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Chronik der FF Rothwind-Fassoldshof bis 2001

Ereignisse anno:
  1882   1885   1887   1889   1891   1895   1896   1897   1898   1899   1901   1903   1905   1911   1912   1913   1914   1915   1917   1918   1919   1920   1921   1923   1924   1925   1926   1930   1931   1933   1936   1937 - 1945   1946   1947   1948   1949   1950   1951   1952   1953   1954   1955   1956   1957   1958   1959   1960   1961   1962   1963   1964   1965   1966   1967   1968   1969   1970   1971   1972   1973   1974   1975   1976   1977   1978   1979   1980   1981   1982   1983   1984   1985   1986   1987   1988   1989   1990   1991   1992   1993   1994   1995   1996   1997   1998   1999   2000   2001

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Rothwind-Fassoldshof erfolgte im Jahre 1876. Aus dieser Zeit sind noch Rechnungsbelege vorhanden. Eine spätere Eintragung im Protokollbuch weist ebenso auf dieses Jahr hin.
1882 wurde ein Verwaltungsrat gewählt. Ab dieser Zeit sind sämtliche Protokolle über die Sitzungen der Vorstandschaft bis 1936 vorhanden. In der Kriegszeit von 1936 bis 1946 wurde kein Protokoll geführt. Seit 1946 sind alle Eintragungen wieder vollständig vorhanden.
Bis 1980 wurde die Vereins-Chronik aus dem Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof entnommen und die wichtigsten Ereignisse von Karl Backer und Heinz Fischer aufgezeichnet. Ab 1981 stellte Heinz Fischer die bedeutendsten Begebenheiten aus dem Protokollbuch zusammen. Die komplette Chronik wurde anschließend von Petra Trapper zu Papier gebracht und zusammen mit Heinz Fischer und Herbert Kretschmann überarbeitet.


1882

Die Mitglieder der im ersten Bericht vom Januar 1882, genannten Vorstandschaft waren:

  • Schirmer Christof, Vorstand
  • Müller Johann, Hauptmann
  • Hacker Adam, Adjutant
  • Herbst Johann, Kassier
  • Gattermeier Karl, Zeugwart
  • Opel Johann, Spritzenführer
  • Hahn Johann, Obersteiger
  • Oswald Peter, Rottenführer
  • Angermann Christof, Ausschußmitglied
  • Stößlein Johann, Ausschußmitglied
  • Schmidt, Ausschußmitglied
Christof Schirmer war bis 1911 Vorstand. Während dieser Zeit wurden folgende Mitglieder durch Neuwahlen in chronologischer Reihenfolge in die Vorstandschaft gewählt:
Eichhorn Johann - Hauptmann, Haselmann Christof - Adjutant, Göppner Friedrich - Kassier, Hacker Thomas - Zeugwart, Birk Georg - Rottenführer, Weith Georg - Kassier, Hugel Johann, Söllner Johann, Vogel Gottfried, Eichhorn Johann.
In diesem Jahr hatte die Feuerwehr laut Kassenbericht einen Kassenminusbestand von 199,27 Mark, der auf rückständige und noch einzutreibende Beiträge zurückzuführen war. Herr Schirmer stellte der Feuerwehr 125 Mark zu 5% Zinsen mit einer Rückzahlungsfrist von 5 Jahren zur Verfügung. zurück »
1885 fasste die Generalversammlung einen wichtigen Beschluß: Ein Notverbandskasten sollte angeschafft werden und der Feuerwehrmann Adam Fischer die anfallenden Sanitätsarbeiten übernehmen. zurück »
1887 wurde der Beschluß gefaßt, zur jährlichen, ordentlichen Bezirksversammlung nur einen Delegierten abzuordnen. Zum ersten Abgeordneten bestimmte man Christof Angermann. Er bekam ein Reisegeld von einer Mark. Weiter wurde beschlossen, daß bei der Durchreise der Königlichen Hoheit, des Prinzregenten, die Feuerwehr ausrückt. zurück »
1889 entschied die Generalversammlung, daß ab sofort Strafen für das Fehlen bei Übungen eingeführt werden. Wer der Bestrafung nicht nachkommt, wird aus der Feuerwehr ausgeschlossen. Dieser Beschluß wurde bereits kurz darauf angewandt als man Thomas Herr wegen schlechtem und beleidigendem Benehmen beim Feuerwehrball aus der Wehr ausschloß. Martin Kellermann zeigte schlechtes Verhalten gegenüber den Kommandanten und erhielt deshalb eine Strafe von einer Mark. Sollte er nicht zahlen, würde er ebenfalls ausgeschlossen werden, doch Kellermann zahlte die Strafe.
Folgende Übungstermine wurden festgesetzt: 1., 7. und 22. April; 5.,12. und 19. Mai; 10. und 16. Juni und 15. September. Zu diesen Übungen mußte jeder erscheinen. zurück »
1891 Hier steht die Eingangs erwähnte Eintragung, durch die das Gründungsjahr der Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof genau festgestellt werden konnte:
Die Freiwillige Feuerwehr war schuldenfrei und hatte ein Vermögen von 29 Mark und 82 Pfennigen. Bei der Generalversammlung kam der Vorschlag, eine neue Löschmaschine zu kaufen und gleichzeitig 15-jähriges Bestehen zu feiern.
Nach einigen langen Sitzungen einigte man sich darauf, einen Antrag an die politische Gemeinde Mainroth zum Kauf einer Löschmaschine zu stellen. Die Maschine kostete damals 1.000 Mark. Die Gemeinde stellte 775 Mark zur Verfügung, den Rest mußte die Feuerwehr selbst aufbringen. Den Vertrag unterzeichneten Vorstand Schirmer und Kassier Göppner. Die Abzahlung der übrigen 225 Mark sollte in Raten von 4 Jahren an die Fa. Paul Ludwig, Bayreuth, erfolgen.
Die Übergabe der neuen Löschmaschine wurde mit dem 15-jährigen Gründungsfest verbunden. Zu diesem Fest waren die Wehren aus Schmeilsdorf, Schwarzach, Gärtenroth und Maineck eingeladen. Für die musikalische Ausgestaltung sorgte die Musikkapelle Mainroth. Vorstand Schirmer sagte in den späten Abendstunden: "Dieser Tag wird den Feuerwehrmitgliedern gewiß lange im Gedächtnis erhalten bleiben."
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1895 kam der Beschluß den Vereinsball wie bisher am ersten Sonntag im Februar beizubehalten. Da der momentane Kassenstand nur 92 Pfennige betrug, entschied man, daß jeder Besucher des Balles 50 Pfennig Eintritt bezahlen sollte. zurück »
1896 fand die erste Bezirksversammlung in Rothwind statt, verbunden mit der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof. Dazu genehmigte die politische Gemeinde der Wehr je sieben neue Joppen, Gürtel und Helme. Die FF mußte jedoch 50 Mark selbst zuzahlen. Diesen Betrag stellte Gottfried Vogel bei 3 1/2 % Zinsen zur Verfügung. zurück »
1897 gab es laut Protokoll auch eine Pflichtfeuerwehr in Rothwind, die aber keine Uniformen und keine Ausrüstungsgegenstände besaß und sich zu bestimmten Zeiten melden mußte. Nun wollten alle Pflichtfeuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr beitreten. Da die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr 40 Pfennig Beitrag zahlten, beschloß man, die Pflichtfeuerwehrmänner alle aufzunehmen, aber den Beitrag auf 80 Pfennig zu erhöhen. Die neuen Wehrmänner mußten zu jeder Übung erscheinen. Eingekleidet wurden sie jedoch noch nicht, sie wurden nur als Ordnungsmänner geführt. Aktive Feuerwehrmänner konnten sie erst nach zehnjähriger Dienstzeit als Ordnungsmänner werden. zurück »
1898 faßte man den Beschluß, auch Mitglieder aus Eichberg bei der Freiwilligen Feuerwehr aufzunehmen. Es kam der Vorschlag, daß der Vereinsdiener Heinrich Held die regelmäßigen Einladungen überbringt und dafür 50 Pfennig erhält. Diesen Vorschlag lehnte die Mehrheit ab. Kassier Georg Weith erklärte sich bereit, ohne Bezahlung die Einladungen zu überbringen. Weil Peter Oswald öfters wegen Krankheit fehlte, sollte er von der Feuerwehr ausgeschlossen werden. Da er aber bereits langjähriger Feuerwehrmann war, einigte man sich darauf ihn als Mitglied weiterzuführen. Neu aufgenommen wurden Schreinermeister Johann Eichhorn, Andreas Weith und Jakob Droßelfinger. Somit hatte die Wehr 39 Mitglieder. zurück »
1899 vereinbarte die FF, die Dienstältesten durch Dienstaltersknöpfe zu ehren. Die erste Ehrung erhielten Hauptmann Johann Eichhorn (Ökonom), sowie Steiger Martin Schneider und Gottfried Vogel. zurück »
1901

Die Generalversammlung beschloß, daß ein Fest anläßlich des 25-jährigen Bestehens der Feuerwehr abgehalten werden sollte. Der Festausschuß bestand aus Christof Schirmer, Johann Eichhorn (Ökonom), Johann Eichhorn (Schreinermeister), Johann Hahn, Johann Hugel, Georg Birk, Konrad Öhrlein, Georg Weith, Johann Söllner, Christof Angermann, Gottfried Vogel und Christof Haselmann. Das Fest mit Ehrungen sollte am 24. November abgehalten werden.
In mehreren Festausschußsitzungen legte man fest, daß für das Fest kein Geld aus der Feuerwehrkasse genommen werden durfte. Der Ausschuß stellte einen Antrag an die Ortskassen* Rothwind und Fassoldshof mit der Bitte um Kostenübernahme. Die Musik für das Fest kostete damals 60 Mark.
*Die Ortskassen waren gemeindliche Kassen, an die z. B. der Pachtzins für gemeindliche Grundstücke zu zahlen war.

Der Festablauf gestaltete sich wie folgt:

08.15 Uhr Aufstellung der Feuerwehr mit Musik zum Besuch des Gottesdienstes
12.00 Uhr
Empfang der Festgäste
14.00 Uhr Aufstellen des Festzuges
14.30 Uhr Festrede mit Übergabe der Ehrenzeichen
  Anschließend Unterhaltung mit Tanz im Vereinslokal Christof Angermann

