigen Arbeiten waren fast alle
in Eigenleistung erstellt worden. Vorsitzender Heinz Fischer
dankte alle Helferinnen und Helfern, auch der Gemeinde Mainleus,
für die Unterstützung. Sein größter Wunsch
jedoch wäre, wenn in schon in einem Jahr die Einweihung
gefeiert werden könnte. Dies erfordert aber großen
Einsatz der Bürger und der FF Rothwind-Fassoldshof.
Am 1. August wurde Kommandant Karl Backer zum Kreisbrandmeister
ernannt.
In diesem Jahr legten erfolgreich das Leistungszeichen ab:
Gold-Rot:
Hubert Barnickel, Uwe Isert, Manfred Türk, Karl-Heinz
Weiß
Gold-Grün:
Günter
Eichhorn, Egon Knörrer, Günter Schmidt, Werner Schreppel,
Fred Vonbrunn
Gold-Blau:
Roland Geißler, Reiner Stenglein
Vorstufe Gold:
Matthias
Laschinka, Stefan Stenglein
Silber:
Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn,
Jürgen Schardt, Jochen Schneider, Holger Schubert, Matthias
Stenglein, Werner Türk
Bronze:
Thorsten Backer, Uwe Backer, Sven Fiedler, Ralf Knörrer,
Markus Zanggl
Von den
beiden großen Sponsoren der FF Rothwind-Fassoldshof,
Prof. Dr. Eberhard Weise und Manfred Brachtendorf, erhielten
wir 27 Obstbäume. Mit einem Lastwagen lieferte das Bayer-Werk,
Leverkusen, die Bäume an und eine Abordnung der Werksfeuerwehr
setzte sie ein. Prof. Dr. Weise, Manfred Brachtendorf und
Bürgermeister Heinz Hugel pflanzten persönlich einen
Baum ein.
Professor Dr. Weise hatte bei diesem Besuch noch eine Überraschung
für die FF parat: er überbrachte den Einsatz einer
verlorenen Wette, die er mit Erika Brachtendorf abschloß.
Prof. Dr. Weise wettete mit Erika Brachtendorf, daß
sie es nicht schafft, ein Jahr auf das Rauchen zu verzichten
- und verlor! Der Einsatz der Wette kam der FF Rothwind-Fassoldshof
zu Gute: eine Tragkraftspritze TS 8 Ultra leicht und weitere
Ausrüstungsgegenstände, ein Wert von ca. 20.000
DM! Prof. Dr. Weise und Erika Brachtendorf übergaben
die Geschenke. Bürgermeister Heinz Hugel dankte im Namen
der Gemeinde Mainleus und überreichte den Besuchern aus
Leverkusen Wappenkrüge der Gemeinde. zurück
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| 1990 |
gab Martin
Hugel den Schriftführerposten bei der Wehr auf. In der
Jahreshauptversammlung konnte trotz aller Bemühungen kein
Nachfolger gefunden werden. Während einer Vorstandssitzung
nahm dann Markus Zanggl das Amt an.
Im April fand die Einweihung des Schulungsraumes im Feuerwehrhausneubau
statt. Vorsitzender Heinz Fischer sprach allen Helfern ein großes
Lob und seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Besonders
dankte er Helmut Knörrer, denn ohne ihn wäre dieser
Bau fast nicht möglich gewesen, und schon gar nicht in
dieser kurzen Zeit. Manfred Brachtendorf hielt eine Dankesrede
an den Vorsitzenden Fischer und bezeichnete ihn als "Motor"
dieses schönen Bauwerkes.
Die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses fand am 1. September
statt. Bürgermeister Werner Grampp eröffnete die Feierlichkeiten
mit der Begrüßung der vielen Ehrengäste. Er
dankte der FF Rothwind-Fassoldshof und allen Bürgern im
Namen der Großgemeinde Mainleus für ihren Einsatz
und wies darauf hin, daß von den Baukosten in Höhe
von 640.000 DM, mehr als die Hälfte durch Eigenleistung
abgedeckt wurden. Er dankte den staatlichen Stellen für
die Zuschuß-Unterstützung und allen Firmen die auch
dazu beigetragen hatten. Ein ganz besonderer Dank galt den Sponsoren
aus Leverkusen. Danach sang der Gesangverein Rothwind-Fassoldshof
"Brüder reicht die Hand zum Bunde".