Bei der Abrechnung des Festes mußten 50 Mark aufgebracht werden. Diese Unkosten übernahmen die Ortskasse Rothwind mit 2/3 und die Ortskasse Fassoldshof mit 1/3. Der Vorsitzende bedankte sich im Namen der Feuerwehr bei den Ortskassenführern.
Durch einen Unglücksfall verstarb in diesem Jahr Johann Herbst. Für ihn nahm die FF den Schuhmachermeister Karl Fischer als Spritzenmann auf. zurück » 1903 war das bis dahin finanziell beste Jahr. Die Einnahmen betrugen 89,60 Mark, die Ausgaben 9,16 Mark. Es blieb folglich ein Kassenbestand von 80,44 Mark. Die Schuldenlast betrug bis dato noch 125 Mark, hiervon mußten in diesem Jahr nur 25 Mark abgezahlt werden. Deshalb entschied man sich, neue Helme, Jacken und Gürtel anzuschaffen.
In diesem Jahr hatte jeder Feuerwehrmann der Landessterbekasse in München beizutreten und den Beitrag dazu selbst aufzubringen. Heinrich Held und Johann Herr aus Fassoldshof, sowie Andreas Weith aus Rothwind wurden von der Feuerwehr beurlaubt, da sie ihre Beiträge für die Sterbekasse nicht bezahlt hatten. Ortskassier Peter Oswald aus Fassoldshof und Ortskassier Christof Angermann aus Rothwind schrieben nach München und sagten eine pünktliche Einzahlung der fehlenden Beiträge zu. Die Sterbekasse erklärte sich damit einverstanden und alle drei durften in der Feuerwehr bleiben. Die Bestrafung der drei Wehrmänner wurde der Feuerwehr überlassen.
Für ihre 15-jährige Dienstzeit ehrte die FF in diesem Jahr mit den Dienstaltersknöpfen Friedrich Öhrlein, Konrad Öhrlein, Johann Stößlein und Johann Wettermann.
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1905 vereinbarten die Fassoldshofer, alle der Feuerwehr beizutreten. Neu aufgenommen wurden daraufhin Hans Haselmann, Heinrich Held, Thomas Karl, Andreas Oßwald, Christian Pittroff und Heinrich Schmelz.
Leider gab es in diesem Jahr in der Vorstandschaft keine Einigung, welche Musik zum alljährlichen Ball, am 1. Sonntag im Februar, spielen sollte. Die Generalversammlung entschied durch Stimmzettel: 14 Stimmen für die Kapelle Rehhäuser aus Burgkunstadt, 9 Stimmen für die Kapelle Birk aus Fassoldshof und 7 Stimmen für die Kapelle Nagel aus Gärtenroth. Daraufhin wurde die Kapelle Rehhäuser engagiert.
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1911 sollten 35 neue Dienstjoppen angefertigt werden, weil die alten Joppen nicht mehr getragen werden konnten. Schneidermeister Söllner aus Fassoldshof erklärte sich bereit den Stoff zu besorgen und die Joppen anzufertigen. Das notwendige Kapital dafür sollte beim Raiffeisenverein Schwarzach aufgenommen werden. Außerdem beantragte man Zuschüsse vom Distrikt und den Ortskassen Rothwind und Fassoldshof. Zudem erwarb Wolfgang Hahn im Auftrag der Wehr noch zwei Signalhörner.
Ferner waren in diesem Jahr Neuwahlen. Christof Schirmer trat als Vorstand zurück und war auch auf Bitten der Versammlung nicht mehr bereit das Amt weiterhin auszuüben. Kommandant Eichhorn führte die Versammlung und die Geschäfte als Vorstand bis 1912 fort.
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1912 erklärte Johann Eichhorn, daß er beide Ämter nicht zugleich ausüben könne. Daraufhin wurde am 22. Dezember Georg Weith zum neuen Vorstand gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 1931. Die Mitglieder der Vorstandschaft während seiner Amtszeit waren in chronologischer Reihenfolge:
Eichhorn Johann - Kommandant, Haselmann Georg - Adjutant, Angermann Christof - Spritzenführer, Stößlein Hans - Obersteiger, Müller Michael - Zeugwart, Pittroff Fritz - Rottenführer, Schardt Michael - Schriftührer, Reuther Peter - Spritzenführer, Grampp Fritz - Adjutant, später Kommandant, Söllner Hans - Adjutant, Sittig Jakob - Rottenführer, Kretschmann Hans - Rottenführer, Vonbrunn Emil - Rottenführer.
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1913 stellte die Feuerwehr in Aussicht 25 neue Dienstmützen zum Preis von 2 Mark 20 Pfennig je Stück anzuschaffen. Leider konnte diese Anschaffung in diesem Jahr nicht mehr verwirklicht werden, da kein Geld in der Vereinskasse vorhanden war und niemand gefunden wurde, der der Feuerwehr den Betrag lieh. zurück » 
1914 stellte Konrad Öhrlein 60 Mark mit 4 % Zinsen zur Anschaffung von Dienstmützen zur Verfügung.
Im Juli dieses Jahres bekam Kommandant Johann Eichhorn anläßlich einer Feier die höchste Auszeichnung der Feuerwehr für unermüdliche Treue und 25 Jahre Dienstzeit in der Führung der Feuerwehr. Die Ehrung nahmen Bürgermeister Bär und Hauptlehrer Götz vor. Die gleiche Auszeichnung erhielten Ortsführer Friedrich Öhrlein, Rothwind, und Ortsführer Georg Birk, Fassoldshof. Für langjährige Dienste bei der Feuerwehr wurden Schreinermeister Johann Eichhorn, Wolfgang Hahn, Johann Herr, Johann Konrad, Heinrich Pittroff, Georg Pühn, Lorenz Stübinger und Georg Weith mit den Dienstaltersknöpfen ausgezeichnet. Hauptlehrer Götz forderte die jüngeren Mitglieder auf ebenfalls so aktiv zur Feuerwehr zu halten, wie diese geehrten Männer, dann werde die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof auch weiterhin eine der besten Wehren im Bezirk bleiben.
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1915 sammelte die FF bei der Generalversammlung für die Kameraden, die im Felde standen. Jeder sollte ein kleines Päckchen erhalten. Bei der Sammlung kamen 16 Mark zusammen. Die Vorstandschaft erklärte sich bereit, die Päckchen abzuschicken.
1917 waren zur Generalversammlung nur noch 12 Mitglieder anwesend. Alle anderen waren zum Kriegsdienst eingezogen. zurück » 
1918 im Dezember begrüßte Vorstand Weith bei der Generalversammlung besonders die Kameraden, die aus dem Krieg zurückgekehrt waren. Er dankte ihnen für den Dienst, den sie ihrem Heimatland erwiesen hatten. Mit Tränen in den Augen verlas er die Namen der Feuerwehrleute, die diesen Krieg mit dem Leben bezahlen mußten: Heinrich Held, Konrad Herold, Michael Kirschner, Johann Meußgeier und Heinrich Vogel. Für die fünf gefallenen Wehrmänner sollten Gedenkblätter bestellt werden. In einer Gedenkminute schloß er alle Gefallenen aus Rothwind, Fassoldshof und Eichberg ein, denn - wie er sagte - "sie waren alle unsere Kameraden". zurück » 
1919 übernahmen die Ortskassen Rothwind, Fassoldshof und Eichberg sämtliche Schulden der FF: Raiffeisenkasse 100 Mark, Ökonom Johann Eichhorn 100 Mark, Konrad Öhrlein 15 Mark. Der Vorstand dankte ganz besonders den Ortsführern für diesen großzügigen Beschluß.
Als der Kassier der Sterbekasse, Christof Haselmann, verstarb, wollte niemand dieses Amt übernehmen. Durch Abstimmung wurden Karl Fischer als 1. Kassier und Peter Geuther als 2. Kassier gewählt. Sie nahmen nach längerem Zureden die Wahl an.
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1920 Der bisherige Schriftführer Konrad Öhrlein zog weg. Um den Posten neu zu besetzen waren mehrere Wahlgänge erforderlich. Schließlich wählte die Versammlung Michael Schardt einstimmig zum neuen Schriftführer. In diesem Jahr waren die Einnahmen und Ausgaben gleich, nämlich 36,47 Mark. zurück » 
1921 zeichnete die FF die Wehrmänner Johann Herr, Martin Meußgeyer, Johann Stößlein und Johann Wettermann aus. zurück » 
1923 konnte Kassier Johann Konrad einen außergewöhnlich guten Kassenbericht vorlegen, der auf die Inflation zurückzuführen war: 5.853,80 Mark Einnahmen - 629 Mark Ausgaben - Bestand somit 5.224,80 Mark. Das hohe Guthaben kam durch eine Spende von 5.000 Mark zustande, die Christof Angermann anläßlich seiner Ehrung zum 40-jährigen Dienstjubiläum der Feuerwehrkasse zukommen ließ. Für 25-jährige Treue zur Feuerwehr wurden Johann Konrad und Heinrich Pittroff ausgezeichnet. Anton Eber aus Mainroth hielt als Vertreter des Bürgermeisters Bär eine lange Rede, bei der er immer wieder den Mut und Eifer der Freiwilligen Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof hervorhob. zurück » 
1924 konnte Kassier Johann Konrad berichten: Einnahmen 11.829,80 Mark - Ausgaben 10.198,00 Mark - Bestand also 1.631,80 Mark. Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 100 Mark festgesetzt. Bei der Generalversammlung beschloß man, beim Tode aktiver Mitglieder den Sarg von den Feuerwehrkameraden tragen zu lassen; bei passiven Mitgliedern nur auf Wunsch der Angehörigen. Ein Kranz wird bei jedem Mitglied niedergelegt. Die Mittel hierzu werden aus freiwilligen Spenden aufgebracht.
In diesem Jahr hielt die FF ein Konzert mit der Musikkapelle Mainleus im Saale Angermann ab. Dabei ehrte Adjutant Fritz Grampp die Wehrmänner Johann Eichhorn für 40-jährige und Lorenz Stübinger für 25-jährige Treue zur Feuerwehr. Kommandant Johann Eichhorn erhielt eine Auszeichnung für seine Verdienste anläßlich der vielen Brandfälle. Als Geschenk bekam er einen Rohrsessel von seinen Kameraden. Straßenaufseher Mittelberger hielt eine längere Rede, die mit einem Hoch auf den Jubilar endete. 
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1925 herrschten wieder normale Kassenverhältnisse. 18 Mark Einnahmen - 6,60 Mark Ausgaben - 11,40 Mark Bestand.
Kommandant Johann Eichhorn legte sein Amt nieder und beantragte Neuwahlen. Neuer Kommandant wurde Fritz Grampp, neuer Adjutant Hans Söllner. Der Mitgliedsbeitrag wurde wieder auf 50 Pfennig jährlich festgesetzt und Wolfgang Hahn erhielt das 25-jährige Ehrenzeichen. 
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1926

plante man das 50-jährige Gründungsjubiläum am 11. Juli. Als Festplatz stellte Schmiedemeister Reuter seinen Garten zur Verfügung. Im Festausschuß waren tätig: Georg Eichhorn, Ludwig Himmler, Adolf Hühnlein, Martin Kirschner, Albin Pfeilschmidt und Hans Söllner. Das Festprogramm sollte so aussehen: Morgens Kirchgang mit Musik nach Schwarzach, 13 Uhr Inspizierung der Feuerwehren Rothwind-Fassoldshof, Mainroth, Gärtenroth, Danndorf, Schwarzach, Schmeilsdorf und Mainleus durch Kreisbrandinspektor Jäkl, Bezirksvertreter Mahr, Lichtenfels, und Bezirksvertreter Weisheit aus Kulmbach. Anschließend Abholung der weiteren Wehren am Ortseingang. Leider ging nicht alles reibungslos über die Bühne. Wegen plötzlich einsetzendem Regen wurde die Übung abgebrochen. Die Bezirksversammlung verlegte man in den Saale Vonbrunn, die restlichen Festlichkeiten in den Saal Angermann. Dort fand auch der Brucktanz statt. In der Bezirksversammlung bezeichnete Kreisbrandinspektor Jäkl die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof als die Beste. An diesem Fest bekam die Wehr endlich die längst fällige neue Spritze. Die alte Spritze verkaufte die FF für 250 Mark nach Buch am Forst und erwarb für dieses Geld einen neuen Schlauchwagen.

Die nachstehenden Auszüge sind aus dem Evang.-Luther. Pfarrarchiv Schwarzach, zusammengestellt von Herrn Pfarrer Werner Kugler:

Feiern oder nicht?

Die Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof hatte alles für das Fest zum 50-jährigen Gründungsjubiläum am 11. Juli 1926 vorbereitet. Da ging am 8. Juli 1926 gegen Mittag über dem Zentbachtal und dem Patersberg ein furchtbarer Wolkenbruch nieder. In kürzester Zeit war alles überflutet. Die Dorfstraße in Schwarzach stand 1,20 Meter unter Wasser. In mehreren Ställen reichte das Wasser dem Vieh bis an den Bauch. In der Eisenbahnunterführung in Schwarzach kann man noch heute die Höhe des Wasserstandes ablesen. Zwar kam niemand ums Leben, aber der Sachschaden war beträchtlich. Am nächsten Tag wiederholte sich das ganze Naturereignis noch einmal. Allerdings waren die Wassermassen nicht so groß wie am Vortag. In Rothwind stand auch der Festplatz unter Wasser, das sich aber bald wieder verlief.
Was sollte man nach der Katastrophe tun? Das Fest feiern oder nicht? Einige Männer rieten, das Fest abzusagen oder in schlichter Form zu feiern. Doch die Mehrheit entschied sich offenbar, das Fest in der geplanten Weise durchzuführen. Der damalige Schwarzacher Pfarrer Helmut Kern nahm Anstoß an dieser Entscheidung. Besonders störte ihn, daß man nicht auf den Ball verzichtete und das Bier so reichlich ausgeschenkt wurde, daß es auch Betrunkene gab. Er teilte seine Bedenken der Feuerwehr schriftlich mit. Das Schreiben löste einen Sturm der Entrüstung aus. In der Antwort, die dem Pfarrer zunächst ohne Unterschriften zugeleitet wurde, war von Verleumdung und hinterlistiger Feigheit die Rede. Pfarrer Kern sandte das anonyme Schreiben zurück, erhielt es aber mit den Unterschriften Weith und Grampp wieder. Nach weiteren Briefen bat der Pfarrer, auf einer Feuerwehrversammlung sprechen zu dürfen, um den Sachverhalt zu klären. Die Feuerwehr lehnte die Bitte ab. Schließlich machte Pfarrer Kern dem Bezirksamt (heute Landratsamt) Mitteilung und drohte mit Anzeige, falls die Beleidigungen gegen ihn nicht zurückgenommen würden. Zunächst scheiterten die Vermittlungsbemühungen des Bezirksamtes. Erst im Oktober 1926 wurden die Meinungsverschiedenheiten in einer öffentlichen Versammlung beigelegt.

Es folgen einige Auszüge aus den zeitgenössischen Quellen:
Auszug aus der Schwarzacher Pfarrchronik (Eintrag Pfarrer Kern)

11. Juli 1926
Trotz der ernsten Gottesgerichte (8./9. Juli 1926 Hochwasserkatastrophe) konnte es sich die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof, die am 11. Juli ihr 50-jähriges Stiftungsfest feierte, nicht versagen, zwei Tage nachdem das furchtbare Wetter den ausersehenen Festplatz überschwemmt hatte, das Fest mit ausgelassener Lust zu feiern.
Als der Pfarrer 10 Tage später die Feuerwehr deswegen schriftliche zu Rede stellte und mit Liebe und Ernst strafte, erhob sich in Rothwind und Fassoldshof ein Sturm der Entrüstung gegen denselben. Der Streit wurde mit aller Hetzdemagogie geführt und alle Vermittlungsversuche, selbst die des Bezirksamtes, das sich des Falles annahm, hartnäckig zurückgewiesen. Endlich im Oktober ließen sich die gekränkten Feuerwehrmänner zu einer gemeinsamen Besprechung herbei, in der das Kriegsbeil, nachdem man es noch mal gewaltig geschwungen hatte, begraben wurde.

Auszug aus dem Schreiben Pfarrer Kerns vom 20.7.1926 an die Rothwind-Fassoldshofer Feuerwehr:

Ich wollten gegen 1/2 5 Uhr der festgebenden Wehr einen Besuch abstatten; aber als ich in die Nähe von Rothwind kam, war ein derartiges Lärmen und Johlen hörbar, daß ich es vorzog, den geplanten Besuch zu unterlassen. Von vielen Seiten wurde es mir bestätigt, daß naturgemäß die Betrunkenheit vieler bis in die Nachtstunden sich immer mehr steigerte, zumal das Fest mit einem Ball "verschönt" werden mußte. Ich weiß ja wohl, daß in unserer gottlos gewordenen Zeit die Feste allgemein so gefeiert werden. Aber von einer Feuerwehr, deren Wahlspruch lautet "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", dürfte ein derartiger Festverlauf nicht erwartet werden. Gewohnt, solche Feste mit anzusehen würde ich auch diesmal schweigen, wenn nicht am Morgen Kirchenparade gehalten worden wäre. Ich frage nur, warum denn ein frommer Kirchgang, wenn man das Fest mit Rausch und Tanz beschließen will? ...soll der Kirchgang dem Ganzen nur einen frommen Anstrich geben? Müssen denn alle unsere Feste in sündlicher Lust endigen? ... wie still und einfach hat vor drei Jahren die Schwarzacher Feuerwehr ihre Feier des 50-jährigen Jubiläums begangen! Da ich von Gott, dem Herrn, dem ich Verantwortung schuldig bin in meinem Amt, nicht als stummer Hund (Jesaja 56,10) erfunden werden möchte, der die Sünde nicht Sünde zu nennen wagt, muß ich der Rothwinder-Fassoldshofer Feuerwehr das in aller Offenheit, aber auch mit aller Liebe sagen...

Auszug aus dem Schreiben der Rothwind-Fassoldshofer Feuerwehr vom 20. August 1926 an Pfarrer Kern:

...Die Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof kann den Vorwurf des Lärmen und Johlen und der Betrunkenheit nicht auf sich liegen lassen, weil es vollständig unwahr ist. Sie hat in der Versammlung am 24. Juli schärfstens Protest erhoben und beschlossen, Sie solange als Lügner hinzustellen, bis Sie uns die Mitglieder unserer Wehr namentlich bezeichnen, die Sie betrunken gesehen haben und bis Sie uns die Personen nennen, die Ihnen diese Verleumdungen hintergebracht haben.
Was die Bekrittelung des Kirchgangs und Balls anbetrifft, wäre es doch von Ihnen viel ehrlicher gewesen, uns im voraus darauf aufmerksam zu machen, dann hätten wir einfach alles fallen gelassen oder wären einmal mit unseren Kameraden nach Mainroth ins Gotteshaus gegangen.
Sie gebrauchen einige mal das Wort "ganz offen", wir finden es aber als ganz hinterlistige Feigheit, wenn lange zuvor Gelegenheit ist, eine Sache mündlich oder schriftlich zu ordnen und man schiebt es hinaus bis einige Tage vor einer längeren Abwesenheit, damit sich bis zur Rückkehr die erregenden Wogen wieder geglättet haben. Eines ev. Pfarrers unwürdig, noch unwürdiger für einen ehemaligen kgl. Offizier.
Zum Schluß möchten wir Ihnen noch mitteilen, daß Sie unsere Feuerwehr die eine der Besten des Bezirks war, zersplittet haben...

Auszug aus dem Schreiben des Bezirksamtes Lichtenfels vom 18.9.1926 an die Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof:

...Der Brief, den Herr Pfarrer Kern an die Wehr gerichtet hat, enthält keinerlei Beleidigungen im Sinne des Strafgesetzbuches. Wenn das Schreiben vom 20.8. behauptet, Herr Pfarrer Kern solle die Mitglieder "unserer Wehr" bezeichnen, die betrunken gewesen seien, so ist demgegenüber ganz objektiv festzustellen, daß Herr Pfarrer Kern lediglich festgestellt hat, daß "Lärmen und Johlen hörbar" und "die Betrunkenheit vieler sich bis in die Nachtstunden immer mehr steigerte". Herr Pfarrer Kern hat also nur allgemein von wahrnehmbarer Betrunkenheit gesprochen, eine Tatsache, die bei Festen derart landesüblich ist, daß sie wohl auch in diesem Falle nicht weggeleugnet werden kann. Ihn deswegen als Lügner und Verleumder hinzustellen, ist eine grobe Amtsbeleidigung...
Herr Pfarrer Kern ist sicher bereit zu erklären, daß er sein Schreiben nur in bester Absicht geschrieben hat, um die Abstellung von Unsitten, die ihm als Pfarrer besonders am Herzen liegen muß, für die Zukunft hinzuwirken, und daß es ihm ferngelegen sein, die Wehr als solche beleidigen zu wollen. Die Vorstandschaft der Wehr ihrerseits wird ihre Beleidigungen unter dem Ausdruck des Bedauerns zurücknehmen... Ich gebe der bestimmten Erwartung Ausdruck, daß diese Sache damit beigelegt ist und das Amt in der Angelegenheit nicht weiter in Anspruch genommen zu werden braucht...

Dokumente in der Turmkugel auf dem Schwarzacher Kirchturm.

Da 1926 gerade die Turmkugel abgenommen war, sind die Vorgänge auch in der neu hinzugefügten Urkunde noch angemerkt worden: Nach einer Schilderung des schweren Hochwassers nach dem Wolkenbruch heißt es: "Und am Sonntag darnach feierte die Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof trotz Widerspruchs einiger frommer Männer das 50-jährige Feuerwehrjubiläum mit größtem Pomp, mit Rausch und Tanz, als wäre nichts geschehen! O Land, Land, Land höre des Herren Wort!" zurück » 1930 erwarb die FF einen zweiten Schlauchwagen. zurück »

1931  Bei der Wahl am 1. Januar kandidierte Vorstand Georg Weith nicht mehr. Das hohe Alter und ein Augenleiden machten ihm zu schaffen. Neuer Vorstand wurde Schreinermeister Hans Eichhorn. zurück » 
1933 Die Feuerwehr ehrte Schriftführer Schardt für 25-jährige Dienstzeit. Die anschließende Feier mußte wegen eines Gewitters mit Hagelschlag in den Saal Angermann verlegt werden.
Die Wehr führte in Rothwind eine Großübung durch. Kommandant Grampp lies von der FF Rothwind-Fassoldshof Einmärsche und Wendungen vorführen und die Hornisten mußten mehrere Einlagen geben. Bezirksvertreter Bayer aus Weismain bemerkte anschließend, daß er sehr beeindruckt und die FF Rothwind-Fassoldshof eine der besten Gruppen der Gegend sei. 
1936  erwarb die Wehr eine neue Feuerwehrleiter, die von Bürgermeister Lorenz Müller und Ortsgruppenleiter Esenbek übergeben wurde. Ab 7. März sind keine Einträge mehr in diesem Jahr vorhanden. zurück » 
1937-1945  sind aufgrund des Krieges sind keine Eintragungen im Protokollbuch vorhanden. Auch Brände sind nicht erwähnt. zurück » 
1946  Die erste Eintragung nach dem Krieg ist vom 1. September dieses Jahres, verfaßt von Herrn Lautenschlager. Er schrieb unter anderem: "Viele Kameraden sind noch in Kriegsgefangenschaft, doch durch die Rückkehr einiger, hat die Feuerwehr wieder eine Stärke von 35 Mitgliedern. 1935 waren es 48 aktive, 24 passive und 4 Ehrenmitglieder".
Kommandant Grampp war in den letzten Jahren zum Kreisbrandmeister berufen worden, somit war eine Neuwahl für den Posten des Kommandanten nötig. Die Versammlung verzichtete einstimmig auf eine Neuwahl in diesem Jahr. Man bestimmte Hans Söllner vorläufig als Stellvertreter einzusetzen und erst 1947 eine Neuwahl durchzuführen.  
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1947  erfolgte die 1946 verschobene Neuwahl. Kommandant wurde Andreas Gäbelein, Stellvertreter Andreas Held. zurück » 
1948  wurde Georg Konrad zum Schriftführer, Karl Söllner zum Kassier und Michael Müller zum Zeugwart ernannt. zurück » 
1949  Am 9. Januar dieses Jahres entstand ein Großbrand in den Anwesen Ludwig Angermann und Emil Vonbrunn. Die Scheunen mit Holzschuppen brannten bis auf die Grundmauern nieder.
Am 16. Januar war eine Generalversammlung notwendig, da Kommandant Gäbelein am Brandtag sein Amt niederlegte. Deshalb mußten Neuwahlen durchgeführt werden. Kreisbrandmeister Fritz Grampp eröffnete die Versammlung und begrüßte Bürgermeister August Vonbrunn und Hans Göhl als Vertreter der FF Mainroth. Grampp dankte den Wehrmännern, die trotz der großen Kälte und des Wassermangels - der Löschweiher war zugefroren - das Übergreifen der Flammen auf die Wohngebäude verhindern konnten. Er beantragte, daß es in Rothwind, Fassoldshof und Eichberg keinen Hausbesitzer geben darf, der nicht Mitglied bei der Feuerwehr ist. Im Anschluß daran reichte man eine Liste herum, in die sich drei aktive und zwanzig passive neue Mitglieder eintrugen. Bei den Neuwahlen erhielt Georg Eichhorn die meisten Stimmen und wurde neuer Kommandant. Die weitere Vorstandschaft blieb unverändert.
Im selben Jahr ernannte die Feuerwehr Fritz Grampp zum Ehrenkommandanten und überreichte ihm einen Pokal. Fritz Grampp bedankte sich und brachte seine Freude zum Ausdruck, daß es mit der FF Rothwind-Fassoldshof wieder aufwärts geht. 
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1950  wurde festgesetzt, alle verstorbenen Mitglieder von der Feuerwehr zu Grabe zu tragen.
Ehrungen erhielten für 40-jährige Dienstzeit Fritz Grampp, Wolfgang Hahn und Michael Müller, für 25-jährige Dienstzeit Georg Eichhorn, Hans Eichhorn, Emil Fischer, Konrad Grampp, Hans Kretschmann, Friedrich Pühn, Jakob Sittig, Hans Söllner, Karl Söllner und Emil Vonbrunn. Die Ehrungen nahm Kreisbrandinspektor Heid aus Lichtenfels vor. Fräulein Dora Grampp brachte dazu passend ein selbstverfaßtes Gedicht vor. 
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1951 

In der Generalversammlung äußerte Heinrich Mittelberger, daß der Wunsch bestehe, einen Gesangverein zu gründen. Es wurde angeregt, vorläufig innerhalb der Feuerwehr eine Gesangsgruppe einzuführen. Auf der herumgereichten Liste trugen sich 32 Personen ein.
Anläßlich des 75-jährigen Bestehens faßte die Wehr den Beschluß ein Fest abzuhalten und einen Festausschuß zu bilden. Das Gründungsjubiläum wurde am 12. August mit folgendem Programm gefeiert: 

8.00 Uhr Kirchenparade mit der FF Mainroth 

12.00 Uhr

Abholung der Vereine an den Ortseingängen

13.00 Uhr

Große Schauübung

13.30 Uhr

Aufstellung des Festzuges

14.00 Uhr

Marsch zum Festgarten der Schreinerei Eichhorn

19.00 Uhr

Festball im Saale Vonbrunn

28 Wehren waren zu dem Fest eingeladen, aber nur 10 erschienen. Der Grund hierfür dürfte beim Wetter zu finden sein. Während es die ganze Woche regnete, setzte am Festwochenende plötzlich schönes Erntewetter ein. Als Parkplatz für Fahrräder stellte Herr Hollfelder seinen Hof zur Verfügung. Festredner waren Bürgermeister A. Vonbrunn, Kreisbrandmeister Fritz Grampp und Kommandant Georg Eichhorn. zurück » 1952 Bei Neuwahlen wurde der gesamte Vorstand wieder gewählt. zurück »