Anschließend verlieh Bürgermeister Werner Grampp
den Ehrenring der Gemeinde Mainleus an Herrn Manfred Brachtendorf
aus Leverkusen. Er würdigte ihn, daß es nicht viele
Menschen gibt, die sich in so hohem Maße für die
Allgemeinheit einsetzen und damit zum Wohl unserer Feuerwehr
und der gesamten Gemeinde Mainleus beigetragen haben. In einer
Ansprache brachte Landrat Herbert Hofmann zur Geltung "Durch
Löschfahrzeug, Tragkraftspritzen, Schlauchanhänger,
Einrichtungen im Schulungsraum, die vielen Ausrüstungsgegenstände
und mehr wurde der Feuerschutz in der gesamten Gemeinde wesentlich
verbessert. Wenn sich Menschen in so hervorragender Weise einsetzen
wie Herr Manfred Brachtendorf, ist es angebracht ihm diese hohe
Auszeichnung zu verleihen." Herr Professor Dr. Eberhard
Weise konnte wegen einer Operation leider nicht teilnehmen.
Pfarrer Johannes Sperl nahm die Weihe des neuen Gerätehauses
vor. Mit dem Spruch des 10. Kapitels "Ein Schriftgelehrter
steht auf, er segne dieses neue Haus, Gott zur Ehr, dem nächsten
zur Wehr." Dann Sang der Gesangverein "Nun danket
alle Gott".
Vorsitzender Heinz Fischer: "Wir stehen heute am Ende eines
langen Weges, der nicht immer nur erfreulich war. Es mußten
manche Schwierigkeiten überwunden werden, um dem Vorhaben
zum Durchbruch zu verhelfen. Ich kann allen nur Dank erteilen.
Dank allen Bürgerinnen und Bürgern für diesen
Zusammenhalt und für die Aufopferung der vielen Freizeitstunden
zum Bau unseres schönen Feuerwehrhauses." Fischer
dankte dem Gesangverein und dem Posaunenchor für die Ausgestaltung
der Feierstunde.
Bürgermeister Werner Grampp und Planer des Hauses, Dieter
Küfner, übergaben die Schlüssel an Vorsitzenden
Heinz Fischer und Kommandanten Karl Backer. Die Nachbarwehren
überbrachten ihre Glückwünsche.
Folgende Mitglieder erhielten Ehrungen: Horst Eichhorn für
40-jährige Dienstzeit, Gerhard Aumüller für 25-jährige
Dienstzeit, Heinz Fischer für 40-jährige Mitgliedschaft,
davon 21 Jahre als Kommandant und Vorsitzender, seit 1982 nur
noch als Vorsitzender. zurück
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| 1991 |
Bei Neuwahlen
wurden gewählt: 1. Kommandant Karl Backer, 2. Kommandant
Herbert Kretschmann, 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 2. Vorsitzender
Uwe Isert, Kassier Stefan Friedrich, Schriftführer Markus
Zanggl, Zeugwart Gerhard Aumüller. Anton Mahr ernannte
man auf Grund seiner langjährigen Verdienste als Kassier
zum Ehrenmitglied. zurück
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| 1992 |
legten
die Prüfung zum Leistungsabzeichen ab:
Gold-Rot: Günther
Eichhorn, Günter Schmidt, Werner Schreppel, Fred Vonbrunn
Gold-Grün:
Roland
Geißler, Reiner Stenglein
Gold-Blau:
Jürgen Storch
Gold:
Rainer Fischer, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein
Vorstufe Gold:
Frank
Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jürgen
Schardt, Jochen Schneider, Matthias Stenglein, Werner Türk
Silber:
Thorsten Backer, Uwe Backer, Ralf Knörrer, Markus Zanggl
Bronze:
André Heinz, Günther Spindler, Markus Trapper
zurück
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| 1993 |
Kommandant
Karl Backer stellte sich bei Neuwahlen nicht mehr für ein
Amt zur Verfügung. Das neue Ergebnis lautete: 1. Kommandant
Herbert Kretschmann, 2. Kommandant Claus Pühn, 1. Vorsitzender
Heinz Fischer, 2. Vorsitzender Uwe Isert, Kassier Stefan Friedrich,
Schriftführer Markus Zanggl, Zeugwart Gerhard Aumüller,
Gruppenführer Günther Eichhorn, Reiner Stenglein,
Vertrauensleute Hubert Barnickel, Roland Geißler, Werner
Pühn, Matthias Stenglein. Einstimmig beschloß man
den Beitritt zum Kreisfeuerwehrverband. zurück
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| 1994 |
konnte
Kommandant Herbert Kretschmann über eine gute Ausbildung
berichten. 23 Kameraden legten die Leistungsprüfung ab.
In diesem Jahr fand der erste Versuch statt, neun Frauen in
den aktiven Feuerwehrdienst aufzunehmen. Kommandant Kretschmann
brachte den Antrag in einer Vorstandssitzung vor und diese beschloß,
den Antrag an die Gemeinde weiterzuleiten. Auf Grund größerer
Meinungsverschiedenheiten zwischen der FF, den Führungskräften
des Landkreises und der Gemeinde wurde die Aufnahme der Frauen
in die FF Rothwind-Fassoldshof zurückgestellt.