1953  Großbrand in der Jugendheimstätte Fassoldshof. Fast die gesamten landwirtschaftlichen Gebäude wurden ein Raub der Flammen. Kommandant Eichhorn dankte allen Wehren, die im Einsatz waren, für ihre Hilfe. zurück » 
1954  stellte die Feuerwehr einen Schlauchtrockenmast auf. In Fassoldshof stationierte die Wehr beim Anwesen Kretschmann einen Schlauchkasten.
Aufgrund einer Satzung gehören ab sofort die Gruppenführer automatisch zur Vorstandschaft. 
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1955  Durch Zuruf wurde die gesamte Vorstandschaft wiedergewählt. Georg Mahr übernahm den Posten des Kassiers für den verstorbenen Karl Söllner. zurück » 
1956  feierte die Feuerwehr im kleinen Rahmen das 80-jährige Bestehen mit Ehrungen. Während der Feier wurden von Bürgermeister A. Vonbrunn und Landrat Dr. Jüngling im Namen des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren Urkunden an folgende Wehrmänner überreicht: Philipp Biesenecker, Christoph Birk, Hans Hahn, Andreas Held, Friedrich Hühnlein, Karl Hühnlein, Georg Kolb, Georg Mahr, Andreas Müller, Heinrich Müller und Konrad Öhrlein. Dr. Jüngling brachte besonders zum Ausdruck, welch guter Geist in der FF Rothwind-Fassoldshof herrscht, was deutlich bei den Protokollverlesungen hervorkam. Es gibt selten Ortschaften, in denen eine Vorstandschaft so lange im Amt ist, wie in Rothwind-Fassoldshof. Weiter betonte er, daß hier eine solche Wehr nötig ist, um das Leben der Jugendheimbewohner zu schützen. Möge die Jugend diese Kameradschaft, sowie Treue und Pflichterfüllung so weiterführen. zurück » 
1957  Am 23. März brannte die Scheune von Adam Nagel. Durch den schnellen und tatkräftigen Einsatz der Ortswehr konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindert werden. zurück » 
1958  Um die Jugend für die Feuerwehr zu gewinnen, stellte Kreisbrandmeister Grampp den Antrag auf Einführung einer Feuerschutzabgabe. Der Antrag wurde beschlossen und an die Gemeinde weitergeleitet. Die Wehr nahm Artur Kolb, Anton Mahr und Werner Pühn als aktive Mitglieder auf. Für den erkrankten Gruppenführer Biesenecker bestimmte man Heinz Fischer als Nachfolger.
Bereits im Anfangsstadium konnte ein Dachbodenbrand im Wohnhaus von Adam Nagel gelöscht werden. Für die schnelle Zusammenarbeit dankte Kommandant Eichhorn seinen Wehrmännern. 
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1959  Am 16. April brannte die Scheune des Landwirtes Konrad Öhrlein. Bereits nach kurzer Zeit stand das Gebäude hell in Flammen. Dank des Einsatzes der Orts- und Nachbarwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Große Sorge bereitete der Ortswehr die Motorspritze. Kommandant Eichhorn: "Was nützt die beste Wehr, wenn die Spritze nicht mehr einsatzbereit ist." zurück » 
1960  Zuerst lehnte die gesamte Vorstandschaft am 1. Januar eine Wiederwahl ab. Nach längeren Debatten kam es bei der anschließenden geheimen Wahl doch noch zu folgendem Ergebnis: Kommandant Georg Eichhorn, Stellvertreter Georg Schmidt, Kassier Georg Mahr und Zeugwart Andreas Aumüller.
Bürgermeister A. Vonbrunn gab bekannt, daß im kommenden Rechnungsjahr eine Spritze eingeplant sei. Allerdings betonte er, darf die Gemeindekasse durch die Anschaffung nicht zu stark belastet werden. Die Mittel müßten teilweise durch Spenden oder aus Geldern der Ortsgemeinde beschafft werden. Kommandant Eichhorn sicherte die Finanzierung zu. 
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1961  Am 1. Dezember erhielt die Wehr endlich die neue Motorspritze. Sie wurde mit 4.500 DM aus der Rechtlerkasse und mit 1.200 DM von der Gemeinde finanziert. Diese Motorspritze ist heute noch im Einsatz.
Nach Meinungsverschiedenheiten mit Kreisbrandmeister Grampp trat Kommandant Eichhorn aus berechtigten Gründen am 22. Oktober zurück. Am 30. Dezember war deshalb dringend eine Generalversammlung nötig. Geladen waren auch Kreisbrandinspektor Spitzer aus Altenkunstadt und Bürgermeister A. Vonbrunn. Der 2. Kommandant Schmidt eröffnete die Versammlung und bedankte sich, wie auch Bürgermeister Vonbrunn, bei Georg Eichhorn für den 12-jährigen Dienst als 1. Kommandant. Bei der anschließenden Wahl lehnte Eichhorn eine Wiederwahl ab. Aus der alten Vorstandschaft war ebenfalls keiner mehr bereit sein Amt weiterzuführen. Nach langer Diskussion kam bei der geheimen Wahl folgendes Ergebnis zustande: 1. Kommandant Heinz Fischer, 2. Kommandant Bernhard Wettermann, Schriftführer Gerhard Moser, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Andreas Aumüller. Der neue Kommandant bestimmte als Gruppenführer Andreas Gäbelein und Georg Schmidt.
Bürgermeister Vonbrunn dankte besonders dem Wahlausschuß, Peter Mittelberger, Ulrich Klose und Ernst Hahn, wünschte der jungen Mannschaft alles Gute und bat um Zusammenhalt, damit die FF Rothwind-Fassoldshof im alten Glanze weiterbestehe. Heinz Fischer dankte für das Wahlergebnis und bat die alte Vorstandschaft, der neuen Truppe mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 
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1962  Am 19. Oktober geriet das Wohnhaus von Ernst Knorr in Eichberg in Brand. Obwohl akuter Wassermangel herrschte, war es mit Unterstützung des Tanklöschfahrzeuges aus Burgkunstadt möglich, ein Übergreifen des Feuers auf die Scheune zu verhindern. zurück » 
1963  Am 14. Januar löschte die FF einen Großbrand in der Jugendheimstätte in Fassoldshof. Eine Scheune mit Stallungen brannte trotzdem bis auf die Grundmauern nieder. Kommandant Fischer bedankte sich bei allen Wehren und Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung, trotz der bitteren Kälte. Sein besonderer Dank galt der Wehr aus Burgkunstadt mit ihrem Tanklöschfahrzeug, sowie der Kulmbacher Spinnerei, die das Trocknen der Schläuche ermöglichte.
Am 26. Juli bestanden zwei Gruppen die Prüfung des Leistungsabzeichens in Bronze. Am 20. Oktober folgte die dritte Gruppe.
Bernhard Wettermann quittierte aus nicht bekannten Gründen seinen Dienst. Am 22. September ernannte man Georg Schmidt zum vorläufigen Nachfolger. Ernst Hahn wurde neuer Gruppenführer.
In diesem Jahr führte die Gemeinde die Feuerschutzabgabe ein. 
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1964  Gerhard Aumüller übernahm als Nachfolger seines Vaters das Amt des Zeugwartes. zurück » 
1965 Man beschloß, am 9. und 10. Juli 1966 das 90-jährige Gründungsjubiläum zu feiern. Da man sich nicht auf einen Festleiter einigen konnte, kam es zur Wahl zwischen Heinz Isert und Georg Schmidt. Die Mehrheit wählte Georg Schmidt, der sich das Amt mit Kommandant Heinz Fischer teilte. Die weiteren Mitglieder des Festausschusses waren Gerhard Aumüller, Horst Eichhorn, Ernst Hahn, Manfred Heinz, Ewald Herold, Andreas Kellermann, Ulrich Klose, Heinz Knörrer, Anton Mahr, Gerhard Moser, Günther Stenglein und Elmar Trapper. Heinz Fischer erklärte sich bereit, den Festablauf zusammenzustellen und den Versuch zu unternehmen, den Kreisfeuerwehrtag nach Rothwind zu bringen. zurück » 
1966 

Am 1. Mai bestanden zwei Gruppen erfolgreich die Prüfung zum silbernen Leistungsabzeichen.
Am 9. und 10. Juli feierte die FF Rothwind-Fassoldshof das 90-jährige Gründungsjubiläum mit gleichzeitiger Ausgestaltung des 3. Kreisfeuerwehrtages des Landkreises Lichtenfels:

Samstag, 9. Juli:
19.00 Uhr Totengedenken am Ehrenmal mit Kranzniederlegung durch den Kommandanten unter Mitwirkung des Posaunenchors und des Gesangvereins - 20 Uhr Festkommers mit Ehrungen unter Schirmherr Landrat Walther. Anwesend waren auch MdL Waltraud Bundschuh, sowie Bürgermeister Vonbrunn - 23.00 Uhr großer Zapfenstreich mit Fackelzug.

Sonntag, 10. Juli:
6.30 Uhr Weckruf und Abholung der Ehrendamen - 8.00 Uhr Kirchenparade - 9.30 Uhr Kommandantenversammlung des Landkreises Lichtenfels - 11.30 Uhr Schauübung mit der Drehleiter aus Lichtenfels - 13.00 Uhr Festzug mit 71 Wehren und 3 Kapellen - 14.00 Uhr Festansprache des Kommandanten Heinz Fischer, des Bürgermeisters Vonbrunn und des Landrates Helmut Walther - 19.30 Uhr Abschluß des Tages mit einem Festtanz.

Montag, 11. Juli:
Kinderfest der Gemeinde Mainroth. Festzug der Kinder mit vielen einfallsreichen Kostümen, anschließend Darbietungen und Spiele auf dem Festplatz.

Den Festplatz stellten Hans Eichhorn und Friedrich Pühn zur Verfügung, ebenso nutzte man die Maschinenhalle Pühn. Dieses Fest ist unvergessen geblieben. Auch finanziell war es ein voller Erfolg, der durch die gute Zusammenarbeit aller Bürger zu Stande kam.
Danach hielt die FF ein Helferfest ab, bei dem alle Beteiligten ein Essen und zwei Liter Bier im Gegenwert von 6,00 DM bekamen. Kommandant Fischer dankte allen Helfern, besonders dem Hauptkassier Fritz Hoffmann. Ihm sollte ein Geschenk überreicht werden, das er aber ablehnte. Fritz Hoffmann sprach anerkennend über die gute Zusammenarbeit und betonte, daß er genauso ehrenamtlich gearbeitet habe, wie alle anderen.
Anläßlich des 90-jährigen Jubiläums gab die Gemeinde Mainroth einen Zuschuß in Höhe von 500,00 DM zum Kinderfest. Leider mußte die Feuerwehr, aufgrund des guten finanziellen Abschneidens des gesamten Festes, 300,00 DM wieder zurückzahlen. Gemeindekassier Brückner stellte den Antrag, da die Gemeinde durch ihren Zuschuß das Rückgrat des Festes war, wäre es angebracht, 1.000,00 DM zweckgebunden für die FF Rothwind-Fassoldshof bei der Gemeinde zu hinterlegen. Eine Rückfrage beim Finanzamt Lichtenfels hatte jedoch ergeben, daß der Überschuß im Rahmen blieb und nicht zu versteuern war, deshalb wurde der Antrag des Gemeindekassiers von Kommandant Fischer sofort abgelehnt. Als Begründung führte Fischer an, daß die FF Rothwind-Fassoldshof durchaus selbst in der Lage ist, ihr Geld zu verwalten. Dies wurde von der Gemeinde anerkannt.
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1967  fanden Neuwahlen statt: 1. Kommandant Heinz Fischer, 2. Kommandant Horst Eichhorn, Schriftführer Alfred Kutschki, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller, Gruppenführer Horst Eichhorn, Manfred Heinz und Ulrich Klose, Vertrauensleute Günther Stenglein und Andreas Müller.
Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Dora, Beisitzer waren die Gemeinderäte Christian Himmler und Hermann Türk. Nach den Wahlen brachte Kommandant Fischer zum Ausdruck, daß bei der FF Rothwind-Fassoldshof einige dringende Anschaffungen nötig wären, ganz besonders jedoch ein neues Feuerwehrhaus. Dazu Bürgermeister Dora: "Ich kann mich dazu nicht festlegen, da aber Kommandant Fischer selbst im Gemeinderat ist, kann er das Interesse der Wehr ja wirksam dort vertreten, wenn vor allen Dingen durch die gute finanzielle Kassenlage ein Zuschuß gegeben werden kann." Fischer sicherte, falls es zu einem Neubau kommen sollte, sofort eine tatkräftige Unterstützung durch Eigenleistung zu.
Am 15. Dezember besprach die Vorstandschaft in einer Ausschußsitzung den Bau eines neuen Gerätehauses. Als Bauträger kam nur die Gemeinde in Frage, da allein diese die Zuschüsse für ein solches Projekt erhalten konnte. Den Rechtlerverband Rothwind ersuchte man, das nötige Bauholz zu spendieren. Kommandant Fischer wurde offiziell beauftragt, Pläne anfertigen zu lassen und mit den zuständigen Stellen in Verbindung zu treten. 
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1968  Die Feuerwehr machte einen Ausflug an den Rhein, wobei vor allen Dingen der Besuch der Drosselgasse in Rüdesheim großen Anklang fand.
Eine Abordnung besichtigte mit Baumeister Göhl das Feuerwehrgerätehaus Schwabthal. Ein Plan wurde ausgearbeitet, den die Gemeinde Mainroth und der Landkreis Lichtenfels genehmigten. In den Bauausschuß wählte man Heinz Fischer, Anton Mahr, Werner Pühn, Georg Schmidt und Günther Stenglein. Vom Rechtlerverband kam die Zusage, das Bauholz bereitzustellen. Als erstes wurde daraufhin das Holz geschlagen. 
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1969  Am 18. Mai legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen in Gold ab. Am Kirchweihsonntag fand ein gut besuchtes Fußballspiel der beiden Gruppen statt. Viele Akteure bewiesen ihr Können, auch solche, die zum ersten Mal erkannten, daß der Ball rund ist.
Bürgermeister Dora konnte ein abgeschriebenes Postauto für 280,00 DM erwerben, das zu einem Feuerwehrauto umgebaut werden sollte. Kommandant Fischer und Werner Pühn besichtigten und kauften es im Auftrag der Feuerwehr. Die Gemeinde sicherte dem Umbau des Fahrzeuges zu. Kommandant Fischer bedankte sich beim Bürgermeister und versprach, daß durch Eigenleistung zum Umbau beigetragen werde.
Durch die tatkräftige Hilfe der Bürger ging der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zügig voran. Alle Helfer waren durch eine Unfallversicherung abgesichert. 
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1970  Durch den Wegzug des Schriftführers Alfred Kutschki wurde Martin Hugel zum neuen Schriftführer gewählt.
Das neue Feuerwehrhaus stand und das Auto lief. Kommandant Fischer dankte allen Bürgern, Feuerwehrmann oder nicht Feuerwehrmann - denn alle leisteten freiwillige Arbeitsstunden. Die Feuerwehrkasse zahlte 3.000,00 DM dazu. 949 Facharbeiterstunden, 1.537 Hilfsarbeiterstunden und 158 Fuhrstunden der Bauern wurden geleistet. Dazu kam noch das Holz aus dem Rechtlerwald.
Bürgermeister Dora sprach seitens der Gemeinde den Dank an alle Helfer aus und betonte, daß nur gute Zusammenarbeit es fertiggebracht habe, daß der Kostenvoranschlag von 28.000,00 DM unterschritten wurde. Sogar das Auto konnte durch die Eigenleistung mit weniger Kosten umgebaut werden. Kreisbrandmeister Jakob Zethner aus Burgkunstadt dankte im Namen der Kreisführung für die hohe Einsatzbereitschaft der FF Rothwind-Fassoldshof und übermittelte ein kleines Geschenk.
In sechsjähriger Zusammenarbeit hatten es zwei Gruppen geschafft, ohne einen Mann auszuwechseln, das Leistungsabzeichen in Gold abzulegen. Die Übergabe nahmen Landrat Walther, Bürgermeister Dora und Kreisbrandmeister Zethner vor. 
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1971  faßte man erneut den Beschluß, daß verdiente, verstorbene Feuerwehrmänner von aktiven Kameraden zu Grabe getragen werden und eine Abordnung sie begleitet. Weiterhin soll auch ein Kranz niedergelegt werden. zurück » 
1972  wurde neu gewählt: 1. Kommandant Heinz Fischer, 2. Kommandant Horst Eichhorn, Schriftführer Martin Hugel, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller, Vertrauensleute Manfred Heinz, Werner Pühn und Günther Stenglein, Gruppenführer Karl Backer, Horst Eichhorn, Ulrich Klose und Günther Stenglein.
Der alljährliche Preisschafkopf war in diesem Jahr besonders gut besucht. 180 Kart-Freunde aus allen Himmelsrichtungen kamen nach Rothwind. Der 1. Preis war ein Schlachtschwein, weiter gab es wertvolle Sachpreise, wie z. B. einen Fernseher, einen Elektrorasierer usw.
Eine Gruppe junger Feuerwehrleute legte erfolgreich das Leistungsabzeichen in Bronze ab.
Kommandant Fischer und 2. Kommandant Eichhorn stellten ihre Aufwandsentschädigung für ein Schlachtfest zu Gunsten der Wehrmänner mit Frauen zur Verfügung. Diese Schlachtfest sollte sich fortan jährlich wiederholen. 
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1973  erhielt Georg Schmidt besonderen Dank und Anerkennung für 30 Jahre Zugehörigkeit zur FF Rothwind-Fassoldshof. Der Vorstand würdigte seine Verdienste mit einer Urkunde und ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Bürgermeister Dora schloß sich den guten Wünschen an und gratulierte als Vertreter der Gemeinde Mainroth. Für 25-jährige Zugehörigkeit ehrte die Feuerwehr Andreas Kellermann und Ulrich Klose.
Auf dem Feuerwehrgerätehaus brachte man eine Sirene an. Bürgermeister Dora bemerkte: "Diese soll zu einem noch schnelleren Einsatz beitragen." 
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1974 übernahm die Feuerwehr die Ausgestaltung des Sonnwendfeuers. Es wurde ein Reingewinn von 1.000,00 DM erzielt. Diesen Betrag überreichte die Feuerwehr an Pfarrer Kugler anläßlich der 600-Jahrfeier der Schwarzacher Kirche.
Es wurde beschlossen 1976 das 100-jährige Bestehen der FF Rothwind-Fassoldshof feierlich zu begehen.
Durch den Anschluß des Weilers Eichberg an die Wasserversorgungsleitung der Gärtenrother Gruppe ist nun auch der Feuerschutz der einzelnen Bauernhöfe gesichert. 
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1975 Einstimmig erfolgte der Beschluß, das 100-jährige Jubiläum der Feuerwehr zusammen mit dem 25-jährigen Jubiläum des Gesangvereins zu feiern. Das Fest sollte 10 Tage, vom 9. bis 18. Juli 1976, dauern. Zum Festausschuß gehörten Heinz Fischer, der auch den Vorsitz übernahm, Karl Backer Horst Eichhorn, Christian Himmler, Fritz Hoffmann, Martin Hugel, Andreas Kellermann, Ulrich Klose, Arthur Kolb, Georg Konrad, Anton Mahr, Konrad Moser, Georg Schmidt und Harald Zapf. Die Einnahmen und Ausgaben sollten je zur Hälfte auf die beiden Vereine aufgeteilt werden.
Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen in Gold mit blauem Band, eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Silber ab. Gruppenführer Backer drehte darüber einen Film. 
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1976

Das Programm stand fest, eine Festschrift wurde ausgearbeitet und der ganze Ort arbeitete für das Gelingen des Festes. Im Protokollbuch sind 25 Seiten über das Fest niedergeschrieben, aber wir möchten hier in der Chronik nur das Programm wiederholen:

Freitag, 9. Juli:
Festkommers mit Bieranstich durch Landrat Helmut Walther. Humoristische Einlagen durch Hiesl Nr. 2.

Samstag, 10. Juli:
Kranzniederlegungen am Gedenkmal zu Ehren der Toten durch Kommandant Fischer und Gesangvereinsvorsitzenden Himmler. Umrahmt wurde die schlichte Feier vom Posaunenchor und dem Gesangverein. Anschließend im Zelt Ehrungen für 25-jährige Dienstzeit bei der FF Rothwind-Fassoldshof durch Bürgermeister Dora (in Vertretung von Landrat Walther): Michael Renk, Heinz Fischer, Ewald Herold und Horst Eichhorn.

Sonntag, 11. Juli:
Zeltgottesdienst mit Pfarrer Kugler, verschönt durch den Posaunenchor und dem Männerchor Schwarzach-Schmeilsdorf. Anschließend große Schauübung auf dem Gelände der Jugendheimstätte Fassoldshof mit den Wehren Burgkunstadt, Altenkunstadt, Schwarzach und der Drehleiter aus Lichtenfels. Den Höhepunkt des Tages bildete der Festzug mit über 70 Vereinen. An dessen Spitze eine berittene Abteilung des Reitvereins Theisau und eine Autokolonne Alfa Romeo des Autohauses Isert in der die Ehrenmitglieder über 65 Jahre und die gehbehinderte Mitglieder beider Vereine gefahren wurden. Drei Musikkapellen begleiteten den Zug.

Montag, 12. Juli:
Dieser Tag gehörte den Kindern der Gesamtgemeinde Mainroth. Jedes Kind erhielt kostenlos ein Paar Bratwürste, zu dem die Gemeinde 1,00 DM Zuschuß gewährte. Die Mitarbeiterinnen des Rothwinder Kindergartens sorgten für Unterhaltung.

Dienstag, 13. Juli:
Die Raiffeisenbank Schwarzach veranstaltete diesen Tag. Die PS-Auslosung der Raiffeisenbanken Oberfrankens mit einem Hauptgewinn von 10.000,00 DM fand im Zelt statt. Außerdem spendete die Raiffeisenbank an gemeinnützige Einrichtungen und zum Schluß wurden 25 Sparbücher zu je 100,00 DM verlost.

Mittwoch, 14. Juli:
Das Motto lautete "Bauerntag". Hauptredner war der Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes, Herr Gerhard Quinger, aus München.


Donnerstag, 15. Juli:
Tag des Handwerks. Als Hauptredner fungierte Hauptgeschäftsführer Dr. Holzschuher von der Handwerkskammer Bayreuth. Zur anschließenden Diskussion stellten sich Herr Dr. Franz Pensel, Kulmbach, FDP, Herr Otto Schumann, MdL, Burgkunstadt, SPD, und Herr Lorenz Niegel, MdB, Kulmbach CSU.

Freitag, 16. Juli:
Großer Bunter Abend mit dem Seemanns-Chor aus Coburg, dem Häckel-Trio mit den Lattners Madla aus Kulmbach und den Lustigen Musikanten aus Buchbach.

Samstag, 17. Juli:
Festkommers des Gesangvereins Rothwind-Fassoldshof mit vielen Ehrengästen und den Nachbargesangvereinen.

Sonntag, 18. Juli:
Am frühen Morgen Weckruf des Gesangvereins an verschiedenen Stellen von Rothwind und Fassoldshof. 9.00 - 16.00 Uhr Wertungssingen in der Sonderschule der Jugendheimstätte Fassoldshof. Von den 47 angemeldeten Gesangvereinen nahmen 28 am Wertungssingen teil. Zum Ausklang des Tages spielte die Damenkapelle "Klumperthaler Dirndl".