Vom Nachwuchs der FF Rothwind-Fassoldshof haben Thomas Aumüller,
Jürgen Ramming und Christian Stenglein mit Erfolg an der
Bayerischen Jugendspange teilgenommen.
Durch einstimmigen Beschluß wurden Prof. Dr. Eberhard
Weise und Manfred Brachtendorf zu Ehrenmitgliedern der Wehr
ernannt. Günther Stenglein erhielt für 40-jährige
Dienstzeit das Ehrenzeichen in Gold. zurück
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| 1995 |
Beim "EKU
Cup" in Kulmbach mußte die FF mit viel Pech bereits
in der Vorrunde ausscheiden.
Großbrand in Wachholder - Ruffenhaus. Das Wohnhaus, Stallungen
und eine Scheune wurden völlig zerstört. zurück
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| 1996 |
ehrt die
Wehr den 1. Kommandanten Herbert Kretschmann für 25-jährige
Dienstzeit.
Die Gemeinde schaffte 30 Funkwecker für unsere Wehr an.
Die FF Rothwind-Fassoldshof zahlte aus eigener Kasse 6.000,00
DM als Zuschuß dazu.
31 Kameraden legten mit Erfolg das Leistungsabzeichen ab.
Ehrenmitglied, Ehrenringträger, Freund und Sponsor Manfred
Brachtendorf verstarb in diesem Jahr. Eine große Abordnung
erwies ihm bei seiner Beerdigung in Leverkusen die letzte Ehre.
"Wir haben unseren Freund und großen Sponsor für
die gesamte Gemeinde Mainleus verloren."
Der 1. Vorsitzende Heinz Fischer wurde vom Vizepräsidenten
des Deutschen Feuerwehrverbandes, Herrn Dipl.-Ing. Waldemar
Steuer, für die Würdigung hervorragender Feuerwehrdienste
mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.
An diesem Abend bedankte sich Erika Brachtendorf bei allen für
die schöne Zeit die ihr Mann und sie in Rothwind verbringen
durften. zurück
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| 1997 |
beschloß
die Vorstandschaft zum 125-jährigen Jubiläum der FF
Mainroth die Patenschaft zu übernehmen. Es soll ein Geschenk
und ein Fahnenband überreicht werden.
Bereits in diesem Jahr fanden die ersten Gespräche über
ein Fest zum 125-jährigen Jubiläum der eigenen Wehr
im Jahre 2001 statt. zurück
» |
| 1998 |
fand eine
gemeinsame Sitzung mit dem Gesangverein Rothwind-Fassoldshof
statt, der 2001 das 50-jährige Gründungsjubiläum
feiern wird. Die FF beantragte den Kreisfeuerwehrtag beim Landkreis
Kulmbach. Bei den beiden Jahreshauptversammlungen einigten sich
die Vereine auf ein gemeinsames Fest 2001 und dieses Fest in
einem größeren Rahmen über mehrere Tage abzuhalten.
Als Festauschuß fungierten: Herbert Kretschmann als Festleiter,
Heinz Fischer und Detlef Weißmann als Stellvertreter,
Stefan Friedrich und Marga Wassermann als Kassiere, Günther
Eichhorn und Markus Zanggl als Schriftführer, sowie als
Beisitzer Gerhard Aumüller, Karl-Heinz Bär, Horst
Eichhorn, Bürgermeister Werner Grampp, Manfred Heinz, Uwe
Isert, Siegfried Laschinka, Claus Pühn, Werner Pühn,
Jochen Schneider, Frank Weiß, Sabine Weiß und Hannelore
Weißmann. Für die Festwoche 2001 wurden mehrere Beschlüsse
gefaßt: das Fest findet vom 13. bis 18. Juni 2001 statt,
die Wiese von Werner Pühn am Rothwinder Mühlweg wird
Festplatz, eine Festschrift mit Chronik wird erstellt.
Bei einem Ehrungsabend wurden Anton Mahr und Werner Pühn
für 40-jährige Dienstzeit mit dem Ehrenkreuz in Gold
ausgezeichnet.