Für alle Helfer des Festes wurde eine Feier in der Gastwirtschaft Vonbrunn veranstaltet. Kommandant Fischer bedankte sich im Namen der beiden Vereine bei allen Mitwirkenden und hob besonders die gute Zusammenarbeit der Mitbürger hervor. Christian Himmler und Harald Zapf bedankten sich bei Heinz Fischer als Vorsitzenden des Festausschusses und überreichten ein kleines Präsent.
Am 28. Dezember fanden Neuwahlen statt: 1. Kommandant Heinz Fischer, 2. Kommandant Horst Eichhorn, Schriftführer Martin Hugel, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller, Vertrauensleute Manfred Heinz, Andreas Kellermann, Werner Pühn und Georg Schmidt, Gruppenführer Karl Backer, Horst Eichhorn und Günther Stenglein.
In diesem Jahr mußten zwei Zimmerbrände bekämpft werden. Durch schnelles Eingreifen der Ortswehr konnte größerer Schaden vermieden werden. Bürgermeister Dora sprach bei der Generalversammlung seinen Dank an alle Einwohner der Ortschaften Rothwind, Fassoldshof und Eichberg aus. Bei der Versammlung kam zum Ausdruck, daß dies die letzte für Rothwind, Fassoldshof und Eichberg im Landkreis Lichtenfels sei. Ab 1. Januar 1977 gehören die Ortschaften zum Landkreis Kulmbach. Kommandant Fischer drückte seine Freude darüber aus, daß noch einmal der gesamte Prüfungsstab anwesend war, und zwar 1. Bürgermeister Dora, 2. Bürgermeister Himmler, Kreisbrandrat Neumann, Kreisbrandinspektor Tripke, sowie Kreisbrandmeister Zethner. Die Herren dankten für die gute Zusammenarbeit und wünschten weiterhin alles Gute. Kreisbrandmeister Zethner überreichte der FF Rothwind-Fassoldshof ein selbstgefertigtes Mosaikbild der Feuerwehrabzeichen. Kommandant Fischer übergab Herrn Zethner eine Urkunde für seine Verdienste um die FF Rothwind-Fassoldshof.
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1977 Im Januar stattete der gesamte Führungsstab des Landkreises Kulmbach der FF Rothwind-Fassoldshof einen Besuch ab: Kreisbrandrat Dietzel, Kreisbrandinspektor Josef, Kreisbrandmeister Kolb, sowie Amtmann Kosch vom Landratsamt. Das Feuerwehrhaus und die Gerätschaften wurden besichtigt.
Am 27. Mai legten die Wehrmänner erfolgreich die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold auf grünem Band ab. Die Gruppe, die das letzte Abzeichen errang, war damit die erste Gruppe in der Gemeinde Mainleus.
Zwei Wehrmänner konnten vom Bundeswehrdienst befreit werden. Das hieß jedoch im Gegenzug 10 Jahre Dienst bei der Feuerwehr abzuleisten.
Um die FF Rothwind-Fassoldshof besser repräsentieren zu können dachte man an die Anschaffung einer Feuerwehrfahne. Eine Abstimmung im Vorstand brachte eine Befürwortung von 6 Ja- zu 4 Neinstimmen. Jedoch sollte die Fahne nur aus Spenden der Bevölkerung gekauft werden. 
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1978 Die Mitglieder der Generalversammlung stimmten über den Fahnenkauf ab: 29 Ja-, 3 Neinstimmen und 8 Stimmenthaltungen. Es durfte jedoch keine Mark aus der Feuerwehrkasse genommen werden.
Am 16., 17. und 18. Juni war die Feuerwehr zu einem Reiterfest nach Leverkusen eingeladen, dessen Gastgeber die Jagdpächter waren. 21 Wehrmänner folgten der Einladung und halfen, das Leverkusener Reiterfest auszugestalten. Bei der Gelegenheit konnten die Feuerwehreinrichtungen des Bayer-Werks besichtigt werden, ebenso die der Leverkusener Stadtfeuerwehr. Herr Schneider von den Bayer-Werken zeigte ein bereits abgeschriebenes Tanklöschfahrzeug. Er versprach sich dafür einzusetzen, daß dieses Tanklöschfahrzeug der FF Rothwind-Fassoldshof zu Gute kommen sollte. Tatsächlich schaffte er es und das Fahrzeug wurde uns für 1979 als Geschenk der Bayer-Werke in Aussicht gestellt.
Am 4. November wurden bei einem Schlachtfest für 25-jährige Dienstzeit Herbert Biens und Georg Nagel durch Landrat Held und Kreisbrandrat Dietzel ausgezeichnet. Kommandant Fischer überreichte die Urkunden.
Die Sammlung für die Fahne erbrachte tatsächlich 500,00 DM, so konnte die Anschaffung in Angriff genommen werden. Die FF Wüstenbuchau erklärte sich bereit die Patenschaft zu übernehmen. Die Fahnenweihe sollte in der Zeit vom 20. bis 23. Juli 1979 stattfinden. Ein Festausschuß unter der Leitung von Heinz Fischer wurde ins Leben gerufen.
In der Jugendheimstätte Fassoldshof konnte ein Brand im Werkstättengebäude rechtzeitig gelöscht werden, ohne daß großer Schaden entstand. 
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1979  Im Mai errangen folgende Wehrmänner ihr Leistungsabzeichen, darunter eine Gruppe das höchste und letzte der Leistungsstufen:

Gold-Rot: Horst Eichhorn, Heinz Fischer, Günter Heinlein, Manfred Heinz, Siegfried Laschinka, Anton Mahr, Lothar Piskol, Werner Pühn, Günther Stenglein

Gold: Karl Backer, Paul Knörrer, Herbert Kretschmann, Hans Rehwinkel,

Silber: Hubert Barnickel, Uwe Isert, Peter Knörrer, Dietmar Laude, Max Mahr, Werner Metz, Manfred Türk, Fred Vonbrunn, Karl-Heinz Weiß

Bronze: Günter Eichhorn, Günter Schmidt, Werner Schreppel, Hans Vonbrunn

In Witzmannsberg entstand in diesem Jahr ein Waldbrand. Das Feuer vernichtete 3.500 m2 Fichtenschonung. Im Einsatz waren die Feuerwehren Rothwind-Fassoldshof, Schwarzach, Mainleus und Kulmbach.

Zur Fahnenweihe übergaben die Mitarbeiter des Bayer-Werkes als besondere Attraktion das Tanklöschfahrzeug:

Freitag, 20. Juli:
Bieranstich durch den Schirmherren, Bürgermeister Heinz Hugel, anschließend Ehrung des Feuerwehrmannes Günther Stenglein für 25-jähriges Dienstjubiläum durch Landrat Kurt Held und Kreisbrandrat Dietzel. Kommandant Fischer überreichte die Urkunde.

Samstag, 21. Juli:
Kinder- und Kindergartenfest - Jedes Kind erhielt ein Paar Bratwürste und eine Limonade. Abends fand eine große Schauübung mit vielen Wehren, Tanklöschfahrzeugen und dem Roten Kreuz statt. Als Brandort wurde Friedrichsberg angenommen, das Wasser von Main hergeleitet. Anschließend folgte ein Bunter Abend mit bekannten Künstlern aus Funk und Fernsehen, der Bayerischen Lachparade und dem Nürnberger Noris Quintett. Außerdem fand die feierliche Übergabe des Tanklöschfahrzeuges durch Prof. Dr. Weise aus Leverkusen statt. Prof. Dr. Weise überreichte an Bürgermeister Hugel als Gemeindeoberhaupt symbolisch ein Strahlrohr. Die Gäste aus Leverkusen erhielten von der FF kleine Erinnerungsgeschenke.

Sonntag, 22. Juli:
Festgottesdienst mit Fahnenweihe und Fahnenbandübergabe des Patenvereines Wüstenbuchau, mit anschließendem Frühschoppen im Zelt. Um 13.00 Uhr Festzug mit 52 Vereinen, einer Reitergruppe aus Leverkusen, sowie einer Autokolonne der Fa. Isert, die die älteren und gehbehinderten Wehrmänner fuhr. Nach dem Festzug Zeltbetrieb mit Musik.

Montag, 23. Juli:
Die Arbeiterwohlfahrt feierte mit rund 1.800 Mitgliedern im Festzelt ihr 60-jähriges Bestehen. Als Ehrengäste begrüßte man Bundesminister Dr. Haack und die Gattin des verstorbenen Bundestagsabgeordneten Karl Herold, Frau Leni Herold. Anwesend waren außerdem MdB Philipp Rosenthal, stellvertretender Landrat Simon Schneider, MdL Heinrich Stenglein und Otto Schumann, Bezirksräte Heinz Hugel und Andi Krainhöfer, Kreisrat Werner Grampp, Kreisgeschäftsführer der AW Oskar Schmidt, DGB-Vorsitzender Günther Voit, sowie der gesamte Gemeinderat der Gemeinde Mainleus.
An diesem Abend führte man eine große Verlosung durch, die die FF schon Monate im voraus geplant hatte. 1. Preis war ein 8-tätiger Urlaub auf Mallorca, 2. Preis ein 3-tägiger Aufenthalt in Köln mit Besichtigung des Rosenmontagszuges, 3. Preis eine 4-Tages-Fahrt nach Bonn mit Besuch des Bundeshauses, und noch weitere wertvolle Sachpreise. Umrahmt wurde der Abend von der Altfränkischen Blasmusik aus Kulmbach.

Bereits vor dem Fest führte man Verhandlungen über den Verwendungszweck eines eventuellen Überschusses und wurde sich einig, daß diese Geld wohltätigen Zwecken zugeführt werden sollte. 2.500 DM spendete die FF dem Kindergarten Rothwind, 1.500 DM der Arbeiterwohlfahrt, 500 DM der Jugendgruppe Mainleus und 1.000 DM dem Bayer. Roten Kreuz, Ortsgruppe Mainleus. Ferner finanzierte die FF für Herrn Ottfried Schneider einen Urlaubsaufenthalt in Rothwind, da er maßgeblich dazu beigetragen hatte, daß das Tanklöschfahrzeug der Bayer-Werke Rothwind und Umgebung zu Gute kam.
Alle Helfer wurden zu einer kleinen Feier eingeladen. Kommandant Fischer bedankte sich bei allen recht herzlich und hob die gute Zusammenarbeit aller Anwohner hervor.

Am 8. Dezember besuchte eine Abordnung der FF Rothwind-Fassoldshof mit Bürgermeister Heinz Hugel Leverkusen. In ihrem Reisegepäck führten sie eine echte bayerische Brotzeit und einige Fässer Kulmbacher Bier mit. Es sollte ein kleiner Dank für das Tanklöschfahrzeug an die Herren des Bayer-Werkes, sowie den Feuerwehrmännern mit Frauen aus Leverkusen sein.
An Silvester löschte die Ortswehr einen Schuppenbrand in Fassoldshof. Dank des schnellen Eingreifens mit dem Tanklöschfahrzeug konnte größerer Schaden vermieden werden.
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1980  Die FF, der Sportverein und der Gesangverein Rothwind-Fassoldshof vereinbarten, ab sofort den jährlichen Kinderfasching in eigener Regie durchzuführen, da die Gemeinde keinen mehr veranstaltete.
Für das ausscheidende Ausschußmitglied Andreas Kellermann wurde bis zu den Neuwahlen Herbert Kretschmann als Nachfolger ernannt.
Mit dem Patenverein hielt man einen gemeinsamen Kameradschaftsabend mit Frauen anläßlich eines Schlachtfestes ab. Darüber hinaus feierte die FF erstmals ein Grillfest. Über offenem Feuer drehte sich neun Stunden lang ein zwei-Zentner-Schwein, das am Abend bei Musik und Bier verzehrt wurde.
In diesem Jahr wurde die Funkauslösung der Sirene, sowie Funk im Tanklöschfahrzeug installiert. Durch Eigenleistung konnte man den Anbau am Feuerwehrhaus, einen Kelterraum, fertigstellen.
Herr Ottfried Schneider verbrachte seinen Urlaub in Rothwind und brachte als Geschenk einen modernen Verteiler mit. Das alte Feuerwehrauto konnte gegen einen TS-8-Anhänger eingetauscht werden, so daß die FF nun über ein Tanklöschfahrzeug und eine Tragkraftspritze TS 8 mit Anhänger verfügte.
Am 2. Mai brannte ein Dachboden der Jugendheimstätte. Durch die Aufmerksamkeit eines Nachbarn konnten die Feuerwehren rechtzeitig alarmiert werden, auch eine Spezialgruppe Atemschutz wurde benötigt. Durch dieses rechtzeitige Eingreifen konnte ein größerer Schaden verhindert werden.
Bei der Generalversammlung entschied man durch einen Beschluß, daß in Zukunft das Amt des Kommandanten und des ersten Vorstandes getrennt werden sollte. Zu dieser Zeit waren 36 aktive Feuerwehrmänner in der FF Rothwind-Fassoldshof tätig, mit deren momentaner Ausrüstung der Feuerschutz in Rothwind, Fassoldshof, Eichberg, Schwarzholz, Witzmannsberg und Friedrichsberg gewährleistet sein durfte.
Da aus verschiedenen Richtungen immer wieder der Vorschlag kam, das 600-jährige Jubiläum von Rothwind doch im größeren Rahmen zu feiern, hielten die drei Ortsvereine, Sportverein, Gesangverein und Feuerwehr, eine gemeinsame Vorstandssitzung. Mit 20 zu 3 Stimmen stimmten die Vorstandschaften einer größeren Feier zu. Der Festausschuß umfaßte vier Mitglieder von jedem Verein:

Festleiter: Heinz Fischer

Sportverein VfB: Günther Deerberg, Rudolf Greiner, Dietmar Laude, Hans Weiß

Gesangverein: Ernst Hahn, Arthur Kolb, Siegfried Laschinka, Harald Zapf

Feuerwehr: Karl Backer, Horst Eichhorn, Anton Mahr, Günther Stenglein

Das Fest sollte vom 22. bis 25. Mai 1981 stattfinden. Der Festausschuß setzte fest, daß ein Zelt gemietet wird, das 1.800 Personen faßt. Es fanden bis Ende des Jahres noch mehrere Festausschußsitzungen statt, in denen die Veranstaltungen und der Festablauf festgelegt wurde. zurück »