Das Leistungsabzeichen legten folgende Kameraden ab:
Gold-Rot:
Rainer Fischer, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein
Gold-Grün:
Frank
Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jochen
Schneider, Matthias Stenglein, Werner Türk
Gold-Blau:
Thorsten Backer, Klaus Knörrer, Ralf Knörrer, Markus
Zanggl
Gold:
André Heinz
Vorstufe Gold:
Stefan
Friedrich, Stefan Kretschmann
Silber:
Gerhard Aumüller, Thomas Aumüller, Klaus Fischer,
Jürgen Ramming, Christian Stenglein, Matthias Türk,
Dieter Wagner
Bronze:
Klaus Biedermann, Klaus Ramming
Im Dezember
konnten endlich die ersten fünf Damen für den aktiven
Feuerwehrdienst vom Kommandaten Kretschmann verpflichtet werden:
Sabine Bräuer, Ulrike Bräuer, Sandra Piskol, Sandra
Stenglein und Petra Trapper. Die Damen erklärten sich
bereit einen Teil der anzuschaffenden Uniform selbst zu finanzieren.
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| 1999 |
Für
die Festwoche 2001 konnten Landrat Klaus Peter Söllner
und Bürgermeister Werner Grampp als Schirmherren gewonnen
werden. Das bestellte Zelt kann 3.000 Personen fassen.
Im Dezember fanden Neuwahlen statt. Aus Alters- und aus gesundheitlichen
Gründen kandidierte Heinz Fischer nicht mehr als Vorsitzender.
1. Kommandant Herbert Kretschmann, 2. Kommandant Claus Pühn,
1. Vorsitzender Uwe Isert, 2. Vorsitzender Jochen Schneider,
Kassier Stefan Friedrich, Schriftführer Markus Zanggl,
Zeugwart Gerhard Aumüller, Gruppenführer Günter
Eichhorn und Reiner Stenglein, Vertrauensleute Heinz Fischer,
Roland Geißler, Guido Piskol, Matthias Stenglein und Petra
Trapper. zurück
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| 2000 |
Die Leistungsprüfung
legten erfolgreich ab: Gold-Rot:
Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn,
Jochen Schneider, Matthias Stenglein, Werner Türk
Gold-Grün:
Thorsten
Backer, Ralf Knörrer, Markus Zanggl
Gold-Blau:
André Heinz
Gold:
Stefan Kretschmann, Markus Trapper
Silber:
Klaus Biedermann, Klaus Ramming
Bei einem
Ehrungsabend wurde Heinz Fischer zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Er war 39 Jahre Vorsitzender der Wehr, davon 21 Jahre auch
noch 1. Kommandant. Sein Nachfolger Uwe Isert hob in seiner
Ansprache besonders hervor, daß Heinz Fischer das Erscheinungsbild
der Wehr sehr intensiv und positiv geprägt hat. Bürgermeister
Grampp, stellv. Landrat Erhard Hildner, Kreisbrandrat Karl-Heinz
Kammerer, Kreisbrandinspektor Helmut Weith und Kreisbrandmeister
Stefan Härtlein lobten die immer gute Zusammenarbeit
mit Heinz Fischer. Grüße überbrachten auch
die Patenwehren, Adolf Gräf aus Wüstenbuchau, Ottmar
Vonbrunn aus Mainroth und Christian Götze aus Langenreinsdorf
im Freistaat Sachsen. Kommandant Herbert Kretschmann dankte
im Namen der gesamten FF Rothwind-Fassoldshof. Für 40-jährige
Dienstzeit ehrte die Wehr Paul Spallek. Er erhielt das Feuerwehrkreuz
in Gold. zurück
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| 2001 |
Die Anmeldungen
zur 125-Jahr-Feier treffen bereits zahlreich ein. Etliche Festausschußsitzungen
fanden statt und sieben Musikkapellen wurden für den Festzug
verpflichtet. In
all den Jahren fand eine Vielzahl von Veranstaltungen statt:
"dienstliche", wie zum Beispiel Generalversammlungen,
Dienstversammlungen, Übungen (z. B. die berüchtigte
"Ostermontagsübung"), Leistungsabzeichen, und
"vergnügliche", zum Beispiel Kappenabende,
Faschingsbälle, Preisschafkopf-Turniere, Ehrungsabende,
Kameradschaftsabende, Helferessen, Werbeabende, Schlachtfeste,
Treffen mit den Patenvereinen Wüstenbuchau und Mainroth,
sowie das alljährliche Straßenfest. Einige Jahre
organisierte die FF sogar die Rothwinder Kerwa. Die Feuerwehr
machte Ausflüge, unter anderem nach Bonn, Leverkusen
und Langenreinsdorf. Kurzum: bei uns ist immer was los.
Zum Schluß
wünschen wir uns, dass der Einsatz und das persönliche
Engagement aller Kameradinnen und Kameraden, Mitglieder, Bürgerinnen
und Bürger für die Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof
auch in den nächsten 125 Jahre so bleiben wird und weiterhin
viele engagierte Leute den Weg in unseren Verein finden werden.
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