1981  Vom 22. bis 25. Mai fand das 600-jährige Ortsfest von Rothwind unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Heinz Hugel statt. Der Bieranstich erfolgte durch Bürgermeister Hugel und Festleiter Fischer. Rektor Harald Zapf erstellte und brachte die Dorfgeschichte von Rothwind dar.
Am Samstag fand ein Kinderfest, organisiert von der Kindergartenleiterin Luise Zapf, statt. Die Feuerwehr hielt eine große Schauübung am "Brandobjekt" Jugendheimstätte Fassoldshof ab. Ebenso im Einsatz war eine Sanitätskolonne mit Rettungsfahrzeugen zur Bergung der Verletzten.
Es wurde ein großer bunter Abend mit oberfränkischen Künstlern und der Altfränkischen Blasmusik veranstaltet. Das große Festzelt war bis auf den letzten Platz besetzt und die Besucher spendeten lebhaften Beifall.
Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst im Zelt. Die Predigt hielt Pfarrer Werner Kugler, weiter wirkten mit die Kindergartenkinder, der Posaunenchor und der Gesangverein Rothwind-Fassoldshof.
Der Höhepunkt des Tages war der Festzug mit vielen Vereinen und Ortsgruppen und einer Länge von fast 600 Metern. Angeführt von einem Autokorso vom Autohaus Isert, Fassoldshof, in dem die ältere Generation über 70 Jahren gefahren wurde. Es folgte die Reitergruppe aus Leverkusen, sowie viele Fußgruppen und Themenwagen aus Landwirtschaft und Handwerk. Vom Dreschflegel bis zum modernen Mähdrescher, vom Kuhgespann zum Traktor. Eine alte Schmiede mit Amboß und Feuer, alte Handwerksberufe, wie Schreiner, Wagner, Flößer und viel, viel mehr. Tausende von Zuschauern, sogar das Fernsehen, war Zeuge dieses einmaligen Festzuges durch Rothwind und Fassoldshof.
Danach folgten Liedervorträge der Sängergruppe Mainleus und Tanz mit Unterhaltungsmusik im Festzelt.
Am Montag fand das große Oberfrankentreffen der Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Kulmbach im vollen Festzelt statt. Als Festredner konnte der Minister Bruno Friedrich aus Bonn gewonnen werden.
Zum Abschluß des gelungenen Festes fand eine große Tombola statt, deren 1. Preis Alois Mahr aus Fassoldshof erhielt. Ein unvergeßliches Fest für alle Rothwinder und Fassoldshofer ging zu Ende. 
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1982  fanden Neuwahlen statt: 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 1. Kommandant Karl Backer, 2. Kommandant Horst Eichhorn, Schriftführer Martin Hugel, Kassier Anton Mahr, Zeugwart Gerhard Aumüller, Vertrauensleute Manfred Heinz, Herbert Kretschmann, Lothar Piskol und Werner Pühn, Gruppenführer Karl Backer, Horst Eichhorn und Günther Stenglein.
Für seine großen Leistungen ernannte die FF Rothwind-Fassoldshof Heinz Fischer zum Ehrenkommandanten. Für 40-jährige Dienstzeit ehrte die FF Georg Schmidt, für 25-jährige Dienstzeit Martin Hugel und Berthold Weißmann.  
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1983 fand wieder das Leistungsabzeichen statt:

Gold-Grün: Karl Backer, Herbert Kretschmann

Gold: Hubert Barnickel, Uwe Isert, Werner Metz, Manfred Türk, Karl-Heinz Weiß

Vorstufe Gold: Günter Eichhorn, Harald Rauh, Günter Schmidt, Werner Schreppel

Silber: Werner Ellner, Roland Geißler, Reiner Stenglein, Jürgen Storch

Bronze: Klaus Knörrer

Für 25-jährige Dienstzeit ehrte die Feuerwehr Günther Heinlein, Anton Mahr und Werner Pühn. zurück »

1984 wurde Herbert Kretschmann zum Gruppenführer ernannt. Die Versammlung beschloß einstimmig, daß die FF Rothwind-Fassoldshof beim Landratsamt als Verein eingetragen wird. Die Vereinssatzung wurde einstimmig anerkannt. zurück » 
1985 Am 27. September legten 18 Feuerwehrmänner die Leistungsprüfung ab:


Gold-Rot:
Karl Backer, Herbert Kretschmann

Gold-Blau: Hubert Barnickel, Uwe Isert, Manfred Türk, Karl-Heinz Weiß

Gold: Günter Eichhorn, Egon Knörrer, Günter Schmidt, Werner Schreppel, Fred Vonbrunn

Vorstufe Gold: Roland Geißler, Reiner Stenglein, Jürgen Storch

Silber: Klaus Knörrer

Bronze: Manfred Eck, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein

Die FF ehrte Manfred Heinz und Paul Spallek für 25-jährige Dienstzeit. Für 1986 plante man ein Feuerwehrfest zum 110-jährigen Bestehen. Die Vorstandschaft stellte den Festausschuß mit Festleiter Heinz Fischer. zurück »

1986 Mit Erfolg nahm der Nachwuchs der FF an der Jugendleistungsprüfung teil. Die Ausbilder Karl Backer und Herbert Kretschmann konnten acht junge Männer gewinnen: Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jürgen Schardt, Holger Schubert, Matthias Stenglein und Werner Türk.
Vom 23. bis 26. Mai fand das 110-jährige Feuerwehrfest statt. Die wichtigsten Ereignisse waren der große bunte Abend mit der Country-Band "Truck Stop", das Kinderfest, eine Schauübung, ein Festabend mit dem Jodler Takio Jschi, ein Zeltgottesdienst, die Totenehrung, der Festzug, eine große Festverlosung und ein Arbeiterwohlfahrtsabend mit vollem Zelt. Zum Höhepunkt des Festes übergab Herr Prof. Dr. Weise und Manfred Brachtendorf vom Bayer-Werk, Leverkusen, der FF ein neues Löschfahrzeug. Vorsitzender Heinz Fischer freute sich, Herrn Prof. Dr. Weise und Manfred Brachtendorf als neue Mitglieder der FF Rothwind-Fassoldshof begrüßen zu dürfen. 
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1987 legte die Leistungsprüfung ab:


Gold-Grün:
Hubert Barnickel, Uwe Isert, Manfred Türk, Karl-Heinz Weiß

Gold-Blau: Günter Eichhorn, Egon Knörrer, Günter Schmidt, Werner Schreppel, Fred Vonbrunn

Gold: Roland Geißler, Reiner Stenglein, Jürgen Storch

Silber: Rainer Fischer, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein

Bronze: Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jürgen Schardt, Jochen Schneider, Holger Schubert, Matthias Stenglein, Werner Türk

In diesem Jahr führte man die ersten Vorgespräche über eine Vergrößerung des bestehenden oder den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses. Der Antrag wurde bei der Gemeinde Mainleus eingereicht. zurück »

1988 fanden Neuwahlen statt: 1. Kommandant Karl Backer, 2. Kommandant Herbert Kretschmann, 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 2. Vorsitzender Uwe Isert, Kassier Anton Mahr, Schriftführer Martin Hugel, Zeugwart Gerhard Aumüller, Vertrauensleute Hubert Barnickel, Lothar Piskol, Werner Pühn, Karl-Heinz Weiß, Gruppenführer Günter Eichhorn, Uwe Isert, Herbert Kretschmann, Reiner Stenglein
Für 25-jährige Dienstzeit ehrte die FF Siegfried Laschinka und Lothar Piskol. Für seine Verdienste ernannte man Horst Eichhorn zum Ehrenkommandanten.
Zu Ehren der Repräsentanten des Bayer-Werkes, Leverkusen, pflanze die Feuerwehr vor dem Feuerwehrgerätehaus zwei deutsche Eichen, die die Namen Prof. Dr. Eberhard Weise und Manfred Brachtendorf tragen. Durch die Genehmigung der Gemeinde Mainleus konnte der Manfred-Brachtendorf-Weg in Rothwind eingeweiht werden. Dies soll ein Zeichen des Dankes über Generationen hinweg sein und an den Sponsoren der FF Rothwind-Fassoldshof erinnern. 
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1989 Zwar war bereits viel Vorarbeit für den Feuerwehrhaus-Neubau geleistet worden, aber trotzdem war es noch nötig einen Bauausschuß aufzustellen: Karl Backer, Heinz Fischer, Uwe Isert, Herbert Kretschmann, Anton Mahr, Lothar Piskol und Werner Pühn. Am 28. April konnte Richtfest gefeiert werden. Bürgermeister Heinz Hugel war überrascht über den guten Verlauf der Bauarbeiten, denn die bisherigen Arbeiten waren fast alle in Eigenleistung erstellt worden. Vorsitzender Heinz Fischer dankte alle Helferinnen und Helfern, auch der Gemeinde Mainleus, für die Unterstützung. Sein größter Wunsch jedoch wäre, wenn in schon in einem Jahr die Einweihung gefeiert werden könnte. Dies erfordert aber großen Einsatz der Bürger und der FF Rothwind-Fassoldshof.
Am 1. August wurde Kommandant Karl Backer zum Kreisbrandmeister ernannt.
In diesem Jahr legten erfolgreich das Leistungszeichen ab:

Gold-Rot: Hubert Barnickel, Uwe Isert, Manfred Türk, Karl-Heinz Weiß

Gold-Grün: Günter Eichhorn, Egon Knörrer, Günter Schmidt, Werner Schreppel, Fred Vonbrunn

Gold-Blau: Roland Geißler, Reiner Stenglein

Vorstufe Gold: Matthias Laschinka, Stefan Stenglein

Silber: Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jürgen Schardt, Jochen Schneider, Holger Schubert, Matthias Stenglein, Werner Türk

Bronze: Thorsten Backer, Uwe Backer, Sven Fiedler, Ralf Knörrer, Markus Zanggl

Von den beiden großen Sponsoren der FF Rothwind-Fassoldshof, Prof. Dr. Eberhard Weise und Manfred Brachtendorf, erhielten wir 27 Obstbäume. Mit einem Lastwagen lieferte das Bayer-Werk, Leverkusen, die Bäume an und eine Abordnung der Werksfeuerwehr setzte sie ein. Prof. Dr. Weise, Manfred Brachtendorf und Bürgermeister Heinz Hugel pflanzten persönlich einen Baum ein.
Professor Dr. Weise hatte bei diesem Besuch noch eine Überraschung für die FF parat: er überbrachte den Einsatz einer verlorenen Wette, die er mit Erika Brachtendorf abschloß. Prof. Dr. Weise wettete mit Erika Brachtendorf, daß sie es nicht schafft, ein Jahr auf das Rauchen zu verzichten - und verlor! Der Einsatz der Wette kam der FF Rothwind-Fassoldshof zu Gute: eine Tragkraftspritze TS 8 Ultra leicht und weitere Ausrüstungsgegenstände, ein Wert von ca. 20.000 DM! Prof. Dr. Weise und Erika Brachtendorf übergaben die Geschenke. Bürgermeister Heinz Hugel dankte im Namen der Gemeinde Mainleus und überreichte den Besuchern aus Leverkusen Wappenkrüge der Gemeinde.
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1990 gab Martin Hugel den Schriftführerposten bei der Wehr auf. In der Jahreshauptversammlung konnte trotz aller Bemühungen kein Nachfolger gefunden werden. Während einer Vorstandssitzung nahm dann Markus Zanggl das Amt an.
Im April fand die Einweihung des Schulungsraumes im Feuerwehrhausneubau statt. Vorsitzender Heinz Fischer sprach allen Helfern ein großes Lob und seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Besonders dankte er Helmut Knörrer, denn ohne ihn wäre dieser Bau fast nicht möglich gewesen, und schon gar nicht in dieser kurzen Zeit. Manfred Brachtendorf hielt eine Dankesrede an den Vorsitzenden Fischer und bezeichnete ihn als "Motor" dieses schönen Bauwerkes.
Die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses fand am 1. September statt. Bürgermeister Werner Grampp eröffnete die Feierlichkeiten mit der Begrüßung der vielen Ehrengäste. Er dankte der FF Rothwind-Fassoldshof und allen Bürgern im Namen der Großgemeinde Mainleus für ihren Einsatz und wies darauf hin, daß von den Baukosten in Höhe von 640.000 DM, mehr als die Hälfte durch Eigenleistung abgedeckt wurden. Er dankte den staatlichen Stellen für die Zuschuß-Unterstützung und allen Firmen die auch dazu beigetragen hatten. Ein ganz besonderer Dank galt den Sponsoren aus Leverkusen. Danach sang der Gesangverein Rothwind-Fassoldshof "Brüder reicht die Hand zum Bunde".
Anschließend verlieh Bürgermeister Werner Grampp den Ehrenring der Gemeinde Mainleus an Herrn Manfred Brachtendorf aus Leverkusen. Er würdigte ihn, daß es nicht viele Menschen gibt, die sich in so hohem Maße für die Allgemeinheit einsetzen und damit zum Wohl unserer Feuerwehr und der gesamten Gemeinde Mainleus beigetragen haben. In einer Ansprache brachte Landrat Herbert Hofmann zur Geltung "Durch Löschfahrzeug, Tragkraftspritzen, Schlauchanhänger, Einrichtungen im Schulungsraum, die vielen Ausrüstungsgegenstände und mehr wurde der Feuerschutz in der gesamten Gemeinde wesentlich verbessert. Wenn sich Menschen in so hervorragender Weise einsetzen wie Herr Manfred Brachtendorf, ist es angebracht ihm diese hohe Auszeichnung zu verleihen." Herr Professor Dr. Eberhard Weise konnte wegen einer Operation leider nicht teilnehmen.
Pfarrer Johannes Sperl nahm die Weihe des neuen Gerätehauses vor. Mit dem Spruch des 10. Kapitels "Ein Schriftgelehrter steht auf, er segne dieses neue Haus, Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr." Dann Sang der Gesangverein "Nun danket alle Gott".
Vorsitzender Heinz Fischer: "Wir stehen heute am Ende eines langen Weges, der nicht immer nur erfreulich war. Es mußten manche Schwierigkeiten überwunden werden, um dem Vorhaben zum Durchbruch zu verhelfen. Ich kann allen nur Dank erteilen. Dank allen Bürgerinnen und Bürgern für diesen Zusammenhalt und für die Aufopferung der vielen Freizeitstunden zum Bau unseres schönen Feuerwehrhauses." Fischer dankte dem Gesangverein und dem Posaunenchor für die Ausgestaltung der Feierstunde.
Bürgermeister Werner Grampp und Planer des Hauses, Dieter Küfner, übergaben die Schlüssel an Vorsitzenden Heinz Fischer und Kommandanten Karl Backer. Die Nachbarwehren überbrachten ihre Glückwünsche.
Folgende Mitglieder erhielten Ehrungen: Horst Eichhorn für 40-jährige Dienstzeit, Gerhard Aumüller für 25-jährige Dienstzeit, Heinz Fischer für 40-jährige Mitgliedschaft, davon 21 Jahre als Kommandant und Vorsitzender, seit 1982 nur noch als Vorsitzender. 
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1991 Bei Neuwahlen wurden gewählt: 1. Kommandant Karl Backer, 2. Kommandant Herbert Kretschmann, 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 2. Vorsitzender Uwe Isert, Kassier Stefan Friedrich, Schriftführer Markus Zanggl, Zeugwart Gerhard Aumüller. Anton Mahr ernannte man auf Grund seiner langjährigen Verdienste als Kassier zum Ehrenmitglied.  zurück » 
1992 legten die Prüfung zum Leistungsabzeichen ab:

Gold-Rot: Günther Eichhorn, Günter Schmidt, Werner Schreppel, Fred Vonbrunn

Gold-Grün: Roland Geißler, Reiner Stenglein

Gold-Blau: Jürgen Storch

Gold: Rainer Fischer, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein

Vorstufe Gold: Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jürgen Schardt, Jochen Schneider, Matthias Stenglein, Werner Türk

Silber: Thorsten Backer, Uwe Backer, Ralf Knörrer, Markus Zanggl

Bronze: André Heinz, Günther Spindler, Markus Trapper  zurück »

1993 Kommandant Karl Backer stellte sich bei Neuwahlen nicht mehr für ein Amt zur Verfügung. Das neue Ergebnis lautete: 1. Kommandant Herbert Kretschmann, 2. Kommandant Claus Pühn, 1. Vorsitzender Heinz Fischer, 2. Vorsitzender Uwe Isert, Kassier Stefan Friedrich, Schriftführer Markus Zanggl, Zeugwart Gerhard Aumüller, Gruppenführer Günther Eichhorn, Reiner Stenglein, Vertrauensleute Hubert Barnickel, Roland Geißler, Werner Pühn, Matthias Stenglein. Einstimmig beschloß man den Beitritt zum Kreisfeuerwehrverband. zurück » 
1994 konnte Kommandant Herbert Kretschmann über eine gute Ausbildung berichten. 23 Kameraden legten die Leistungsprüfung ab.
In diesem Jahr fand der erste Versuch statt, neun Frauen in den aktiven Feuerwehrdienst aufzunehmen. Kommandant Kretschmann brachte den Antrag in einer Vorstandssitzung vor und diese beschloß, den Antrag an die Gemeinde weiterzuleiten. Auf Grund größerer Meinungsverschiedenheiten zwischen der FF, den Führungskräften des Landkreises und der Gemeinde wurde die Aufnahme der Frauen in die FF Rothwind-Fassoldshof zurückgestellt.
Vom Nachwuchs der FF Rothwind-Fassoldshof haben Thomas Aumüller, Jürgen Ramming und Christian Stenglein mit Erfolg an der Bayerischen Jugendspange teilgenommen.
Durch einstimmigen Beschluß wurden Prof. Dr. Eberhard Weise und Manfred Brachtendorf zu Ehrenmitgliedern der Wehr ernannt. Günther Stenglein erhielt für 40-jährige Dienstzeit das Ehrenzeichen in Gold. 
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1995 Beim "EKU Cup" in Kulmbach mußte die FF mit viel Pech bereits in der Vorrunde ausscheiden.
Großbrand in Wachholder - Ruffenhaus. Das Wohnhaus, Stallungen und eine Scheune wurden völlig zerstört. 
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1996 ehrt die Wehr den 1. Kommandanten Herbert Kretschmann für 25-jährige Dienstzeit.
Die Gemeinde schaffte 30 Funkwecker für unsere Wehr an. Die FF Rothwind-Fassoldshof zahlte aus eigener Kasse 6.000,00 DM als Zuschuß dazu.
31 Kameraden legten mit Erfolg das Leistungsabzeichen ab.
Ehrenmitglied, Ehrenringträger, Freund und Sponsor Manfred Brachtendorf verstarb in diesem Jahr. Eine große Abordnung erwies ihm bei seiner Beerdigung in Leverkusen die letzte Ehre. "Wir haben unseren Freund und großen Sponsor für die gesamte Gemeinde Mainleus verloren."
Der 1. Vorsitzende Heinz Fischer wurde vom Vizepräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Herrn Dipl.-Ing. Waldemar Steuer, für die Würdigung hervorragender Feuerwehrdienste mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. An diesem Abend bedankte sich Erika Brachtendorf bei allen für die schöne Zeit die ihr Mann und sie in Rothwind verbringen durften. 
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1997 beschloß die Vorstandschaft zum 125-jährigen Jubiläum der FF Mainroth die Patenschaft zu übernehmen. Es soll ein Geschenk und ein Fahnenband überreicht werden.
Bereits in diesem Jahr fanden die ersten Gespräche über ein Fest zum 125-jährigen Jubiläum der eigenen Wehr im Jahre 2001 statt.  
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1998 fand eine gemeinsame Sitzung mit dem Gesangverein Rothwind-Fassoldshof statt, der 2001 das 50-jährige Gründungsjubiläum feiern wird. Die FF beantragte den Kreisfeuerwehrtag beim Landkreis Kulmbach. Bei den beiden Jahreshauptversammlungen einigten sich die Vereine auf ein gemeinsames Fest 2001 und dieses Fest in einem größeren Rahmen über mehrere Tage abzuhalten. Als Festauschuß fungierten: Herbert Kretschmann als Festleiter, Heinz Fischer und Detlef Weißmann als Stellvertreter, Stefan Friedrich und Marga Wassermann als Kassiere, Günther Eichhorn und Markus Zanggl als Schriftführer, sowie als Beisitzer Gerhard Aumüller, Karl-Heinz Bär, Horst Eichhorn, Bürgermeister Werner Grampp, Manfred Heinz, Uwe Isert, Siegfried Laschinka, Claus Pühn, Werner Pühn, Jochen Schneider, Frank Weiß, Sabine Weiß und Hannelore Weißmann. Für die Festwoche 2001 wurden mehrere Beschlüsse gefaßt: das Fest findet vom 13. bis 18. Juni 2001 statt, die Wiese von Werner Pühn am Rothwinder Mühlweg wird Festplatz, eine Festschrift mit Chronik wird erstellt.
Bei einem Ehrungsabend wurden Anton Mahr und Werner Pühn für 40-jährige Dienstzeit mit dem Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.
Das Leistungsabzeichen legten folgende Kameraden ab:

Gold-Rot: Rainer Fischer, Matthias Laschinka, Stefan Stenglein

Gold-Grün: Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jochen Schneider, Matthias Stenglein, Werner Türk

Gold-Blau: Thorsten Backer, Klaus Knörrer, Ralf Knörrer, Markus Zanggl

Gold: André Heinz

Vorstufe Gold: Stefan Friedrich, Stefan Kretschmann

Silber: Gerhard Aumüller, Thomas Aumüller, Klaus Fischer, Jürgen Ramming, Christian Stenglein, Matthias Türk, Dieter Wagner

Bronze: Klaus Biedermann, Klaus Ramming

Im Dezember konnten endlich die ersten fünf Damen für den aktiven Feuerwehrdienst vom Kommandaten Kretschmann verpflichtet werden: Sabine Bräuer, Ulrike Bräuer, Sandra Piskol, Sandra Stenglein und Petra Trapper. Die Damen erklärten sich bereit einen Teil der anzuschaffenden Uniform selbst zu finanzieren. zurück »

1999 Für die Festwoche 2001 konnten Landrat Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Werner Grampp als Schirmherren gewonnen werden. Das bestellte Zelt kann 3.000 Personen fassen.
Im Dezember fanden Neuwahlen statt. Aus Alters- und aus gesundheitlichen Gründen kandidierte Heinz Fischer nicht mehr als Vorsitzender. 1. Kommandant Herbert Kretschmann, 2. Kommandant Claus Pühn, 1. Vorsitzender Uwe Isert, 2. Vorsitzender Jochen Schneider, Kassier Stefan Friedrich, Schriftführer Markus Zanggl, Zeugwart Gerhard Aumüller, Gruppenführer Günter Eichhorn und Reiner Stenglein, Vertrauensleute Heinz Fischer, Roland Geißler, Guido Piskol, Matthias Stenglein und Petra Trapper. 
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2000 Die Leistungsprüfung legten erfolgreich ab:

Gold-Rot: Frank Herold, Herbert Knorr, Guido Piskol, Claus Pühn, Jochen Schneider, Matthias Stenglein, Werner Türk

Gold-Grün: Thorsten Backer, Ralf Knörrer, Markus Zanggl

Gold-Blau: André Heinz

Gold: Stefan Kretschmann, Markus Trapper

Silber: Klaus Biedermann, Klaus Ramming

Bei einem Ehrungsabend wurde Heinz Fischer zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er war 39 Jahre Vorsitzender der Wehr, davon 21 Jahre auch noch 1. Kommandant. Sein Nachfolger Uwe Isert hob in seiner Ansprache besonders hervor, daß Heinz Fischer das Erscheinungsbild der Wehr sehr intensiv und positiv geprägt hat. Bürgermeister Grampp, stellv. Landrat Erhard Hildner, Kreisbrandrat Karl-Heinz Kammerer, Kreisbrandinspektor Helmut Weith und Kreisbrandmeister Stefan Härtlein lobten die immer gute Zusammenarbeit mit Heinz Fischer. Grüße überbrachten auch die Patenwehren, Adolf Gräf aus Wüstenbuchau, Ottmar Vonbrunn aus Mainroth und Christian Götze aus Langenreinsdorf im Freistaat Sachsen. Kommandant Herbert Kretschmann dankte im Namen der gesamten FF Rothwind-Fassoldshof. Für 40-jährige Dienstzeit ehrte die Wehr Paul Spallek. Er erhielt das Feuerwehrkreuz in Gold. zurück »

2001 Die Anmeldungen zur 125-Jahr-Feier treffen bereits zahlreich ein. Etliche Festausschußsitzungen fanden statt und sieben Musikkapellen wurden für den Festzug verpflichtet.

In all den Jahren fand eine Vielzahl von Veranstaltungen statt:
"dienstliche", wie zum Beispiel Generalversammlungen, Dienstversammlungen, Übungen (z. B. die berüchtigte "Ostermontagsübung"), Leistungsabzeichen, und "vergnügliche", zum Beispiel Kappenabende, Faschingsbälle, Preisschafkopf-Turniere, Ehrungsabende, Kameradschaftsabende, Helferessen, Werbeabende, Schlachtfeste, Treffen mit den Patenvereinen Wüstenbuchau und Mainroth, sowie das alljährliche Straßenfest. Einige Jahre organisierte die FF sogar die Rothwinder Kerwa. Die Feuerwehr machte Ausflüge, unter anderem nach Bonn, Leverkusen und Langenreinsdorf. Kurzum: bei uns ist immer was los.

Zum Schluß wünschen wir uns, dass der Einsatz und das persönliche Engagement aller Kameradinnen und Kameraden, Mitglieder, Bürgerinnen und Bürger für die Freiwillige Feuerwehr Rothwind-Fassoldshof auch in den nächsten 125 Jahre so bleiben wird und weiterhin viele engagierte Leute den Weg in unseren Verein finden werden.

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